• Risikogruppen wird seit Anfang September in Deutschland eine dritte Impfung gegen Corona angeboten
  • Bei der 3. Corona-Impfung werden mRNA-Impfstoffe eingesetzt
  • Gründe sind steigende Corona-Zahlen und Inzidenzwerte in der Bundesrepublik und Mutationen des Virus
  • Bei manchen Menschen könnte der Impfschutz außerdem weniger stark ausfallen oder schneller wieder nachlassen, diese sollen erneut geimpft werden
  • Weil die Ständige Impfkommission (Stiko) aber noch keine dritte Impfung empfohlen hat, kritisieren verschiedene Ärzteverbände das Angebot
Besonders gefährdete Menschen bekommen seit Anfang September eine Corona-Auffrischimpfung – nun verlangen die Kassenärzte von der Stiko Klarheit darüber, für wen eine dritte Dosis genau empfohlen wird. KBV-Chef Andreas Gassen sagte, die Stiko solle eine Empfehlung aussprechen, weil sie "anders als mitunter die Politik" rationale, faktenbasierte Entscheidungen treffe.
Der Start der Auffrischimpfungen geht auf eine entsprechende Entscheidung der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) von Anfang August zurück. Gassen sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, die Ständige Impfkommission (Stiko) habe die Daten, um für bestimmte Gruppen eine Empfehlung auszugeben. Deshalb sei sie für solche Vorgaben die richtige Institution.

Dritte Impfung: Kassenärzte fordern Stiko-Empfehlung

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) fordert eine schnelle offizielle Empfehlung, ob sich Risikogruppen ein drittes Mal gegen das Coronavirus impfen lassen sollen. KVB-Chef Andreas Gassen sagte im Inforadio des RBB, er hoffe, dass die Ständige Impfkommission hier relativ zeitnah eine entsprechende Empfehlung formuliere. Das würde es allen einfacher machen auch in der Diskussion mit Patientinnen und Patienten.
Zum Thema, wer für eine dritte Impfung in Frage kommt, sagte Gassen: „Im Grundsatz geht man davon aus, dass Auffrisch-Impfungen für alle Menschen Sinn machen, die eine schwächere Immun-Antwort hatten und deshalb möglicherweise auch eine abfallende Impfwirkung. Das sind in der Regel hochbetagte oder immungeschwächte Personen.“ Dazu gebe es allerdings bisher noch keine klare wissenschaftliche Positionierung.

Kritik an dritter Impfung gegen Corona durch Ärzteverbände

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat kritisiert, dass viele Bundesländer auch ohne Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) mit Corona-Auffrischungsimpfungen begonnen haben. Sie werden zunächst Senioren und Immungeschwächten angeboten. Zwar spreche theoretisch einiges dafür, sagte Reinhardt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstag). „Nach bisherigem Kenntnisstand und Auffassung namhafter Experten ist sie aber für die meisten Geimpften nicht sofort nötig.“ Insgesamt fehlten noch aussagekräftige Studien, ob, wann und für wen eine sogenannte Boosterimpfung nötig sei.
„Da ist also von der Politik eine Erwartungshaltung bei den Patienten geschürt worden, die viele Ärztinnen und Ärzte ohne eine wissenschaftlich fundierte Impfempfehlung nicht bedienen wollen“, sagte Reinhardt. Er nannte das Vorgehen einen Fehler von Bund und Ländern.
Der Deutsche Hausärzteverband kritisiert, dass mehrere Bundesländer bereits mit Auffrischungsimpfungen gegen Corona begonnen haben. „Dass die Politik wiederholt voran geprescht ist und damit erneut für Verunsicherung sorgt, ist ärgerlich“, sagte Armin Beck, Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Hausärzteverbandes, dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND, Mittwoch online).
Dass in einigen Landkreisen schon jetzt Drittimpfungen verabreicht würden, trage zusätzlich zur Verunsicherung von Ärztinnen und Ärzten und Patientinnen und Patienten bei, führte Beck aus. Gleichzeitig verlangte er, auf die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu den sogenannten Boosterimpfungen zu warten. Notwendig seien einheitliche Regelungen.

