Unwetter in Ulm/Neu-Ulm und BW: DWD warnt vor schweren Gewittern mit Hagel und Starkregen

Unwetter-Alarm in Baden-Württemberg: Schwere Gewitter könnten am Mittwoch große Schäden anrichten.
Silas Stein/dpa- DWD warnt für Mittwoch von 13 bis 23 Uhr vor schweren Gewittern in Ulm/Neu-Ulm.
- Erwartet werden Sturmböen bis 120 km/h, Starkregen bis 40 l/m² und Hagel bis 5 cm.
- Betroffen sind auch Alb-Donau-Kreis und große Teile des südlichen Baden-Württembergs.
- Genannte Kreise reichen u. a. von Tübingen und Reutlingen bis Bodenseekreis und Ravensburg.
- Am späten Abend soll die Gewitterintensität nachlassen – Risiko größerer Schäden besteht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vorsicht ist besser als Nachsicht: Zwar sind die Wettervorhersagen des Deutschen Wetterdiensts keine absolute Garantie – angesichts der Schäden, die schwere Gewitter zuletzt am Mittwochmorgen, 15.07.2026, im Kreis Reutlingen angerichtet haben, sollte man die jüngste Unwetterwarnung des DWD trotzdem ernst nehmen.
Demnach sollen am Mittwoch in der Zeit von 13 bis 23 Uhr schwere Gewitter über den den Alb-Donau-Kreis, Ulm und Neu-Ulm ziehen. Die kritischste Phase sehen die Wetterexperten am Nachmittag: In diesen Stunden sind stellenweise Sturmböen von 120 Stundenkilometern, Starkregen von 40 Liter pro Quadratmeter sowie Hagel mit 5 Zentimeter großen Körnern möglich. Aufgrund dessen sieht der DWD ein Risiko für größere Schäden an der Natur und Infrastruktur. Am späten Abend soll die Gewitterintensität dann abnehmen.
Die Unwetterwarnung für Ulm, Alb-Donau-Kreis und Neu-Ulm gilt in derselben Weise für einen großen Teil des südlichen Baden-Württembergs.
Weitere Kreise von Unwetterwarnung betroffen
Von den Gewitter-Superzellen können dem Deutschen Wetterdienst zufolge auch folgende Kreise sein:
- Zollernalb
- Tübingen
- Lörrach
- Breisgau-Hochschwarzwald
- Waldshut
- Schwarzwald-Baar-Kreis
- Tuttlingen
- Konstanz
- Rottweil
- Reutlingen
- Esslingen
- Göppingen
- Heidenheim
- Biberach
- Sigmaringen
- Bodenseekreis
- Ravensburg
Bei dem schweren Unwetter im Kreis Reutlingen war in Teilen der Stadt der Strom ausgefallen – Ampeln funktionierten nicht mehr, die Polizei musste den Verkehr regeln. Zahlreiche Straßen wurden überflutet oder durch umgestürzte Bäume blockiert, die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz.