München: Wann endet der Streik bei der MVG?

Wie lange kommt es heute zu Ausfällen bei der MVG infolge des Warnstreiks?
Lukas Barth/dpaFahrgäste in München müssen sich am Mittwoch, dem 11. Februar, auf erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat einen weiteren Warnstreik bei der MVG angekündigt, wodurch zahlreiche Busse und Bahnen ausfallen werden. Wann endet der Warnstreik?
MVG: Wann ist der Streik in München vorbei?
Am Mittwoch, 11. Februar 2026, kommt es aufgrund eines von Verdi ausgerufenen ganztägigen Warnstreiks im Rahmen der Tarifverhandlungen TV-N Bayern zu massiven Einschränkungen im Münchener Nahverkehr. Der Streik beginnt um 0:00 Uhr am Mittwoch und endet um 0:00 Uhr am Donnerstag. Danach sollten alle Linien wieder regulär verkehren.
U-Bahn, Tram und Busse bis Linie 199 sind laut der MVG vom Streik betroffen. Die U-Bahn bleibt aus Sicherheitsgründen außer Betrieb. Die MVG empfiehlt, am Streiktag auf andere Verkehrsmittel auszuweichen, Fahrgemeinschaften zu bilden oder Homeoffice einzuplanen, wenn möglich.
Der Tramverkehr ist laut der MVG abhängig von der verfügbaren Belegschaft. Falls Fahrten möglich sind, werden diese vorrangig auf der Linie 20 (Dachauer Straße) eingesetzt. Die U-Bahn fährt nur zwischen 17:30 Uhr und Betriebsschluss im Abschnitt Marienplatz - Fröttmaning. Die Ausnahme wurde für das Pokalspiel eingerichtet. Ab 16:30 Uhr stehen kostenlose Shuttlebusse von der S-Bahnhaltestelle Donnersbergerbrücke zur Verfügung, wobei die Kapazitäten begrenzt sind. Vor dem Spiel fahren die Busse nicht direkt zur Allianz Arena, sondern bis zum Kieferngarten, von wo aus das Stadion über die Kieferngartenstraße fußläufig erreichbar ist. Nach dem Spiel verkehren bei Bedarf Shuttlebusse vom Kieferngarten direkt zum Karlsplatz (Stachus) und halten vor dem ehemaligen Kaufhof.
Busse von privaten Busunternehmen, die für die MVG fahren, werden nicht bestreikt. Es kann dabei allerdings zu Unregelmäßigkeiten kommen. Züge der Deutschen Bahn, wie S-Bahnen, Regionalbahnen (RB) und Regionalexpress (RE) sind nicht vom Streik betroffen und fahren wie gewohnt. Auch Regionalbusse verkehren weiterhin. Eine Ausnahme bildet nur die S-Bahn, welche ab 22:20 Uhr wegen Bauarbeiten nur stark eingeschränkt in Betrieb ist.
Aktuelle Informationen zum laufenden Betrieb stellt die MVG am Streiktag über „Aktuelle Störungen“ auf mvg.de sowie über den Bereich „Störungen“ in der App MVGO bereit. Dort sind Live-Daten zu tatsächlich eingesetzten Fahrzeugen abrufbar und werden laufend aktualisiert.
Aktueller Streik 2026: Warum wird erneut gestreikt?
Es ist der zweite Warnstreik in Bayern in der aktuellen Tarifrunde. Am vergangenen Montag hatte Verdi bereits im Rahmen einer annähernd bundesweiten Aktion den Nahverkehr in mehreren größeren bayerischen Städten teilweise lahmgelegt. Auch damals waren München und Nürnberg bereits betroffen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Damit habe man Bewegung in die Tarifrunde bringen wollen, hieß es von der Gewerkschaft. Diese Hoffnung wurde allerdings enttäuscht: „Ein positives Signal seitens der Arbeitgeber hätte den zweiten Streiktag verhindert“, sagt der stellvertretende Landesbezirksleiter Sinan Öztürk. Dass es zwei Tage vor der zweiten Verhandlungsrunde nun erneut zum Warnstreik komme, sei „alleine der Tatsache geschuldet, dass die Arbeitgeber mit ihren Äußerungen überdeutlich machen, dass sie die Nöte der Beschäftigten nicht ernst nehmen“.
Mit Material der dpa
