Weihnachtsmarkt Ulm 2024
: Heute ist Eröffnung! Was dieses Jahr geboten ist

Mit viel Traditionellem, aber auch einigen Neuerungen startet der Ulmer Weihnachtsmarkt. Oberste Priorität hat die Sicherheit, auch wenn es keine außergewöhnliche Gefährdungslage gibt.
Von
Stefanie Müller
Ulm
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Der Ulmer Weihnachtsmarkt 2019. Im vergangenen Jahr wurde er abgesagt.

Ulm - Einkauf am 1 Adventswochenende.

Abgesehen von dieser Frau, die in der Tat Einkäufe und Kinder schleppte, verlief der Auftakt zum Weihnachtsgeschäft eher schleppend. Der Weihnachtsmarkt war gut besucht, ganze Busladungen ergossen sich über die Stände.

An den Hütten werden noch die letzten Handgriffe angelegt – am Montag geht es dann los. Um 10 Uhr öffnet der Markt- die offizielle Eröffnung von OB Ansbacher findet um 18 Uhr statt.

Matthias Kessler
  • Der Ulmer Weihnachtsmarkt startet am 25. November; zehn neue Beschicker und ein Karussell auf dem Münsterplätzle.
  • Digitale Citygutscheine ersetzen Papiergutscheine, bei 37 Hütten einsetzbar.
  • Eisbahn wieder kostenfrei nutzbar dank Fördermitteln, lebendige Krippe und Jurte vor Ort.
  • 20 Chöre sorgen für Stimmung; Sicherheitskonzept in enger Abstimmung mit der Polizei.
  • Günstigster Glühwein kostet 4 Euro; am 2. Dezember für 2,50 Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für Martin Ansbacher wird es eine Premiere als neuer Oberbürgermeister den Ulmer Weihnachtsmarkt am 25. November zu eröffnen. Für ihn ist die besondere Atmosphäre unter dem Münster und das traditionelle Erscheinungsbild besonders bemerkenswert: „Man weiß, was einen hier erwartet und gleichzeitig gibt es immer etwas Neues, das dazukommt“, sagt er. Das gibt es auch in diesem Jahr, so sind zehn neue Beschicker am Start, das Münsterplätzle am Südlichen Münsterplatz wurde offener gestaltet, nun steht auch dort ein Karussell. Zum kleinen Jubiläum, der Markt existiert jetzt seit 40 Jahren in dieser Form, gibt es außerdem farbenfrohe Tassen für Glühwein & Co.

Neu ist auch der digitale Citygutschein, der wie eine Scheckkarte aussieht und nach und nach den Papiergutschein ablösen soll. Mit ihm kann jetzt, ähnlich wie mit einer EC-Karte, bezahlt werden und Guthaben auch in Teilen eingelöst werden. Bei 37 Hütten auf dem Weihnachtsmarkt wird er angenommen. Die Zahl soll sich in den kommenden Jahren noch deutlich steigern.

Die Eisbahn ist ein Highlight

Was wieder kommt, ist die Eisbahn, die man dank Fördermitteln vom Bund kostenfrei nutzen kann. Diese kam im letzten Jahr besonders gut bei Familien an. Man kann seine Schlittschuhe selber mitbringen oder sie für 3 Euro leihen. Die lebendige Krippe mit einer Eselstute samt Fohlen und drei Schafen mit Lämmern wohnt während der Marktzeit auf dem Münsterplatz unter dem Christbaum. Und auch die Jurte ist wie seit 20 Jahren fester Bestandteil. Diese ist an Vormittagen und Abenden bereits gut ausgelastet.

Eine Attraktion für Touristen und Einheimische: Die Eisbahn am südlichen Münsterplatz ist noch bis 7. Januar geöffnet. Sie bietet kostenlosen Spaß für Große und Kleine.⇥

2023 Weihnaxhtsmarkt Ulm

Nach dem Erfolg vom letzten Jahr: Die Eisbahn am südlichen Münsterplatz wird es in diesem Jahr wieder geben.

Volkmar Könneke

Und auch über 20 Chöre werden in den nächsten Wochen am Münsterportal auftreten: „Die Chöre sorgen für die richtige Stimmung, dieses Gänsehautfeeling lassen wir uns auch durch die Unflexibilität der GEMA in Bezug auf die Gebühren nicht vermiesen“, sagt Jürgen Eilts, der Chef der Ulm-Messe, die den Weihnachtsmarkt jedes Jahr organisiert.

Glühweinpreise

4 Euro kostet der günstigste Glühwein auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt. Je nachdem, wie die Qualität des Weins beschaffen ist, ob Winzerglühwein oder Standard. Die meisten Stände verlangen 4,50 Euro.  Am 2. Dezember wird das 40. gefeiert – zwischen 10 und 14 Uhr kostet Glühwein und Punsch dann nur  2,50 Euro.

„Tradition und Stabilität ist das eine, aber der Markt ist natürlich auch ein entscheidender Wirtschaftsfaktor für unsere Stadt“, stellt Ansbacher fest.  Davon profitiert der Tourismus, die Gastronomie und der Einzelhandel, ist er sich sicher. Auch Citymanagerin Sandra Walter erhofft sich einiges vom stimmungsvollen Event: „Übers Jahr hatten wir nicht den optimalen Umsatz in der Innenstadt, nach dem schwachen Sommergeschäft hoffen wir auf die Adventssamstage – aber auch die gesamte Adventszeit, um den Umsatz entsprechend aufzuholen“. Sie betont aber auch, dass durch die geschmückten Gassen und Geschäfte positive Stimmung verbreitet werden soll, die in der aktuellen Zeit zu selten aufkommt.

In Bezug auf die Sicherheit des vierwöchigen Events sind sich alle einig: Sie hat oberste Priorität. „Der Ulmer Weihnachtsmarkt ist sicher“, stellt Rainer Türke von den Ulmer Bürgerdiensten ganz klar fest. Das erfolgreiche Sicherheitskonzept der letzten Jahre wird ständig weiterentwickelt, und zwar in enger Abstimmung mit der Polizei. So wird es sichtbare Fahrzeug-Blockier-Systeme geben, uniformierte Polizei und auch die Mitarbeiter vom kommunalen Ordnungsdienst zeigen von Hauptbahnhof über Hirschstraße und Bahnhofstrasse Präsenz.

Die Kräfte vom Ulmer Polizeipräsidium werden durch Kräfte der Göppinger Bereitschaftspolizei verstärkt. Es wird sowohl offene Präsenzmaßnahmen als auch verdeckte Maßnahmen geben. „Die Ergebnisse der vergangenen Jahre geben uns recht – die Zahlen der Anzeigen waren sehr überschaubar und sind im Verhältnis zu Veranstaltungsgröße und Menschenmenge beinahe zu vernachlässigen“, stellt Günther Becker von der Ulmer Polizei fest. Rainer Türke ergänzt: „Wir haben keine Lage, die es erfordert, weitergehende Maßnahmen, als bisher zu treffen.“

So ist jetzt alles bereit, um die nächsten vier Wochen genießen zu können. Das macht auch OB Ansbacher so, der sich vorgenommen hat, den Markt mehrmals mit der ganzen Familie zu besuchen: „Dann gibt es Glühwein und auch mal eine Feuerwurst.“

Aufgetischt

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