Ehemaliges AKW Gundremmingen: An diesen Orten können Sie die Sprengung sehen

Das Atomkraftwerk in Gundremmingen ist bald Geschichte.
Volkmar Könneke- Sprengung der Kühltürme des AKW Gundremmingen am Samstag, 25. Oktober, um 12 Uhr.
- Sperrbereich rund um das AKW – beste Sicht von umliegenden Orten wie Kapellenberg in Aislingen.
- Donauradweg und Radweg entlang der B16 bieten ebenfalls gute Aussichtspunkte.
- Grüne aus Langenau feiern Abrissparty bei Rammingen mit Pavillons.
- Fernsicht bei gutem Wetter vom Hochsträß in Ulm möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist eines der Wahrzeichen der Region, doch ab dem kommenden Wochenende wird es Geschichte sein: das Atomkraftwerk in Gundremmingen. Am Samstag, 25. Oktober, um 12 Uhr werden die beiden Kühltürme gesprengt – und ganz Deutschland guckt dabei zu. Die Mehrheit wohl über Fernsehübertragungen und das Internet, viele Interessierte – vor allem jene aus der Region – schauen sich das Spektakel aber auch live vor Ort an. Doch wo sind die besten Plätze?
Wer darauf hofft, aus nächster Nähe und dort auch noch aus der ersten Reihe zugucken zu können, wird möglicherweise enttäuscht sein, denn unmittelbar um das AKW herum ist ein Sperrbereich inklusive Straßensperrungen eingerichtet.

Die Sperrzone während der Sprengung der Kühltürme des AKW Gundremmingen.
Landkreis GünzburgNicht davon betroffen sind der Ort Gundremmingen sowie weitere Ortschaften drumherum. Wer dort Freunde, Familie oder Bekannte kennt, die ein Haus mit Blick auf die Türme haben, hat den Glücksgriff, denn von dort lässt sich die Sprengung wohl am besten und entspanntesten verfolgen. Und wo sonst noch? Wer weiß das am besten als die Menschen, die direkt vor Ort wohnen. Eine Umfrage unter den Anwohnern in Gundremmingen hat ergeben: Der Kapellenberg in Aislingen oder der südliche Ortseingang von Wittislingen sind gute Orte zum Gucken.
Rad- und Feldwege zum Rudelgucken
Abgesehen davon weiß jeder, der in der Gegend schon einmal zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Auto unterwegs war, dass sich die Kühltürme auch von weiter weg prominent präsentieren. Eine erste und vermutlich auch die geografisch gesehen nächste Möglichkeit ist der Donauradweg, der parallel zum Sperrgebiet und Gundremmingen verläuft. Aufgrund seiner Lage vermutlich erste Anlaufstelle für Schaulustige, deshalb unter Umständen überlaufen. Wer es etwas leerer bevorzugt, kann sich auf den Radweg entlang der B16 von Günzburg in Richtung Gundelfingen stellen. Kurz nach den Fetzer-Seen hat man gute Sicht auf die Gundremminger Kühltürme.
Während der Bürgermeister von Gundremmingen keine Wurstbuden oder sonstige Festzelte vor Ort zugelassen hat, feiern die Grünen aus Langenau auf einem Feldweg bei Rammingen mit gleich zwei Pavillons eine Abrissparty, und zwar nördlich der Bahnhofssiedlung. Abschließend ein Tipp für alle, die nicht ganz so nah ran wollen: Bei gutem Wetter und klarer Sicht, reicht der Blick vom Hochsträß in Ulm ebenfalls bis zu den Kühltürmen herüber.
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AKW Gundremmingen: Alle Infos zur Sprengung
Am Samstag, 25. Oktober, war es so weit: Um Punkt 12 Uhr mittags wurden die Kühltürme des ehemaligen Kernkraftwerks Gundremmingen gesprengt. Was man zum spektakulären Ereignis wissen muss:
- Nach der Sprengung – Wohin mit den 56.000 Tonnen Bauschutt?
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- „Endlich sind sie weg!“ – Das Netz reagiert gespalten auf die Sprengung
- 30.000 Zuschauer – So war die Stimmung vor Ort
- „Ein Stück Heimat geht verloren“
- Die spektakulärsten Bilder aus Gundremmingen
- Hunderte Polizisten sichern Sperrzone in Gundremmingen ab
- Liveticker zur Sprengung der Kühltürme
- Was Zuschauer zur Sprengung wissen müssen
- An diesen Orten können Sie die Sprengung sehen
- Hier läuft die Sprengung der Kühltürme im Livestream
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