Am längsten - und schlimmsten – jedoch waren die Verkehrsbehinderungen durch die Bauarbeiten rund um die Sedelhöfe.

Dauer-Baustelle in Ulm mit Staus und Behinderungen

Hier brauchten Autofahrer, Geschäftsleute, Nutzer des ÖPNV und sogar Fußgänger Jahre lang viel Geduld: Die Friedrich-Ebert-Straße zwischen Ulmer Hauptbahnhof und Innenstadt, eine der Hauptschlagadern der Münster-Stadt, war lange nur einspurig befahrbar. Zeitweise war die Verbindung über die Friedrich-Ebert-straße in Ulm  sogar komplett gesperrt gewesen. Der Verkehr stadtauswärts musste ausweichen, was immer wieder zu Staus in der Frauenstraße und am Blaubeurer Ring führte.

Sperrung der Friedrich-Ebert-Straße wird aufgehoben

Jetzt ist aber endlich Licht in Sicht. Ab Freitag, 9. September, ist die Durchfahrt vor dem Hauptbahnhof wieder in beiden Fahrtrichtungen möglich, teilt die Stadt mit. Dann gibt es eine Fahrspur in Richtung Süden (Neue Straße/Ehinger Tor).
Gut drei Jahre war das nicht möglich. Der Gemeinderat hatte 2019 beschlossen, die Einbahnstraßenregelung durchgängig von Anfang April 2019 bis zum Ende der Bauzeit in 2022 in der Friedrich-Ebert-Straße mit nur einer Fahrspur in Richtung Norden einzurichten.

Parkhaus am Bahnhof bald wieder erreichbar

Der Grund: Damit konnte die Bauzeit um ein Jahr verkürzt und Kosten in Höhe von etwa 2,5 Millionen Euro eingespart werden. Auch der oberirdische mit einer Ampel ausgestattete Fußweg über die Sedelhöfe ist ab dem 9. September wieder geöffnet.
Auch das Parkhaus am Bahnhof wird dann von Norden und von Süden erreichbar sein. Das bedeutet, dass man jeweils von Süden und von Norden einfahren und sowohl nach Norden und nach Süden ausfahren kann.