Flugzeug-Brand in USA: Passagiere retten sich vor Feuer auf Flügel – 12 Verletzte

Passagiere retten sich auf Flügel eines brennenden Flugzeugs auf dem Flughafen in Denver.
BRANDEN WILLIAMS/AFP- Linienmaschine in Denver fing Feuer, Passagiere retteten sich auf Flügel.
- Flugzeug nach Vibrationen im Motor umgeleitet, Motor fing bei Landung Feuer.
- Alle Passagiere evakuiert, zwölf leicht verletzt in Krankenhäuser.
- FAA: Notrutschen genutzt, Flammen und Rauch sichtbar.
- Mehrere Flugzeugunglücke in USA in den letzten Wochen, viele Todesopfer.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Schon wieder gab es einen Zwischenfall mit einem Passagierflugzeug: In den USA fing eine Linienmaschine auf dem internationalen Flughafen der Stadt Denver Feuer, wie Medien berichteten. Passagiere kletterten demnach auf einen Flügel, um sich in Sicherheit zu bringen. Auf Videos in Onlinenetzwerken war zu sehen, wie Rauch um das am Boden stehende Flugzeug wabert, während Passagiere auf einem Flügel auf eintreffende Rettungskräfte warten.
Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA erklärte, die in Colorado gestartete Maschine sei auf dem Weg nach Dallas-Fort Worth gewesen und nach Denver umgeleitet worden, nachdem die Crew von „Vibrationen der Motoren“ berichtet habe. „Nach der Landung und während des Rollens zum Flugsteig fing ein Triebwerk Feuer und die Passagiere verließen das Flugzeug über die Rutschen“, teilte die FAA weiter mit. Der Vorfall werde untersucht.
Zwölf Verletzte bei Flugzeug-Brand in den USA
Die Maschine der US-Fluggesellschaft American Airlines hatte am Donnerstag (Ortszeit) nach der Landung auf dem Flughafen Denver International Feuer gefangen. Medienberichten zufolge befanden sich 172 Passagiere und sechs Crew-Mitglieder an Board. Der Flughafen erklärte im Onlinedienst X, alle Passagiere seien sicher aus der Maschine evakuiert worden. Zwölf Menschen mussten demnach mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden.
Eine Serie von Zwischenfällen in der US-Luftfahrt hat zuletzt Zweifel an der Sicherheit geweckt. Gleichzeitig versucht die Regierung von US-Präsident Donald Trump, die Kosten für US-Luftfahrtbehörden zu senken.
In den vergangenen Wochen ist es zu mehreren Luftfahrtunglücken in den USA oder mit US-Flugzeugen gekommen. In der Hauptstadt Washington etwa stießen am 29. Januar ein Militärhubschrauber und eine Passagiermaschine von American Airlines zusammen, was zu 67 Toten führte. Zwei Tage später kamen sieben Menschen nach dem Absturz eines Learjets in Philadelphia ums Leben. Zehn Todesopfer forderte ein Flugzeugabsturz am 6. Februar in Alaska. Am 17. Februar überschlug sich eine Maschine der US-Fluggesellschaft Delta Air Lines bei der Landung in der kanadischen Stadt Toronto - alle 80 Insassen überlebten. Auch gab es einige Fälle, bei denen Flieger wegen Rauchentwicklung in der Kabine umkehren mussten.
Notbremsung bei Start in Melbourne im Januar
Erst Anfang des Jahres haben zwei tödliche Flugzeugunglücke innerhalb von nicht einmal zwei Wochen die Welt erschüttert. Kurz darauf kam es zu einem Zwischenfall auf dem Flughafen in Melbourne. Der Pilot brach den Start in allerletzter Sekunde ab. Eine Reutlingerin erlebte den Startabbruch bei Tempo 200 live mit.
Pilot wird während des Flugs von Spinne gebissen
Einen kuriosen Fall gab es auf einem Linienflug von Düsseldorf nach Madrid. Der Pilot wurde hoch über den Wolken Opfer eines Spinnenbisses. Er wurde deshalb im Cockpit mit einem Medikament behandelt. Die spanische Fluggesellschaft Iberia bestätige den Zwischenfall, nachdem zuvor die Zeitung „La Vanguardia“ darüber berichtet hatte.
Mit Material von DPA.



