Messerangriff in Ulm
: Verletzter Mediamarkt-Mitarbeiter nicht mehr in Lebensgefahr

Rund einen Monat nach dem Messerangriff im Ulmer Mediamarkt geht es dem lebensgefährlich verletzten Opfer besser. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.
Von
dpa
Ulm
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Nach der Messerattacke Mitte Januar im Ulmer Mediamarkt war ein großer Rettungseinsatz nötig.

Volkmar Könneke
  • Mediamarkt-Ulm: Schwer verletzter 25-Jähriger nicht mehr in Lebensgefahr.
  • Angriff war Mitte Januar; zwei weitere Mitarbeiter leicht verletzt.
  • Ermittlungen laufen weiter; mutmaßlicher Täter schweigt.
  • 29-jähriger Eritreer auf Flucht durch Polizeischüsse gestoppt, U-Haft.
  • Behörden: mehrfach vorbestraft, ausreisepflichtig; Abschiebung nach Eritrea nicht möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Fast einen Monat ist es her, dass ein Mann im Ulmer Mediamarkt Mitarbeiter mit dem Messer attackiert hat. Zwei der Opfer wurden leicht verletzt, ein 25-Jähriger schwebte in Lebensgefahr – mittlerweile ist sein Zustand nicht mehr kritisch. Das teilte die Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Deutschen Presseagentur (dpa) mit. Die Ermittlungen dauern demnach noch an. Der mutmaßliche Täter hatte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht.

Ein 22 Jahre alter Mitarbeiter wurde bei dem Angriff am 15. Januar in dem Elektronikmarkt in der Blaubeurer Straße leicht verletzt, sein 25-jähriger Kollege erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Mutmaßlicher Täter auf der Flucht gestoppt

Der 29-jährige Eritreer war auf der Flucht durch Schüsse der Polizei gestoppt und schwer verletzt worden. Er sitzt in Untersuchungshaft. Laut Behörden war er mehrfach vorbestraft und ausreisepflichtig. Weil Eritrea seiner Verpflichtung, eigene Staatsbürger zurückzunehmen, aber nicht nachkommt, sind Abschiebungen in das Land nicht möglich.

Der Mann war laut Polizei bereits in der Vergangenheit wegen Gewaltdelikten aufgefallen und hatte bis Dezember eine Haftstrafe verbüßt.