CDU Kreisparteitag Alb-Donau-Ulm
: Ronja Kemmer ist wieder Kreisvorsitzende

Beim Kreisparteitag der CDU in Westerstetten wird Ronja Kemmer einstimmig wiedergewählt.
Von
swp
Westerstetten/Alb-Donau-Kreis
Jetzt in der App anhören
Ronja Kemmer, Bundestagskandidatin  CDU Alb-Donau/Ulm für den Wahlkreis 291 (Ulm)

Ronja Kemmer ist einstimmig erneut zur Kreisvorsitzenden der CDU Alb-Donau-Uln gewählt worden.

Matthias Kessler
  • Ronja Kemmer wurde einstimmig als CDU-Kreisvorsitzende Alb-Donau-Ulm wiedergewählt.
  • Parteitag in Westerstetten leitete den Wahlkampf für die Landtagswahl am 8. März 2026 ein.
  • Kemmer strebt das Direktmandat in Ulm und den CDU-Ministerpräsidentenposten an.
  • Koalition mit SPD sei schwierig, Erfolge bei Migration und CDU-Wahlresultaten wurden betont.
  • Kanzleramtsminister Thorsten Frei warnte vor fehlendem Wirtschaftswachstum seit 2019.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Etwa 150 Christdemokraten konnte die Kreisvorsitzende Ronja Kemmer beim Kreisparteitag in Westerstetten begrüßen. Das geht aus einer Mitteilung des CDU Kreisverbands Alb-Donau-Ulm hervor. Der Parteitag war zugleich der Auftakt für die Landtagswahl am 8. März 2026. „Wir haben eine historische Wahl vor uns, die die Weichen für die nächsten zehn bis 15 Jahre stellt“, betonte die Kreisvorsitzende Ronja Kemmer, die an diesem Tag einstimmig erneut zur Kreisvorsitzenden gewählt wurde. „Wir wollen den Ministerpräsidenten stellen und wir wollen in Ulm wieder das Direktmandat gewinnen“, erklärte Kemmer.

Die Bundestagsabgeordnete blickte selbstbewusst in ihrem Bericht zurück auf erfolgreiche Wahlen in den letzten beiden Jahren, sowohl die Bundestags- als auch Europawahl sei für die CDU erfolgreich gewesen. Aber auch bei der Kommunalwahl habe sich die CDU als die kommunale Kraft erwiesen. Zahlreiche Bürgermeisterwahlen wurden ebenso von der CDU gewonnen, so erstmals in Langenau und Blaustein.

Koalition mit SPD nicht einfach

Aus der Bundespolitik berichtete die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Kemmer davon, dass eine Koalition mit der SPD „nicht einfach“ sei. „Die Regierung ist besser als ihr aktueller Ruf. Wir haben etwa die Migration als zentrales Thema in den Griff bekommen. Mittlerweile ist die Migration um 60 Prozent zurückgegangen und die Abschiebezahlen steigen stetig. Diese Zahlen fallen nicht vom Himmel“, betonte Kemmer. Mit der Abschaffung der Turboeinbürgerungen und des Bürgergelds hin zur Neuen Grundsicherung bringe die Koalition zentrale Ampel-Vorhaben wieder zu Fall. Zahlreiche weitere Maßnahmen wie die Aktivrente oder die Fußfessel für Frauenschläger seien auf dem Weg.

Kemmers Ziel in naher Zukunft ist nicht nur Platz eins in beiden Wahlkreisen bei der Landtagswahl, sondern auch, dass die CDU wieder die Landesregierung anführe und mit Manuel Hagel den Ministerpräsidenten stellt. Spitzenkandidat Hagel und Mario Schneider, Landtagskandidat in Ulm, erhielten mit großem Applaus Rückenwind für den anstehenden Wahlkampf.

Zu späterer Stunde wurde in der Lonetalhalle Kanzleramtsminister Thorsten Frei empfangen, der aus der Schaltzentrale der Bundesregierung berichtete. In seinem Grußwort ging der Bundesminister auf die zahlreichen Herausforderungen rund um Krieg auf der Welt und dessen Auswirkungen auf Deutschland ein. Vor allem aber die Wirtschaft mache ihm derzeit große Sorgen: „Seit 2019 findet in Deutschland kein Wirtschaftswachstum mehr statt“. Mit Blick auf die Landtagswahl hat auch er ein klares Ziel: „Wir wollen die stärkste Kraft in Baden-Württemberg werden und wir wollen, dass der nächste Hausherr in der Villa Reitzenstein aus dem Alb-Donau-Kreis kommt. Dafür werden wir auch im Bund kämpfen.“