Dritte Corona-Impfung für Senioren: Spahn verteidigt Vorgehen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Auffrischungsimpfungen für Senioren und immungeschwächte Menschen vor einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) verteidigt. „Ich will nicht warten, bis in den Pflegeheimen wieder Menschen sterben“, sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Samstag). „Dass wir jetzt mit den Booster-Impfungen begonnen haben, ist vorausschauendes, vorsorgliches Handeln. Damit schützen wir Menschenleben.“
Mehrere Bundesländer haben damit angefangen, Pflegebedürftigen, über 80-Jährigen und Menschen mit Immunschwäche die dritte Impfung anzubieten, wenn die letzte mindestens sechs Monate zurückliegt, weil nach diesem Zeitraum die Wirkung deutlich nachlassen kann. Die Stiko plant nach Angaben ihres Chefs Thomas Mertens eine Empfehlung zeitnah.

EMA überprüft Biontech/Pfizer-Auffrischungsimpfung

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) untersucht den Nutzen einer Auffrischimpfung mit dem Corona-Impfstoff von Pfizer/Biontech für vollständig geimpfte Menschen ab 16 Jahren. Ergebnisse der Untersuchung, für die Daten des Impfstoffherstellers und laufende klinische Studien ausgewertet werden, sollen in wenigen Wochen vorliegen, teilte die EMA am Montag in Amsterdam mit. In einer zweiten Untersuchung will die EMA zudem prüfen, inwiefern Menschen mit schweren Immunproblemen eine dritte Impfdosis von Pfizer/Biontech oder Moderna hilft. Diese Menschen erzielen durch die ersten beiden Impfdosen möglicherweise keinen ausreichenden Impfschutz.
Wie die EMA bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt hatte, sieht sie im Moment keinen drängenden Grund für eine Auffrischimpfung für die gesamte Bevölkerung. Die nun laufenden Untersuchungen sollten eine weiterführende Einschätzung untermauern, hieß es. Wie die EMA betonte, könnten nationale Gesundheitsbehörden sich bereits vorher für eine Auffrischimpfung entscheiden.

Dritte Impfung: Experten sprechen sich gegen generellen Corona-Booster aus

Eine hochrangige Expertengruppe hat sich gegen generelle Corona-Auffrischungsimpfungen zum jetzigen Zeitpunkt ausgesprochen. „Die bisherige Studienlage zeigt keine Notwendigkeit, in Bevölkerungsgruppen mit wirksamer, vollständiger Impfung Booster auf breiter Front zu verabreichen“, schreiben die Forscher im Fachmagazin „The Lancet“. Die weltweit noch immer begrenzte Anzahl an Impfdosen könne die meisten Leben retten, wenn sie Menschen zu Gute käme, die ein erhebliches Risiko einer schweren Erkrankung haben und noch ungeimpft sind. „Wenn Impfstoffe dort eingesetzt würden, wo sie am meisten bringen, könnten sie das Ende der Pandemie beschleunigen, indem die die weitere Entwicklung von Varianten bremsen.“
Hintergrund ist, dass in manchen reichen Ländern über Booster für alle nachgedacht wird, während anderswo noch kaum jemand geimpft ist. Die WHO hatte bereits Anfang August einen vorübergehenden Stopp von Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus gefordert, so lange noch viele ärmere Länder auf Impfdosen warten.

Virologe Drosten: Auffrischungsimpfung im Herbst für die meisten unnötig

Für die meisten Geimpften wird nach Überzeugung des Virologen Christian Drosten im Herbst keine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus nötig sein. „Die Schutzwirkung der Corona-Vakzinen ist viel besser als beispielsweise bei den Influenza-Impfstoffen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Auch das baldige Aufkommen einer neuen Virusvariante, die gegen die verfügbaren Impfstoffe resistent ist, erwartet er nicht.

Drittimpfung Corona in Bayern: Erfolgreicher Start

Seit Anfang September 2021 können überwiegend folgende Gruppen eine dritte Impfdosis erhalten:
  • Pflegebedürftige, deren Impfung bereits mehr als sechs Monate zurückliegt
  • Menschen mit Behinderungen, deren Impfung bereits mehr als sechs Monate zurückliegt
  • Auch Mitarbeitende in den Einrichtungen können in Bayern erneut geimpft werden.
In Bayern sind die Corona-Drittimpfungen für bestimmte Gruppen aus Sicht von Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) erfolgreich angelaufen. „Es gab bereits rund 2900 Auffrischungsimpfungen in Bayern“, sagte Holetschek Anfang September. Knapp 1960 Menschen wurden demnach bis dahin in Impfzentren geimpft, etwa 930 in Arztpraxen. Inzwischen dürften schon deutlich mehr Menschen zum dritten Mal geimpft sein. Holetschek nannte die Resonanz „sehr erfreulich“.

