Ulmer Weihnachtsmarkt
: Entspanntes Feiern und gute Geschäfte am 2. Adventswochenende

Gefühlt hat der Ulmer Weihnachtsmarkt gerade erst begonnen, schon ist „Halbzeit“. Aus Sicht der Polizei ist der Weihnachtsmarkt bisher erfreulich ruhig abgelaufen.
Von
Stefanie Müller
Ulm
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Weihnachtsmarkt 2024 Ulm

Bisher eine friedliche Sache: der Weihnachtsmarkt 2024 auf dem Ulmer Münsterplatz.

Volkmar Könneke
  • Der Ulmer Weihnachtsmarkt verläuft ruhig und friedlich, trotz Sturmböen und Regen.
  • Besucher loben das Musikprogramm im Münsterportal; Musiker schätzen den Auftrittsort.
  • Kaufkräftige Touristen aus der Schweiz und Norditalien beleben den Markt.
  • Ulmer Einzelhandel verzeichnet gemischte Umsätze, digitale Citygutscheine sind beliebt.
  • Polizei empfiehlt Wachsamkeit, zeigt Präsenz und führt Kontrollen durch.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Besucher und Beschicker sind zufrieden, wenn auch Ulm Messe-Chef Jürgen Eilts einräumen muss, dass die Witterung mit Sturmböen und Regen allen etwas einen Strich durch die Rechnung gemacht habe. Dennoch: „Der Ulmer Weihnachtsmarkt trotzt Wind und Wetter.“ Viel Lob habe es bei den Besuchern aus Ulm, der Region, aber auch denen, die von weiter her angereist waren, für das weihnachtliche Musikprogramm im Portal des Münsters gegeben. „Die Rückmeldungen zeigen, dass wirklich etwas fehlen würde, gäbe es das nicht“, sagt der Weihnachtsmarktmacher. Die unterschiedlichen Musikensembles aus Ulm und der Region sorgen nicht nur für eine besondere Atmosphäre, wenn sie im erleuchteten Münsterportal weihnachtliche Melodien präsentieren, auch die Musizierenden selbst freuen sich über den Auftritt am besonderen Ort. Wer am Wochenende auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs war, konnte es auch heraushören: Die Touristen aus der Schweiz und Norditalien sind wieder das. „Sie schätzen die liebevolle Dekoration und die betont weihnachtliche Ausrichtung unseres Sortiments.“

Verhaltene Bilanz der Einzelhändler

Gern gesehen sind die kaufkräftigen Touristen auch im Ulmer Einzelhandel, wo in der letzten Woche das Geschäft allgemein etwas verhaltener verlaufen sei als in der ersten Adventswoche, wie Sandra Walter vom Citymanagement berichtet. Bei Büchern und Sportartikeln seien die Umsätze sehr gut gewesen, andere Händler hätten mit ihren Umsätzen teilweise aber deutlich unter denen des Vorjahres gelegen. Der Verein Citymarketing engagiert sich auch direkt auf dem Weihnachtsmarkt. Jeden Dienstag sind Mitarbeitende des Ulmer City Marketings in der Weihnachtshütte 48. Dort wird neben attraktiven Ulm-Artikeln der neue digitale Citygutschein verkauft und auch der bisherige Papiergutschein in den neuen Gutschein umgetauscht. Der digitale Citygutschein könne auch auf dem Weihnachtsmarkt eingelöst werden, betont Walter. Sie weist schon jetzt auf eine besondere Aktion der City in der nächsten Woche hin: Beim „Thron“ am Münsterportal können alle Gäste am Mittwoch, 18. Dezember’ von 13 bis 17 Uhr mit dem Weihnachtsmann und seinem Engel tolle Fotos schießen.

Entspannte Lage

Ziemlich trubelig war's am Freitag und Samstag erneut in den innerstädtischen Parkgaragen, die bis in die Abendstunden voll ausgelastet waren. Klaus Linder von der städtischen Parkbetriebsgesellschaft empfiehlt Parkplatzsuchenden die Parkhäuser Deutschhaus und Am Bahnhof. „Man findet dort schneller einen freien Stellplatz, die Wartezeiten sind kürzer – und der Fußweg zum Weihnachtsmarkt dauert auch nur sieben Minuten.“

Erfreulich ruhig dagegen das Geschehen aus polizeilicher Sicht: „Keine besonderen Vorkommnisse“, heißt es aus dem Polizeipräsidium im Neuen Bau. Dabei seien Weihnachtsmärkte und vorweihnachtlich volle Einkaufsstraßen durchaus beliebt auch bei Langfingern und Taschendieben. Die Polizei rät daher zur Vorsicht, zeigt in der Innenstadt verstärkt Präsenz und führt anlassbezogen Kontrollen durch. In Ulm stimmt sie sich beim Thema Sicherheit eng mit der Stadt Ulm und dem Veranstalter ab. Sven Vrancken, Pressestelle der Polizei: „Unsere Beamtinnen und Beamten sind auf dem Weihnachtsmarkt gerne für die Bürger ansprechbar. Bei verdächtigen Wahrnehmungen, in Gefahrensituationen oder wenn Straftaten beobachtet werden, immer sofort den Notruf 110 der Polizei wählen!“ Konkret rät die Polizei: Taschen am besten geschlossen und mit der Verschlussseite zum Körper zu tragen. Misstrauisch werden, wenn man plötzlich angerempelt oder „in die Zange“ genommen wird. Damit´s ein schöner Weihnachtsmarktbesuch bleibt.“