Was sich am Montag (05.12.2022) in Illerkirchberg ereignet hat, ist kaum zu begreifen. Zwei Mädchen, 13 und 14 Jahre alt, wurden auf ihrem Schulweg mutmaßlich von einem 27-Jährigen mit einem Messer angegriffen. Schon wenige Stunden nach dem Angriff wurde bekannt, dass die 14-Jährige an den Folgen ihrer Verletzungen starb. Das 13-jährige Mädchen wurde schwer verletzt.
Die Menschen in und um Illerkirchberg sind schockiert, können nicht im Ansatz begreifen, was sich beinahe vor der eigenen Haustür ereignet hat. Die Fassungslosigkeit der Menschen spiegelt sich hundertfach in den sozialen Medien wider. So füllen sich in wenigen Stunden auch die Kommentarspalten unserer Facebook-Seiten mit Beileidsbekundungen.

„In Gedanken bei euch“ – Reaktionen der Leserinnen und Leser auf die Tat in Illerkirchberg

„Unser herzliches Beileid, wir sind erschüttert und fassungslos“, schreibt ein User auf Facebook. „Wir sind unendlich traurig und können das gar nicht fassen. Wir sind in Gedanken bei euch, eure Nachbarschaft“, geht es weiter. Auch teilen viele Eltern ihre Gedanken. Eine Mutter schreibt: „Mein Mutterherz bricht. Wie soll man das ertragen?“ Besonders häufig schreiben die Menschen Sätze wie „Mein herzliches Beileid“ und „Ruhe in Frieden“. Zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer wünschen der Familie des verstorbenen Mädchens viel Kraft in dieser Zeit. Dem 13-jährigen Mädchen, das bei dem Angriff schwer verletzt wurde, senden die Menschen ihre Genesungswünsche.
„Mein Sohn geht diese Strecke auch mindestens zweimal am Tag zur Bushaltestelle“, schreibt eine Person. „Wir wohnen etwa 200 Meter vom Tatort entfernt (…) Ich bekomme die dunklen Gedanken nicht aus meinem Kopf.“

„Den Schmerz, sein Kind zu verlieren, kann man sich nicht vorstellen“

Auch über Instagram erreichen uns Nachrichten der Leserinnen und Leser zu dem Fall. „Das ist alles so traurig. Ich hoffe nur, dass hauptsächlich nach den Opfern geschaut wird und nicht nach irgendwelchen Erklärungsversuchen für den Täter. Ich wünsche allen beteiligten Opfern sehr viel Kraft. Den Schmerz, sein Kind zu verlieren, kann man sich nicht vorstellen“, schreibt ein Nutzer in einer privaten Nachricht.

Nach der Tat in Illerkirchberg: Auch negative Reaktionen auf Social Media

Unsere Redaktion arbeitet den Fall aktuell auf. Leider mussten wir auf den sozialen Netzwerken feststellen, dass nicht nur Beileidsbekundungen und Genesungswünsche den Weg in unsere Kommentarspalten gefunden haben. Viele Nutzer zeigen sich erzürnt über die Tat. Einige überschreiten dabei leider Grenzen – in Form von Gewaltandrohungen, Morddrohungen, Hetze, Hass, Diskriminierung bis hin zum Aufruf zur Selbstjustiz.
Derartige Kommentare tolerieren wir nicht. Wir arbeiten daran, solche Inhalte zu verbergen. In unseren aktuellen Beiträgen auf den sozialen Medien zu diesem Thema deaktivieren wir die Kommentarfunktion, denn wir möchten Hass und Hetze keinen Platz geben. Uns ist es wichtig, die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu lenken: auf die Opfer und Angehörigen.