• Corona-Zahlen, Inzidenz und die Hospitalisierungsrate: Wie hoch sind diese Zahlen heute in Deutschland?
  • Der Deutsche Lehrerverband und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lehnen Lockerungen bei der Maskenpflicht an Schulen in mehreren Bundesländern ab
  • In der Corona-Pandemie erwartet das Robert Koch-Institut für Herbst und Winter wieder einen Anstieg der Infektionszahlen

Aktuelle Fallzahlen des RKI am 02.10.2021: Inzidenz, Hospitalisierung, Infektionen und Impfquote

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht: Die Corona-Zahlen des Robert Koch-Instituts in Deutschland vom Samstag, 02.10.2021:
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 64,4 (Vortag: 64,3; Vorwoche: 62,5)
  • Neuinfektionen heute: 8517
  • Infektionen gesamt: 4.018.500
  • Neue Todesfälle: 66
  • Todesfälle gesamt: 93.777
  • Impfquote (Erstimpfung): 67,99 Prozent
  • Impfquote (vollständig): 64,41 Prozent
Hospitalisierungsrate: Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 1,65 an. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit 2020 bei rund 15,5.

Corona-Zahlen am 02.10. laut „Zeit Online“ für Deutschland

Das Nachrichtenportal „Zeit Online“ meldet immer etwas andere Zahlen als das RKI und ist auch nicht von deren Meldung abhängig. Denn die Corona-Zahlen der Meldung basieren den eigenen Angaben nach auf den direkten Werten der Landkreise und sollen daher weniger von Verzögerungen in den Meldeketten betroffen sein als etwa die des Robert Koch-Instituts. Sie können deswegen von diesen abweichen. „Zeit Online“ meldet daher am Samstag, 02.10., eine 7-Tage-Inzidenz von 67,6. Die Zahl der Neuinfektionen laut Zeit Online liegt bei 9496 und 79 Todesfällen.

Corona-Zahlen der Bundesländer – Inzidenzwerte aus allen Regionen Deutschlands

Ein Blick auf die Corona-Zahlen der einzelnen deutschen Bundesländer: Wo ist die Inzidenz aktuell am höchsten und wo am niedrigsten?
  • 114,4 – Bremen
  • 89,7 – Bayern
  • 82,4 – Baden-Württemberg
  • 75,3 – Thüringen
  • 75,8 – Berlin
  • 63,6 – Hessen
  • 62,2 – Sachsen
  • 68,7 – Hamburg
  • 55,0 – Rheinland-Pfalz
  • 54,2 – Nordrhein-Westfalen
  • 49,7 – Mecklenburg-Vorpommern
  • 47,0 – Niedersachsen
  • 43,2 – Saarland
  • 37,8 – Brandenburg
  • 43,9 – Sachsen-Anhalt
  • 28,7 – Schleswig-Holstein

Inzidenzen und Neuinfektionen gestern und vor einer Woche

Gestern hatte das RKI für Deutschland 10.118 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Vor einer Woche, am Samstag, 25.09.21, waren es an einem Tag 7211 Neuinfektionen.
Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte es in Deutschland am 26. April 2021 mit einem Wert von 169,3 gegeben. Danach war sie – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stetig gesunken. Den Tiefststand erreichte sie am 6. Juli. Da lag die Inzidenz bei 4,9.
Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig werden daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt.

Corona-Zahlen weltweit: Johns-Hopkins-Universität meldet Tote und Infizierte

Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, welche die Corona-Daten global erfasst, meldete am Freitag (Stand 6 Uhr) weltweit mehr als 233 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bisher. Gestorben sind demnach auf der Welt bisher mehr als 4,77 Millionen Menschen. Diese drei Länder sind aktuell am stärksten betroffen:
  • USA: 43.459.809 Infizierte und 697.842 Tote
  • Indien: 33.766.707 Infizierte und 448.339 Tote
  • Brasilien: 21.445.651 Infizierte und 597.255Tote
  • Deutschland verzeichnet laut JHU aktuell 4.249.061 Infizierte und 93.738 Tote.

Kinder- und Jugendärzte gegen weitere Maskenpflicht an Schulen

Der Streit um die Maskenpflicht an Schulen tobt weiter. Ärztevertreter plädieren für einen generellen Wegfall der Maßnahme. Eine bekannte Virologin stellt sich mit deutlichen Worten dagegen.

Nach Öffnung von Clubs in Bayern

Das Nachtleben in Bayern hat wieder begonnen: Mit lauten Beats haben DJs im ganzen Freistaat für prall gefüllte Tanzflächen gesorgt. Seit Freitag darf in den Clubs und Diskotheken wieder gefeiert werden, und zwar ohne Abstand und Maske. Fast eineinhalb Jahre mussten Partygänger in der Corona-Pandemie auf diesen Moment warten. Der Betreiber des Münchner Elektroclubs, Harry Klein, kann es kaum glauben: «Seit dem ersten Lockdown haben wir den Club so bereitgehalten, dass wir innerhalb kürzester Zeit öffnen können. Endlich ist es soweit!».
Für Besucher sowie Beschäftigte mit Kundenkontakt gilt eine verschärfte 3G-Regel: Einlass bekommen nur Geimpfte und Genesene, oder man muss einen negativen PCR-Test vorweisen. Ein Antigen-Schnelltest oder ein Selbsttest reichen nicht aus. Beschäftigte mit Kundenkontakt müssen außerdem mindestens zweimal wöchentlich einen PCR-Test machen.
Doch nicht alle Clubs konnten sofort ihre Pforten öffnen. Für einige Club-Betreiber war der Vorlauf zu kurz. Der Münchner Club Pacha beispielsweise wird erst am 8. Oktober seine Wiedereröffnung feiern können. Das Kabinett beschloss erst am Donnerstag im sogenannten Umlaufverfahren - also ohne eine Sitzung - die Änderungen an der Corona-Verordnung.