Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen seit Beginn der Pandemie ist nach Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) in Baden-Württemberg am Freitag auf mindestens 37.642 Fälle gestiegen. Damit liegt das Land auf dem dritten Platz nach Bayern mit bisher 51.710 Infizierten und Nordrhein-Westfalen mit bisher 50.937 infizierten Menschen. Die Zahl der Fälle im Land stieg im Vergleich zum Vortag wieder etwas an.

Das sind die aktuellen Corona-Zahlen des RKI für Baden-Württemberg im Überblick

  • Zahl der Infektionen bisher (Stand 7. 8. 2020): 37.642
  • Das sind 68 Fälle mehr als am Vortag. Am Mittwoch waren noch 60 Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet worden.
  • Etwa 34.900 Menschen gelten als genesen, das sind 100 mehr als am Vortag
  • Derzeit sind (laut Sozialministerium) weiterhin geschätzt noch 1.028 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert..
  • Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gab das RKI heute mit 1852 an, das ist 1 mehr als am Vortag.
  • Pro 100.000 Einwohner gibt es 340,1 Fälle (Vortag: 339,4).
  • Die Einwohnerzahl in Baden-Württemberg liegt bei 11.069.533 Menschen.

Reproduktionszahl für Baden-Württemberg

Die Reproduktionszahl wurde – Stand 6. 8. 2020 – vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 0,89 angegeben. Sie besagt, wie viele Personen im Durchschnitt von einem Infizierten angesteckt werden. Der Wert hat sich nicht geändert.
Die so genannte 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Sie liegt laut Sozialministerium für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,1.

Keine Maskenpflicht an Schulen in Baden-Württemberg

Unterdessen wurde bekannt, dass es auch nach den Sommerferien soll es in Schulen in Baden-Württemberg keine Maskenpflicht im Unterricht geben wird. „Ich halte aus pädagogischen Gründen wenig von einer Maskenpflicht im Unterricht“, sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann. Sie hat auch die unterschiedlichen Regelungen an den Schulen in der Corona-Krise verteidigt. Jedes Bundesland habe ein anderes „Infektionsgeschehen“. Die Länder stimmten sich schon jetzt ausreichend ab, sagte die CDU-Politikerin am Freitag. Eisenmann wies zudem Aussagen von Grünen-Chefin Annalena Baerbock zurück, die das Vorgehen der Länder stärker koordinieren will und einen Bildungsgipfel von Bund, Ländern und Bildungseinrichtungen fordert.