Kontrolle auf der B10: Raser flüchtet im Ulmer Westringtunnel vor der Polizei

Die Polizei hat in der Nacht auf Donnerstag (02.01.2026) auf der B10 im Bereich des Westringtunnels in Ulm mehrere Verkehrssünder erwischt. Einer, der über 75 km/h zu schnell war, flüchtete im Anschluss. (Symbolfoto)
Jan Woitas/dpa- Auf der B10 im Ulmer Westringtunnel wurde nachts eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
- Ein unbekannter Fahrer fuhr 126 km/h bei erlaubten 50 und flüchtete nach einer Vollbremsung.
- Er fuhr in Richtung Neu-Ulm davon – Polizei kennt weißen Mercedes GLC 220d mit Ulmer Kennzeichen.
- Es drohen hohe Strafen, möglich sind Fahrverbot, Führerscheinentzug und sogar Fahrzeugbeschlagnahme.
- Sechs weitere Fahrer waren 21–25 km/h zu schnell und müssen mit Bußgeld und einem Punkt rechnen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Für einen noch unbekannten Autofahrer dürfte eine Geschwindigkeitskontrolle in Ulm Konsequenzen haben. Der Mann war in der Nacht auf Donnerstag (02.04.2026) auf der B10 im Bereich des Westringtunnels unterwegs. Dort gilt Tempo 50. Sein Tacho zeigte laut Messung der Polizei aber 126 km/h. Allein damit hat er sich schon ein massives Bußgeld und ein Fahrverbot eingehandelt.
Doch dabei blieb es nicht – im Gegenteil: Der Autofahrer machte alles nur noch schlimmer. Denn als er die Kontrollstelle erkannte, legte er zunächst eine Vollbremsung hin. Als die Polizei ihn schließlich konfrontieren wollte, trat er aufs Gaspedal und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Neu-Ulm.
Erst Vollbremsung, dann Vollgas
Dumm für ihn, dass die Polizei Details zu seinem Auto kennt und natürlich auch das Nummernschild gesehen hat. Es handelte sich um einen weißen Mercedes GLC 220d mit Ulmer Kennzeichen. Darüber dürfte der Fahrer leicht zu ermitteln sein.
Die Flucht dürfte seine Strafe erheblich verschlimmern. Gerichte werteten so ein Verhalten in der Vergangenheit fast immer als verbotenes Kraftfahrzeugrennen, selbst wenn kein weiteres Auto beteiligt war. Je nachdem könnte auch noch Gefährdung des Straßenverkehrs hinzukommen. Das könnte mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe, dem Entzug des Führerscheins samt Sperrfrist und im schlimmsten Fall sogar mit einer Beschlagnahmung des Fahrzeugs enden.
Kontrollen zum „Car-Freitag“
Auch wenn das Modell des Fahrzeugs eher nicht zur Poser-Szene passt, die Ulmer Polizei hat in diesem Umfeld in den letzten Wochen hart durchgegriffen. Bei mehreren Kontrollen wurden Fahrzeuge beschlagnahmt und Bußgelder verhängt. Auch mit Blick auf den bei Posern zum „Car-Freitag“ umbekannten Karfreitag hat die Behörde Kontrollen angekündigt. In den vergangenen Jahren hatte die Polizei an diesem Tag häufig Szenetreffen aufgelöst. Teilweise ist es aber auch ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Posern und Polizei.
Übrigens: Bei der Kontrolle wurden sechs weitere Autofahrer erwischt – sie kommen mit Verstößen von 21–25 km/h zu schnell aber deutlich glimpflicher davon. Ein dreistelliges Bußgeld und ein Punkt in Flensburg drohen trotzdem.

