Bundestagswahl 2025: Pistorius für Scholz? Klingbeil dementiert Intervention

Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat sich für Olaf Scholz als SPD-Kanzlerkandidaten ausgesprochen.
Michael Kappeler/dpa- SPD-Chef Klingbeil dementiert Berichte über Scholz' Verzicht auf Kanzlerkandidatur 2025.
- SPD-Spitze entschied sich nach öffentlicher Debatte einstimmig für Scholz.
- „Tagesspiegel“ und „t-online“ berichteten von Gesprächen Klingbeils mit Scholz über Verzicht.
- SPD diskutierte Pistorius als möglichen Ersatzkandidaten nach Aus der Ampel-Regierung.
- Scholz bleibt trotz Spekulationen Kanzlerkandidat.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Was ist im November 2024 hinter den Kulissen passiert, bevor die SPD-Führung sich für eine Kanzlerkandidatur von Olaf Scholz entschieden hat? Darüber gibt es neue Spekulationen.
Klingbeil-Sprecherin: „Die Darstellung ist falsch“
Hat Lars Klingbeil Kanzler Olaf Scholz wiederholt den Verzicht auf eine erneute Kanzlerkandidatur nahegelegt? Der SPD-Chef hat diese Berichte nun dementieren lassen. „Die Darstellung ist falsch“, sagte eine SPD-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur zu entsprechenden Recherchen von „Tagesspiegel“ und „t-online“.
Wollte ein Teil der SDP Boris Pistorius statt Olaf Scholz?
Nach dem Aus der Ampel-Regierung am 6. November hatte die SPD darüber diskutiert, ob der deutlich beliebtere Verteidigungsminister Boris Pistorius als Ersatzkandidat für den angeschlagenen Olaf Scholz eingewechselt werden soll. Nach einer zweiwöchigen öffentlichen Debatte nominierte der SPD-Vorstand Scholz dann auf Vorschlag der Parteispitze einstimmig als Kanzlerkandidaten. Klingbeil hatte damals immer wieder öffentlich erklärt, dass er und die gesamte Parteiführung hinter einer erneuten Kanzlerkandidatur von Scholz stehen. In aktuellen Wahlumfragen steht die SPD derzeit bei 16 Prozent.
Klingbeil soll Scholz einen Verzicht nahegelegt haben
„Tagesspiegel“ und „t-online“ berichten unter Berufung auf mehrere Quellen in der SPD sowie im Umfeld der Partei, dass Klingbeil mindestens zweimal bei Scholz vorgesprochen habe, um ihm einen Verzicht auf die Kandidatur bei der Bundestagswahl am 23. Februar nahezulegen.
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