Gute Nachrichten für Urlauber und den Tourismus auf den Kanarischen Inseln, die bei deutschen Touristen überaus belicbt sind: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine Liste der Länder und Regionen, die als Risikogebiete eingestuft sind, am Donnerstag aktualisiert, und sie betrifft auch die spanischen Inseln im Atlantik.

Risikogebiete Spanien - Entwarnung für die Kanaren

Demnach wurden die Kanaren-Inseln
  • Teneriffa
  • Gran Canaria
  • Fuerteventura
  • Lanzarote
  • La Palma
  • La Gomera
  • El Hierro
aus der Liste der Risikogebiete herausgenommen, während Mallorca und seine Nachbarinseln im Mittelmeer weiterhin darin aufgeführt sind. Die Einstufung des Festlands von Spanien als Risikogebiet seit 2.9.2020 gilt ebenfalls weiter.

So reagiert das Auswärtige Amt bei den Kanaren

Das Auswärtige Amt in Berlin hat auf die neuen Einstufungen des RKI reagiert und die Reisewarnung für die Kanaren am Donnerstag aufgehoben. Dort heißt es jetzt: „Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Spanien wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Ab dem 24. Oktober 2020 gilt dies nicht mehr für die Kanarischen Inseln.“

Das bedeuten die Einstufungen als Reisewarnung und Risikogebiet

Eine Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben. Eine Reisewarnung, die vom Auswärtigen Amt ausgesprochen wird, geht weiter. Sie ist zwar kein Reiseverbot, aber eine abschreckende Wirkung ist beabsichtigt. Und sie hat eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

Urlaub auf den Kanaren - Entwicklung beobachten

Die Aufhebung der Reisewarnung für die Kanaren dürfte vor allem die Reiseveranstalter freuen. Für sie sind die Inseln vor der Küste Afrikas mit ihrem sommerlichen Klima das ganze Jahr über einer der wichtigsten Hoffnungsträger für die Wintersaison. Die Entscheidung der Bundesregierung heißt aber noch nicht, dass man jetzt unbeschwert die Weihnachtsferien im „ewigen Frühling“ buchen kann. Die Aufhebung der Reisewarnung für Korsika hat zuletzt gerade mal eine Woche gehalten. Deswegen ist es ratsam, die aktuellen Entwicklungen aufmerksam zu beobachten.

Deutschland erklärt weitere Länder zu Risikogebieten

Was der Spanier auf den Kanaren Freud, ist des Tourismus und der Wirtschaft in anderen Ländern Leid: Deutschland hat mit Polen und der Schweiz zwei weitere Nachbarländer komplett zu Risikogebieten erklärt. Auch weite Teile Italiens und fast ganz Österreich sind betroffen.