Rettungsdienste im Alb-Donau-Kreis: Gute Nachricht: Neue Rettungswache in Staig

Am Containerbau der neuen Rettungswache in Staig werden aktuell letzte Handgriffe vorgenommen.
Stefan Schulz- Neue Rettungswache in Staig eröffnet am 1. Januar 2025.
- Ziel: Bessere Notfallversorgung im südlichen Alb-Donau-Kreis.
- Gesetz: Rettungswagen müssen in 12 statt 15 Min. am Unfallort sein.
- Containerbau mit Rettungswagen und Rettungskräften.
- Gemeinden danken für den Versorgungsschub.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nur noch zwölf anstatt der bisherigen 15 Minuten: Im Juli 2024 hat die baden-württembergische Landesregierung per Gesetz die Zeit verkürzt, innerhalb derer Rettungswagen nach einem Notruf den Unfallort erreichen müssen. In vielen ländlichen Regionen stellt diese Änderung eine große Herausforderung dar, da die Abdeckung mit Notversorgung zu dünn ist. So auch im Süden des Alb-Donau-Kreises.
Wache als Containerbau
„Bisher wurde der südliche Alb-Donau-Kreis durch die Rettungswachen am Kuhberg und in Ehingen abgedeckt“, erklärt Stefan Schulz aus dem Stiftungsvorstand des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Ulm. „Damit konnten die Rettungswagen in der Breite nicht innerhalb der vom Land gewünschten zwölf Minuten am Unfallort sein.“ Vor allem im Fall einer größeren Auslastung sei das zu einem Problem geworden. Aus diesem Grund habe der Bereichsausschuss des Rettungsdienstes, in dem auch der ASB vertreten ist, laut Schulz beschlossen, neue Wachen in Erbach und in Staig zu errichten. Die Wache in Erbach wurde bereits im Mai dieses Jahres in Betrieb genommen, die in Staig wird am 1. Januar 2025 folgen.
Um das Projekt zu beschleunigen, habe man sich bei der Staiger Wache für einen Containerbau entschieden, so Schulz. Die Arbeiten an diesem befänden sich derzeit in den letzten Zügen. Abgesehen von der Containerbauweise sei es aber eine ganz normale Wache mit Carport, Sozialräumen, Lagerräumen, Arbeitsplätzen und Duschen. Ab Januar soll dort dauerhaft ein Rettungswagen stationiert sein. „Tagsüber sind Rettungskräfte in einer Zwölf-Stunden-Schicht von sieben bis 19 Uhr vor Ort in Staig", sagt Schulz. „Nachts wird die Versorgung dann wieder über Ehingen und den Kuhberg geregelt.“ Ob das ausreiche, werde sich in der nahen Zukunft zeigen. Wenn nicht, könnten weitere Änderungen vorgenommen werden.
Bessere Versorgung für die Region
Die Gemeinden des südlichen Alb-Donau-Kreises sind sehr dankbar für die neue Rettungswache, berichtet Schulz. „Für die Menschen hier bedeuten die Wachen in Erbach und Staig einen großen Versorgungsschub.“