Dritte Impfung auch in Baden-Württemberg gestartet

Ältere Patienten und Menschen mit Immunschwäche in Baden-Württemberg erhalten bei einer Auffrischung seit Mittwoch, 1. September, eine weitere Dosis eines zugelassenen Impfstoffs. Außer den Impfzentren und 18 mobilen Impfteams dürfen auch niedergelassene Ärzte und Ärztinnen die Spritzen setzen. Menschen, die nicht in einem Heim betreut werden, können zum Hausarzt oder zur Hausärztin gehen.
Die Auffrischungen werden vor allem für sogenannte vulnerable Gruppen empfohlen. Hier liegt der Fokus auf Menschen mit Immunschwäche, auf Pflegebedürftigen und über 80-Jährigen. Gedacht sind sie für diejenigen, die bei der Erst- und Zweitimpfung zur ersten Prioritätengruppe gehört haben und bei denen die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt.
Land und Hausärzte und Hausärztinnen sind zuversichtlich, für die geplanten Auffrischungsimpfungen in BW gegen das Coronavirus ausreichend Impfstoff, Personal und mobile Impfteams eingeplant zu haben. „Wir haben die Infrastruktur und wir haben den Impfstoff“, sagte Uwe Lahl, Amtschef im Gesundheitsministerium, der Deutschen Presseagentur. Nach groben Schätzungen des Landes kommen Auffrischungsimpfungen in den kommenden sechs Monaten für bis zu 1,7 Millionen Menschen in Baden-Württemberg in Frage.

3. Impfung notwendig: Wann braucht man eine Auffrischungsimpfung?

In allen Fällen soll die Auffrischungsimpfungen frühestens sechs Monate nach der erstmaligen Herstellung des vollständigen Impfschutzes erfolgen.
In einer gemeinsamen Mitteilung von Biontech/Pfizer hieß es: „Wie anhand der vom israelischen Ge­sund­heits­mi­nis­terium erhobenen Daten aus der praktischen An­wen­dung bereits deutlich wurde, sinkt die Schutzwirkung des Impfstoffs gegenüber Infektionen und sympto­matischen Erkrankungen sechs Monate nach der zweiten Impfung“, besichtet das Ärzteblatt mit Verweis auf die vorliegende Mitteilung. Auf Basis der bisher vorliegenden Daten sei es wahrscheinlich, „dass eine dritte Dosis innerhalb von sechs bis zwölf Monaten nach der vollständigen Impfung erforderlich sein wird“. Bei einer laufenden Studie zu einer dritten Impfung seien „ermutigende Daten“ zu beobachten, teilten die beiden Unternehmen Biontech und Pfizer laut Ärzteblatt kürzlich mit.

Impfpriorisierung bei 3. Corona-Impfung: Risikogruppen zuerst

Bei alten Menschen und bei bestimmten Risikopatienten hält Drosten eine Auffrischungsimpfung in diesem Herbst jedoch durchaus für sinnvoll. "Nach einem halben Jahr geht das über die Impfung erworbene Antikörper-Level vor allem bei sehr alten Menschen deutlich runter", erklärte er. In einem besonderen Umfeld wie Seniorenheimen sei eine Auffrischung daher denkbar.

Auffrischimpfung mit Biontech oder Moderna – auch bei Kreuzimpfungen

Verimpft werden sollen grundsätzlich die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer oder Moderna, unabhängig davon, ob vorher etwa die Impfstoffe von Astrazeneca oder Johnson & Johnson verwendet wurden. Auch Betriebsärztinnen und -ärzte sollen Auffrischungsimpfungen verabreichen können. Begründet werden diese mit Studien, die auf ein allmähliches Nachlassen des Infektionssschutzes auch bei vollständig Geimpften hinweisen, gerade in den Risikogruppen.

