• Inzidenz, Corona-Zahlen und die Hospitalisierungsrate: Wie hoch sind diese Werte heute?
  • Bundesweit geht die Sieben-Tage-Inzidenz in den letzten Tagen wieder etwas zurück
  • Im kommenden Frühjahr soll laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Herdenimmunität erreicht – und somit das Ende der Pandemie
  • Wir informieren jeden Tag über die aktuellen Zahlen des RKI zu Neuinfektionen, Inzidenz und Hospitalisierung

Neue Fallzahlen des RKI am 27.09.2021: Inzidenz, Hospitalisierung, Impfquote und Infektionen

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt: Hier die Corona-Zahlen des Robert Koch-Instituts in Deutschland vom Montag, 27.09.2021:
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 61,7 (Vortag: 61,4; Vorwoche: 71,0)
  • Neuinfektionen heute: 3.022
  • Infektionen gesamt: 4.199.400
  • Neue Todesfälle: 10
  • Todesfälle gesamt: 93.403
  • Impfquote (Erstimpfung): 67,7 Prozent
  • Impfquote (vollständig): 63,9 Prozent
  • Hospitalisierungsrate: Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 1,58 an. Ende vergangener Woche hatte der Wert bei 1,57 gelegen. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit 2020 bei rund 15,5.
Einem Bericht von „Zeit Online“ zufolge lagen die Corona-Zahlen in Deutschland höher bei 5320 Neuinfektionen. Deutschlandweit wurden den RKI-Angaben zufolge binnen 24 Stunden demnach zudem zehn Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 13 Tote im Zusammenhang mit Covid-19 gewesen.
Die Zahlen von „Zeit Online“ basieren eigenen Angaben nach auf den direkten Werten der Landkreise und sollen daher weniger von Verzögerungen in den Meldeketten betroffen sein als etwa die des Robert Koch-Instituts. Sie können deswegen von diesen abweichen.

Corona-Zahlen der Bundesländer – So hoch sind die Inzidenzen in Deutschland

Ein Blick auf die Corona-Zahlen der einzelnen deutschen Bundesländer: Wo ist die Inzidenz aktuell am höchsten und wo am niedrigsten?
  • 109,4 – Bremen
  • 82,8 – Bayern
  • 80,9 – Baden-Württemberg
  • 69,2 – Berlin
  • 66,1 – Hessen
  • 58,2 – Rheinland-Pfalz
  • 57,8 – Saarland
  • 57,5 – Nordrhein-Westfalen
  • 56,6 – Hamburg
  • 55,5 – Thüringen
  • 46,8 – Niedersachsen
  • 42,5 – Sachsen
  • 35,9 – Brandenburg
  • 34,0 – Mecklenburg-Vorpommern
  • 33,4 – Sachsen-Anhalt
  • 30,3 – Schleswig-Holstein


Dem Bericht von „Zeit Online“ zufolge registrierte Bayern mit 1411 Neuinfektionen die meisten neuen Fälle. Dahinter rangieren NRW und BW: Nordrhein-Westfalen meldete demnach 1390 und Baden-Württemberg 620 neue Fälle. Bei den Stadt- und Landkreisen meldete die Region Hannover mit 162 neuen Fällen die meisten bestätigten Infektionen. Dahinter folgen München Stadt mit 143 und Hamburg mit 129 neuen Fällen.

In 15 der 16 Bundesländer mindestens 60 Prozent der Einwohner geimpft

Bei den Corona-Impfungen in Deutschland haben jetzt in 15 der 16 Bundesländer mindestens 60 Prozent der Einwohner zumindest eine erste Impfung erhalten. Unter dieser Schwelle liegt nach Daten des Bundesgesundheitsministeriums nur noch Sachsen mit 57,2 Prozent.

Neuinfektionen und Inzidenzwerte gestern und vor einer Woche

Gestern hatte das RKI für Deutschland 7.774 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Vor einer Woche, am Montag, 20.09, waren es an einem Tag 3736 Neuinfektionen.
Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte es in Deutschland am 26. April 2021 mit einem Wert von 169,3 gegeben. Danach war sie – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stetig gesunken. Den Tiefststand erreichte sie am 6. Juli. Da lag die Inzidenz bei 4,9.
Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig werden daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt.

Jens Spahn erwartet im Frühjahr 2022 Herdenimmunität und Ende der Pandemie

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechnet im kommenden Frühjahr mit einer Herdenimmunität gegen Corona - und damit mit dem Ende der Pandemie. Wenn keine neue Virusvariante auftaucht, gegen die eine Impfung nicht schützt, was sehr unwahrscheinlich sei, dann könne man zur Normalität zurückkehren, sagte der CDU-Politiker der „Augsburger Allgemeinen“. Herdenimmunität werde immer erreicht. Die Frage sei nur wie: ob durch Impfung oder Ansteckung.

Berlin

Die Impfung sei definitiv der sicherere Weg dorthin, sagte Spahn. „Wer sich nicht impfen lässt, der wird mit einer hohen Wahrscheinlichkeit erkranken“, sagte der Minister und warnte davor, die Ansteckungsgefahren angesichts der aktuell sinkenden Infektionszahlen zu unterschätzen.
„Auch letztes Jahr hatten wir um diese Jahreszeit eine solche Verschnaufpause. Wir sind also noch nicht durch. Im Herbst und Winter, wenn wir alle wieder viel mehr in Innenräumen sind und das Immunsystem weniger stark ist, steigt auch das Risiko, sich anzustecken.“ Den gegenwärtigen Rückgang der Infektionszahlen führte Spahn vor allem auf das Ende der Urlaubssaison und die verschärften Testregeln zurück.

Spahn: Aufhebung von Corona-Maßnahmen noch zu früh

Es sei noch zu früh, die Corona-Maßnahmen aufzuheben, betonte der Gesundheitsminister. „Wenn wir gar keine Schutzmaßnahmen mehr hätten, würden unsere Intensivstationen durch die noch zu große Zahl Ungeimpfter überlastet“, sagte Spahn. Für einen „Freedom Day“ wie in anderen Ländern sei in Deutschland die Impfquote noch nicht hoch genug.

Dritte Impfung: Stiko gibt Empfehlung für Immungeschwächte heraus

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt nun Corona-Auffrischungsimpfungen bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Alle Infos dazu:

Was bedeutet 2G-Plus? Wo gilt 2G? Die Maßnahme im Überblick

Die Einführung der 2G-Regel führt in vielen Bundesländern zu verschärften Corona-Regeln – teils mit Einschränkungen für Ungeimpfte. Welche Bedeutung haben die 2G-Regel und 2G-Plus?

Corona-Zahlen weltweit: Johns-Hopkins-Universität meldet Tote und Infizierte

Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, welche die Corona-Daten global erfasst, meldete am Montag (Stand 6 Uhr) weltweit mehr als 231 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bisher. Gestorben sind demnach auf der Welt bisher mehr als 4,7 Millionen Menschen. Diese drei Länder sind aktuell am stärksten betroffen:
  • USA: 42.931.354 Infizierte und 688.032 Tote
  • Indien: 33.652.745 Infizierte und 446.918 Tote
  • Brasilien: 21.351.972 Infizierte und 594.443 Tote
  • Deutschland verzeichnet laut JHU aktuell 4.204.300 Infizierte und 93.409 Tote.