• Der Lockdown in Deutschland ist bis 31.1.2021 verlängert
  • Das wirkt sich auch auf das Reisen 2021 aus
  • Es gibt nur noch wenige Gebiete, in denen Urlaub gemacht werden kann
Der aktuelle Lockdown beeinflusst fast alle Lebensbereiche: Der Einzelhandel, Restaurants und Cafés, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind geschlossen, Kontakte eingeschränkt und der Bewegungsradius in Gebieten mit einer Inzidenz von über 200 auf 15 Kilometer begrenzt. Das wirkt sich auch auf den Tourismus aus. Reisen ist in Deutschland und dem Ausland nur eingeschränkt möglich - wenn überhaupt. Wohin darf man und wohin nicht?

Für diese Länder gelten Reisewarnungen aufgrund des Corona-Virus

Das Auswärtige Amt veröffentlicht auf seiner Homepage eine ganze Liste mit Ländern, für die Covid-19-bedingte Reisewarnungen gelten. Darunter auch viele Länder im EU-Ausland wie Österreich, Polen, Portugal, Spanien oder Schweden. Laut dem Auswärtigen Amt sind Reisewarnungen als dringender Appell zu verstehen, Reisen in ein Land oder in eine Region eines Landes zu unterlassen. Sie werden nur dann ausgesprochen, wenn eine akute Gefahr für Leib und Leben besteht.
Auf der Homepage des RKI ist außerdem eine Liste mit Risikogebieten zu finden. Die aufgeführten Staaten und Regionen werden als Gebiete eingestuft, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Corona-Virus besteht. Um der Bevölkerung einen besseren Überblick zu ermöglichen, hat die EU eine Corona-Ampel eingeführt. Die Länder sind in den Farben rot, gelb und grün markiert. Derzeit dominiert die Farbe rot. Nur sehr wenige Gebiete bieten sich für Reisen an.

Urlaub erlaubt: Wohin darf man trotz der Corona-Pandemie reisen?

Es bleiben nicht mehr viele Regionen übrig, für die es keine Reisewarnung gibt. Dazu zählen einige Länder Afrikas, wie Ruanda oder Uganda. Das Infektionsaufkommen bewegt sich dort laut Auswärtigem Amt auf niedrigem Niveau. Gleiches gilt für einige Reiseziele im Indischen Ozean und in der Karibik: Dort ist Urlaub auf Mauritius, auf St. Lucia oder Barbados möglich. Auch die dänische Insel Grönland sowie ein Großteil der griechischen Inseln werden nicht als Risikogebiete eingestuft - anders als das Festland.

Warnung vor Reisen - auch wenn Länder nicht als Risikogebiet gelten

Für Reisen in der Corona-Zeit gilt es einiges zu beachten: In manchen Gebieten müssen Einreisende negative Covid-19-Testergebnisse vorgelegen, außerdem ist mit Einschränkungen vor Ort zu rechnen.
Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass sich die Lage in den Ländern schnell verändern kann. Es rät von nicht notwendigen, touristischen Reisen in diesem Jahr generell ab.