Heftiges Erdbeben in Japan
: Warnung vor Tsunami mit meterhohen Wellen

In Japan ist es vor der Küste zu einem schweren Erdbeben gekommen. Behörden warnen vor Tsunamis.
Von
David Hahn
Tokio
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Tsunamiwarnung in Japan: ARCHIV - 27.02.2010, Japan, Isumi: Large waves hit the eastern coast of Japan near Ichinomiya city, Chiba province, Japan, 28 February 2010. More than 150,000 households in Japanese coastal areas were urged to evacuate due to tsunami warnings after a powerful 8.8-magnitude earthquake struck the coast of Chile, killing more than 300 people and causing a tsunami that raced across the Pacific. EPA/EVERETT KENNEDY BROWN  +++(c) dpa - Bildfunk+++ (zu dpa: «Starkes Erdbeben erschüttert Südwesten Japans») Foto: Everett Kennedy Brown/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

(Symbolfoto) Vor der Küste Japans hat sich ein Erdbeben der Stärke 7.6 ereignet. Aktuell wird auch vor Tsunamis gewarnt, welche nach den Erschütterungen erwartet werden.

Everett Kennedy Brown/dpa

Am 8. Dezember 2025 hat ein starkes Erdbeben der Stärke 7,6 den Norden Japans (Insel Honshu) erschüttert. Die Behörden haben eine Warnung vor Tsunamis herausgegeben.

Erdbeben in Japan heute

Das Beben ereignete sich laut japanischem Wetteramt (JMA) gegen 23.15 Uhr Ortszeit vor der Küste, Erschütterungen waren bis Tokio messbar. Kurz danach wurde eine Tsunami-Warnung für die Ostküste Japans und den Süden von Hokkaido herausgegeben, erwartet werden Wellen bis zu drei Metern. Etwa 20 Minuten später folgte ein weiteres Beben in der Region mit Stärke 5,6.

Tsunami: Aktuelle Warnung

Aufgrund der Gefahr durch Tsunamis müssen Personen in betroffenen Gebieten laut dem japanischen Wetteramt JMA umgehend in höhere, sichere Bereiche flüchten. Für die aktuellen Warngebiete werden Wellenhöhen von bis zu 3 Metern genannt: An der zentralen Pazifikküste Hokkaidos nähern sich die Wellen demnach sehr schnell, an der Pazifikküste von Aomori sowie in Iwate könnten die Wellen möglicherweise bereits eingetroffen sein. Darüber hinaus wird vor Tsunamis in zahlreichen weiteren Präfekturen gewarnt. Eine Karte mit den betroffenen Gebieten und Prognosen zum Eintreffen der Wellen gibt es hier.