Unwetter in Ulm
: Kurzes, heftiges Gewitter hinterlässt Schäden in der Innenstadt

Ein entwurzelter Baum, abgeknickte Äste, teils überschwemmte Straßen: Ein Sommergewitter überraschte am Dienstagabend die Ulmer Gastronomie und richtete Chaos an.
Von
Leonie Maschke
Ulm
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Ein kurzes, heftiges Unwetter hat am Dienstagabend Schäden in der Ulmer Innenstadt hinterlassen.

Ein kurzes, heftiges Unwetter hat am Dienstagabend Schäden in der Ulmer Innenstadt hinterlassen.

Beate Rose, Sven Kaufmann
  • Heftiges Sommergewitter in Ulm entwurzelte Bäume, knickte Äste ab und überschwemmte Straßen.
  • Ein Baum hinter der Ulmer Bibliothek wurde vom Sturm entwurzelt, keine Gefahr für Passanten.
  • Gastronomien meldeten Schäden, z. B. zerstörte Sonnenschirme, Betreiber des „Donaugold“ hatten Glück.
  • Warnung vor weiteren Gewittern für Ulm und Umgebung vom Deutschen Wetterdienst.
  • Feuerwehr prüft Schäden, u. a. in der Oststadt und an der Donau.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gegen halb fünf schien noch die Sonne – doch der erste Regen kündige bereits das Gewitter an, das auf Ulm zu steuerte. Kurze Zeit später verdunkelte sich der Himmel, der Wind fegte durch die Straßen. Heftiger Regen brachte die lang ersehnte Abkühlung, doch – wie zu erwarten bei einem Sommergewitter – hat der kurze, aber heftige Sturm auch Spuren hinterlassen.

Äste wurden abgeknickt und fielen auf die Straße, Straßen wurden zum Teil überschwemmt, wie beispielsweise in Neu-Ulm. Vor ein paar Gastronomien wurden Sonnenschirme vom Wind umgeknickt und beschädigt. Auch ein Krähennest am nördlichen Münsterplatz fiel den Sturmböen zum Opfer und wurde aus dem Geäst gefegt.

Baum hinter der Bibliothek entwurzelt

Hinter der Ulmer Bibliothek hat der heftige Wind sogar einen Baum entwurzelt. Drei Feuerwehrleute vor Ort begutachteten den Schaden. Da von dem Baum keine Gefahr mehr ausgeht und er keine Straße blockiert, wird sich allerdings das Grünflächenamt am Mittwoch um die Beseitigung kümmern.

Ein heftiges Gewitter hat am Dienstagabend einen Baum hinter der Ulmer Bibliothek entwurzelt.

Ein Baum hinter der Ulmer Bibllothek konnte dem heftigen Gewitter nicht stand halten.

Sven Kaufmann

Unwetterwarnung für die Region

Ein Feuerwehrmann teilte unserem Reporter mit, dass es wohl Schäden auch in der Oststadt gab. Die Feuerwehr prüft nun auch die Lage an der Donau. Die Betreiber des „Donaugold“ wurden von dem Unwetter wie alle anderen auch völlig überrascht. Aber sie haben Glück gehabt: „Ein paar Schirme kaputt, aber sonst keine Schäden.“ Dennoch: Der Tag sei gelaufen.

Der Deutsche Wetterdienst hat am Abend gegen 17.30 Uhr noch eine Warnung vor schwerem Gewitter herausgegeben. Betroffen waren der Stadtkreis Ulm, der Alb-Donau-Kreis sowie der Kreis Neu-Ulm. Um kurz nach 18 Uhr wurde die Warnung wieder zurückgezogen – mit starken Gewittern ist es in der Region Ulm also wohl vorerst vorbei.

Bilder aus der Ulmer Innenstadt

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    Den Außenbereich des Ulmer Stadthauses am Münsterplatz traf das Unwetter mit voller Wucht – und hinterlässt kaputte Sonnenschirme.

    Sven Kaufmann
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    In der Ulmer Innenstadt ist die Feuerwehr ausgerückt.

    Sven Kaufmann
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    Herabgebrachte Äste sind in Ulm nach dem Gewitter in vielen Straßen zu finden – wie hier an der Ecke Olgastraße und Hafenbad.

    Sven Kaufmann
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    In der Büchsengasse hat der Wind eine Mülltonne umgefegt.

    Sven Kaufmann
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    Das Unwetter hat in der Ulmer Innenstadt Spuren der Verwüstung hinterlassen. An der Bibliothek wurde ein Baum entwurzelt.

    Sven Kaufmann
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    Am nördlichen Münsterplatz ist offenbar ein Krähennest vom Sturm aus dem Geäst gefegt worden.

    Sven Kaufmann
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    Am Donauufer fallen die Schäden durch das Gewitter verhältnismäßig gering aus.

    Sven Kaufmann
  • Viele Ulmerinnen und Ulmer haben kurz zum Sprint angesetzt, um dem Regen zu entkommen.

    Viele Ulmerinnen und Ulmer haben kurz zum Sprint angesetzt, um dem Regen zu entkommen.

    Sven Kaufmann
  • Hochwasser nach Gewitterregen vor dem Landratsamt in Neu-Ulm.

    Hochwasser nach Gewitterregen vor dem Landratsamt in Neu-Ulm.

    Birgit Eberle
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