• Schulen, Hochschulen, Cafés und Restaurants sind wieder geschlossen.
Nach den neuen Regeln wechseln Regionen mit einem Inzidenzwert von 250 Fällen automatisch in die höchste Alarmstufe rot, womit der erneute Lockdown in Kraft tritt. Dies betrifft derzeit drei Viertel des Landes
  • darunter die Lombardei,
  • das Piemont,
  • Venetien,
  • die Emilia-Romagna,
  • das Latium
  • und Kalabrien.
Für das Oster-Wochenende wurde schon jetzt für ganz Italien die Alarmstufe rot festgesetzt.

Ausbreitung der britischen Corona-Mutante

In Italien war in der vergangenen Woche die Schwelle von 100.000 Corona-Toten überschritten worden. Zuletzt stieg die Zahl der Infektionen wieder stark an, unter anderem wegen der Ausbreitung der britischen Corona-Mutante. Am Sonntag wurden erneut mehr als 21.000 Neu-Infektionen gemeldet.

Italiens Premierminister Mario Draghi zieht die Notbremse

Die neuen Restriktionen bedeuteten eine weitere Belastung für die Wirtschaft und für Familien mit Kindern, räumte Premierminister Mario Draghi ein. Sie seien aber „nötig, um eine Verschlimmerung der Lage zu verhindern, die noch strengere Maßnahmen erforderlich machen würde“. Damit zieht Draghi, angesichts der verschärften Corona-Lage, die Notbremse.
Italiens Regierungschef Mario Draghi zieht, angesichts der verschärften Corona-Lage, die Notbremse.
Italiens Regierungschef Mario Draghi zieht, angesichts der verschärften Corona-Lage, die Notbremse.
© Foto: Alessandro Di Meo / DPA

Keine Familientreffen über Ostern

Der Lockdown über Ostern sieht vor, dass vom 3. bis 5. April landesweit alle nicht lebenswichtigen Geschäfte schließen müssen, auch Restaurants und Bars, ebenso Museen. Niemand darf seinen Wohnort verlassen, nur einmal am Tag ist ein Treffen in einer anderen Privatwohnung innerhalb der eigenen Region erlaubt und das auch nur für maximal zwei Erwachsene. Die in Italien an Ostern üblichen Ausflüge und Treffen in der Familie sollen mit diesen Regeln unterbunden werden, ist auf tagesschau.de zu lesen.