AKW-Sprengung
: Hunderte Polizisten sichern Sperrzone in Gundremmingen ab

Mit zahlreichen Fahrzeugen – und mit Pferden – war die Polizei am Samstag in Gundremmingen im Einsatz. Die Bilanz zum Spektakel mit rund 30.000 Besuchern.
Von
SWP
Gundremmingen
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Sprengung Kühltürme Kernkraftwerk Gundremmingen: 25.10.2025, Bayern, Gundremmingen: Polizisten sperren die Zufahrt zum Atomkraftwerk. Die beiden Kühltürme des stillgelegten Kernkraftwerks sollen gesprengt werden. Foto: Stefan Puchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Polizei bewachte das abgesperrte Gelände rund um die Türme, die am Samstag gesprengt wurden.

Stefan Puchner/dpa
  • Rund 30.000 Menschen verfolgten am 25. Oktober 2025 die Sprengung der Kühltürme in Gundremmingen.
  • Die Sprengung war ein wichtiger Schritt im Rückbau des Kernkraftwerks.
  • Mehrere hundert Polizisten sicherten das Gelände und überwachten den Verkehr.
  • Zwei friedliche Versammlungen von Atomkraft-Befürwortern fanden vor Ort statt.
  • Nach der Sprengung kam es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen, die sich rasch auflösten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Rund 30.000 Menschen wollten das Ereignis miterleben, das es so nicht wieder geben wird: Die Sprengung der beiden markanten Kühltürme in Gundremmingen am Samstag, 25. Oktober 2025 – ein bedeutender Schritt im Rückbau des dortigen Kernkraftwerks. Die Polizei war mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort, um die Sicherheit der Besucher und den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten: Laut einer Mitteilung waren mehrere hundert Polizisten aus verschiedenen Dienststellen, darunter das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, die Bereitschaftspolizei, das Polizeipräsidium Schwaben Nord sowie die Reiterstaffel des Polizeipräsidiums München im Einsatz. Sie sicherten das Gelände und überwachten den Verkehr.

Versammlungen von Atomkraft-Befürwortern

Im Umfeld der Sprengung fanden zudem zwei angemeldete Versammlungen von Atomkraft-Befürwortern statt, die laut Polizei ohne Zwischenfälle und mit jeweils nur wenigen Teilnehmern verliefen. Die Beamten sorgten dafür, dass sich zum Zeitpunkt der Sprengung keine unbefugten Personen mehr im abgesperrten Bereich aufhielten.

Nach der erfolgreichen Sprengung reisten viele Zuschauer gleichzeitig ab, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Diese lösten sich laut Polizei jedoch nach kurzer Zeit wieder auf.