Deutschlandticket
: Wird das 49-Euro-Ticket 2025 teurer?

Das Deutschlandticket kostet ohne Ermäßigung 49 Euro. Das soll bis Ende 2024 so weitergehen. Worauf sich die Verkehrsminister für 2025 geeinigt haben, erfahrt ihr hier.
Von
Lea Lange
Berlin
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Deutschlandticket: ARCHIV - 01.05.2023, Hessen, Frankfurt/Main: Ein Mann geht am Hauptbahnhof mit seinem Fahrrad zwischen der Werbung für das Deutschlandticket und einer Regionalbahn entlang. (zu dpa: «Ministerium würdigt Deutschlandticket als «Tarifrevolution»») Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Das Deutschlandticket kostet regulär 49 Euro. So soll es bis Ende 2024 bleiben. Wie sieht es für das kommende Jahr aus? Müssen sich die Verbraucher für 2025 auf einen erhöhten Preis einstellen?

Sebastian Gollnow/dpa

Das Deutschlandticket kann sowohl bei der Deutschen Bahn als auch den hiesigen Verkehrsverbünden erworben werden. Aktuell kostet es 49 Euro, was sich aber bereits 2025 ändern könnte. Worauf haben sich die Verkehrsminister geeinigt?

Deutschlandticket - Steigen die Preise noch im Jahr 2024?

Bereits im Januar haben sich die zuständigen Verkehrsminister darauf geeinigt, dass es keine Preiserhöhung für das Jahr 2024 geben soll. Das liege laut Deutschlandfunk insbesondere daran, dass "Mittel für das Ticket, die 2023 nicht in Anspruch genommen wurden, auf dieses Jahr übertragen werden können. Dies sei Voraussetzung dafür, dass der Preis von monatlichen 49 Euro in diesem Jahr stabil bleibe."

Deutschlandticket - Wie teuer wird das 49-Euro-Ticket 2025?

Noch wurde keine endgültige Entscheidung getroffen. Über den Preis für das Jahr 2025 soll erst in der zweiten Jahreshälfte 2024 diskutiert werden. Aufgrund von steigenden Personalkosten sowie Energiepreisen, könnte sich der Preis für das Deutschlandticket verändern, wie der Deutschlandfunk weiterhin erklärt.

Deutschlandticket - Das sagen Kritiker zum 49-Euro-Ticket

Der Mobilitätsforscher Anderas Knie hat bereits gegenüber Deutschlandfunk gesagt, dass der Preis für das Deutschlandticket "zu hoch" sei. Außerdem hatte sich offen gezeigt, dass die Nahverkehrsbranche für eine mögliche Preiserhöhung und längerfristige Planungssicherheit angemahnt sei. Der VDV verwies auf den wachsenden Finanzbedarf durch höhere Personal-, Energie- und Betriebskosten im öffentlichen Personennahverkehr. Oberstes Ziel der Branche bleibe es, so viele Menschen wie möglich von dem Ticket zu überzeugen. Deshalb sei es wichtig, dass die öffentlichen Diskussionen über die Fortführung des Tickets endeten.

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