Wetter in Ulm: Banger Blick aufs Regenradar – wird es zum Achtelfinale nass?

Nach zahlreichen, teils heftigen, Regenschauern und Gewittern steigen die Temperaturen am Samstag (29.06.) wieder – bis auf 33 Grad. Die Aussichten für Fußballfans und das Public Viewing zum Deutschland-Spiel bei der EM haben sich verschlechtert. Gegen 21 Uhr könnte es regnen.
dpa, Sven Kaufmann; Collage: BefunkyFür viele Ulmer und Neu-Ulmer geht es am Samstagabend wieder in die Biergärten und Bars zum Fußball schauen. Die gute EM-Stimmung der letzten Tage soll wieder aufgegriffen werden. Doch dafür muss auch das Wetter stimmen. Nach den Gewittern der letzten Tage hatten viele die Hoffnung auf wenigstens einen Tag Sommermärchen.
Wie wird das Wetter am Samstag in Ulm?
Während der Samstag (29.06.) hochsommerlich warm startete, gehen am Nachmittag immer mehr bange Blicke zum Himmel – und aufs Regenradar. Während tagsüber gar eine Hitzewarnung galt, ist es zum Abend hin nun doch wieder die Gewitterlage, die Sorgen bereitet. Die große Frage ist: Bleibt es trocken, wenn die deutsche Mannschaft im EM-Achtelfinale auf Dänemark trifft? Der Deutsche Wetterdienst DWD gab eine Vorab-Warnung heraus: „Ab dem Abend mit Ausnahme des Südostens und Brandenburg verbreitet schwere Gewitter mit heftigem Starkregen, schweren Sturmböen und Hagel. Lokal Orkanböen, extrem heftiger Starkregen und Großhagel. Erhöhtes Gefahren- und Schadenspotential! Sturmböen in den Alpen oberhalb von 1500 Metern. Ab dem Abend Windböen im Alpenvorland.“ Um 19.30 Uhr zeigte das Regenradar von wetteronline eine Regenfront, die sich vom Bodensee her nähert. Momentanen Prognosen zufolge erreicht sie kurz vor dem Anpfiff Ulm.
Stuttgarter Fanzonen sind geöffnet
Die Stuttgarter Fanzonen in der Innenstadt haben am Samstag zunächst wieder geöffnet - trotz der Aussicht auf mögliche Unwetter zum EM-Achtelfinale der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. „Wir sind mit dem Deutschen Wetterdienst in ständigem Austausch und hoffen, dass wir von Unwettern verschont bleiben“, sagte der Sprecher der Veranstaltungsgesellschaft in Stuttgart, Jörg Klopfer.Die Landeshauptstadt soll es aber am Samstag laut DWD nicht so schwer treffen wie den Westen des Landes.
Tornadogefahr im Westen
Orkanböen, Großhagel, Regenmassen und mögliche Tornados drohen vor allem im Westen von Baden-Württemberg. Die größte Tornadogefahr gibt es nach Angaben eines DWD-Sprechers im äußersten Westen des Bundeslandes, in Baden also. Hauptsächlich wird der Gewitterkomplex aber durch Rheinland-Pfalz, das Saarland und Hessen ziehen.
Wechselhaftes und kühleres Wetter am Sonntag in Ulm
Am Sonntag (30.06.) soll es wechselhaft bleiben. Die Werte bewegen sich lediglich bei maximal 21 Grad. Und die Sonne zeigt sich nur in wenigen Ausnahmefällen.