Dritte Impfung mit Astrazeneca in Großbritannien

In Großbritannien sollen Menschen über 50 Jahren sowie besonders gefährdete Menschen wie Vorerkrankte und Pflegekräfte ab der kommenden Woche eine Auffrischungsimpfung erhalten. Wie Gesundheitsminister Sajid Javid am Dienstag (14.09.2021) sagte, folgt die Regierung damit einer Empfehlung der zuständigen Expertenkommission, dem Gemeinsamen Ausschuss für Impfungen und Immunisierung (JCVI). Beschlossen wurde zudem die umstrittene Empfehlung, künftig auch Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren zu impfen.
Der JCVI-Vorsitzende Wei Shen Lim sagte, Impfdaten deuteten auf einen „leichten Rückgang“ der Schutzwirkung der Corona-Impfstoffe nach der zweiten Impfdosis von „etwas über 90 Prozent auf etwas unter 90 Prozent“ hin. Der größte Rückgang werde bei Menschen über 50 Jahren beobachtet. Darum sei es vernünftig, ihnen und anderen Risikogruppen eine Auffrischungsimpfung anzubieten.
Wie die Chefin der britischen Arzneimittelbehörde MHRA, June Raine, bekanntgab, können für die Auffrischungsimpfungen die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca genutzt werden. Besonders empfohlen werden demnach Biontech/Pfizer und Moderna. Von letzterem Impfstoff soll nur eine halbe Dosis verabreicht werden. Die Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus sollen den Angaben zufolge zusammen mit der Grippeimpfung erfolgen.

Wo gibt es die dritte Impfung gegen das Coronavirus?

Laut Beschluss der Gesundheitsminister soll es sie bei niedergelassene Ärztinnen und Ärzten, in Impfzentren oder im Betrieb geben können. Gegebenenfalls sollen mobile Impfteams ausrücken, zum Beispiel zu Pflegeeinrichtungen. In der Praxis kommt es auch hier auf die konkrete Umsetzung in den Ländern an.

Die Debatte über eine dritte Corona-Impfung

In Deutschland haben die Auffrischungsimpfungen bereits begonnen. Besonders gefährdete Menschen - zum Beispiel Bewohner von Pflegeheimen und medizinisches Personal - können sich ein drittes Mal impfen lassen, wenn die letzte Impfung mindestens ein halbes Jahr zurückliegt. Grund dafür ist, dass die Wirksamkeit des Impfschutzes vor allem gegen die Delta-Variante mit der Zeit nachlässt.
Andere Länder gehen sogar noch weiter: In Israel werden selbst Kinder ab zwölf Jahren ein drittes Mal geimpft. Auch die USA wollen allen Bürgern eine Auffrischungsimpfung anbieten.

WHO will keine „Auffrischungsdosen für gesunde Menschen, die vollständig geimpft sind"

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verurteilt dieses Vorgehen scharf: "Wir wollen keine Auffrischungsdosen für gesunde Menschen, die vollständig geimpft sind", sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Er appellierte an alle Staaten, bis Jahresende auf Drittimpfungen zu verzichten - angesichts der vielen Millionen Menschen weltweit, die noch gar nicht geimpft sind.
Die EU weist die Kritik der WHO zurück und verweist auf ihre Impfstoff-Lieferungen in ärmere Länder. Am Donnerstag kündigte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an, 200 Millionen weitere Impfdosen zu spenden.

Astrazeneca-Entwicklerin rät von massenhafter Auffrischungsimpfung in Großbritannien ab

Die leitende Wissenschaftlerin bei der Entwicklung des Astrazeneca-Impfstoffs hat sich gegen flächendeckende Auffrischungsimpfungen in Großbritannien ausgesprochen. Stattdessen solle Impfstoff an Länder mit niedrigeren Impfraten abgegeben werden, sagte Sarah Gilbert von der Universität Oxford der Zeitung „Daily Telegraph“ (Freitagsausgabe). Sinnvoll sei eine Auffrischungsimpfung bei älteren Menschen und solchen mit unterdrücktem Immunsystem. Bei der Mehrheit halte die Schutzwirkung des Impfstoffs aber gut an, so Gilbert weiter.
Durch die Weitergabe von Impfstoff an Länder mit niedrigeren Impfraten könne die Entstehung neuer Varianten bekämpft werden, fuhr Gilbert fort. „Wenn das Virus sich unter den Menschen ausbreitet, mutiert es, passt sich an und entwickelt sich, wie die Delta-Variante“, so Gilbert. Das gelte es so schnell wie möglich zu stoppen. In Großbritannien wird in den kommenden Tagen mit einer Entscheidung der Impfkommission über eine Empfehlung hinsichtlich der flächendeckenden Auffrischungsimpfung gerechnet. Die britische Arzneimittelbehörde MHRA hatte erst am Donnerstag die Zulassung der Impfstoffe von Astrazeneca und Biontech dafür erteilt.

Corona Impfung: Dashboard zeigt Impfquote in Deutschland

Wie viele Menschen in Deutschland bereits gegen das Coronavirus geimpft sind und wie viele bereits den vollen Impfschutz haben, zeigt das Impfdashboard der Bundesregierung. Am Samstagmorgen, 11.9., waren bereits mehr als 66 Prozent mindestens einmal geimpft.