Amazon Black Friday Woche 2020
: So tricksen die Händler an Aktionstagen mit den Preisen

In einer Woche (27. November) ist es wieder soweit. Dann startet der Black Friday. Schon eine Woche vorher liefern sich Unternehmen wie Amazon oder Media Markt riesige Rabattschlachten.
Von
dpa-tmn
Düsseldorf
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Am Black Friday wird mit Rabatten von bis zu 80 Prozent geworben.

afp

Ende November ist die Zeit der Rabattschlachten im Online–Handel. Schon jetzt hagelt es Angebote im Netz. Höhepunkt ist der am 27. November. Dem folgt dann noch der Aktionstag Cyber Monday (30. November). Doch die Verbraucherzentrale Nordrhein–Westfalen warnt vor blinder Kaufwut.  Denn die vermeintlichen Sparpreise werden meist im Vergleich mit unverbindlichen Preisempfehlungen des Herstellers angegeben. Diese werden teils auch als Mondpreise bezeichnet, weil sie vom Start weg nicht dem üblichen Verkaufspreis entsprechen.  Es kann sogar sein, dass ein paar Tage vor der Aktion die Preise heraufgesetzt werden, um sie dann wieder zu senken und das als großen Rabatt zu feiern.

Rabatte auf Fire–TV–Stick und Streaming–Boxen

Amazon hat seine „Black Friday Woche“ offiziell gestartet, andere Händler haben nachgezogen und ihre ersten Deals ebenfalls veröffentlicht. Aber nicht alles, was auf den ersten Blick nach Schnäppchen aussieht, ist eins.

Amazon gibt die größten Rabatte auf die eigene Hardware:

  • Fire–TV–Stick
  • Streamingboxen
  • oder Kindle

Auch Media Markt und Saturn bieten schon den ganzen November günstige Deals auf:

  • Notebooks,
  • Smartphones
  • oder TV–Geräte.

Auch in deutschen Innenstädten locken Händler mit den besten Deals des Jahres.

BlackFriday.de/BLACKFRIDAY.DE/obs

Black Friday 2020: Nicht alle Angebote sind Schnäppchen

Kaum ist der Singles Day vorbei, schon steht der nächste Schnäppchentag an. Noch bevor der Black Friday überhaupt beginnt, locken große Unternehmen, wie Amazon, Media Markt oder Apple, mit satten Deals und Rabatten. Doch sind diese diese Angebote auch richtige Schnäppchen? Im Schnitt lagen die Rabatte nach Angaben der Verbraucherschützer an verschiedenen Aktionstagen eher bei 20 als bei den angegebenen 50 Prozent. Käuferinnen und Käufern rät die Verbraucherzentrale deshalb, Preise schon eine längere Zeit vor der Aktion genau zu beobachten.