Weihnachtsbeleuchtung in Ulm
: Auch die SPD will mehr Lichterglanz

Die künftige Übernachtungssteuer soll zur Finanzierung verwendet werden, schlägt die Fraktion vor.
Von
Chirin Kolb
Ulm
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Weihnachtsmarkt 2024 Ulm

Der Weihnachtsmarkt auf dem Münsterplatz ist stimmungsvoll beleuchtet. So soll es auch in den Fußgängerzonen sein.

Volkmar Könneke
  • SPD fordert mehr Weihnachtsbeleuchtung in Ulmer Fußgängerzonen für die Adventszeit 2026.
  • Weihnachtsbeleuchtung soll Handel und Gastronomie in der Innenstadt stärken.
  • Finanzierungsvorschlag: Nutzung der geplanten Übernachtungssteuer der Stadt Ulm.
  • Antrag fordert Konzept zur teilweisen kommunalen Mitfinanzierung der Beleuchtung.
  • Ähnlicher Antrag zur Beleuchtung wurde zuvor von der CDU/UfA-Fraktion gestellt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Ulmer Innenstadt muss in der Adventszeit stimmungsvoll sein, und ein wichtiger Faktor dafür ist die Weihnachtsbeleuchtung in den Gassen, meint auch die SPD-Fraktion. Die Weihnachtsbeleuchtung steigere die Aufenthaltsqualität und unterstütze den Handel und die Gastronomie in der für die beiden Branchen besonders wichtigen Zeit. „Wir halten es daher für mehr als bedauerlich, dass im Advent 2025 beispielsweise in der Hafengasse keine Weihnachtsbeleuchtung installiert werden soll“, schreibt die Fraktion an OB Martin Ansbacher.

Die SPD sieht die Stadt Ulm in der Pflicht, „eine attraktive Innenstadtgestaltung weiterhin aktiv zu unterstützen„, gerade im Hinblick auf die Herausforderungen durch die B10-Erneuerung. In dem Antrag fordert die Fraktion die Verwaltung auf, ein Konzept für eine Weihnachtsbeleuchtung im Advent 2026 zu erarbeiten und dabei zu berücksichtigen, wie sie „anteilig kommunal mitfinanziert werden kann“. Einen ähnlichen Antrag hatte auch schon die CDU/UfA-Fraktion gestellt.

Geld aus der Bettensteuer

Die SPD macht allerdings gleich einen Finanzierungsvorschlag: Es sollten ausdrücklich Mittel aus der geplanten kommunalen Übernachtungssteuer berücksichtigt werden. Der Gemeinderat hatte im Juli 2025 beschlossen, angesichts der angespannten städtischen Finanzlage eine Bettensteuer in der Hotellerie und eine Zweitwohnungssteuer einzuführen.