Im September wurde es eröffnet, das neu gebaute Kulturzentrum der Alevitischen Gemeinde in Ulm. Nun werden dort in der Herrlinger Straße aus schrecklich traurigem Anlass sehr viele Menschen erwartet.
Gedenken am Tatort in Oberkirchberg

Messerangriff in Illerkirchberg Gedenken am Tatort in Oberkirchberg

Denn die Familie des am Montag nach einer Messerattacke gestorbenen 14-jährigen Mädchens aus Illerkirchberg sind Aleviten. Daher findet am Dienstag (6. Dezember) um 14 Uhr im Kultur- und Gemeindezentrum eine Feier für das Mädchen statt, wo Familienangehörigen kondoliert wird.
Es handle sich um eine öffentliche Veranstaltung, teilt ein Sprecher der Gemeinde mit. Dazu werde auch der türkische Botschafter aus Berlin erwartet, wie das Generalkonsulat mitgeteilt habe.

400 Mitglieder im Alevitischen Kulturverein

Der Alevitische Kulturverein in Ulm zählt rund 400 Menschen aus Stadt und Region. Das Alevitentum gilt ihnen als eigenständige humanistische Religionsgemeinschaft.
Die Familien der meisten Mitglieder stammen ursprünglich aus Anatolien, leben aber schon viele Jahre in Deutschland, die meisten sind deutsche Staatsbürger. So auch das getötete Mädchen.