B10-Sperrung in Ulm: Immer dienstags! Unser Newsletter zur Großbaustelle

Die größte Baustelle Ulms auf der B10 läuft seit zwei Wochen. Die SÜDWEST PRESSE informiert in einem wöchentlichen Newsletter über die Arbeiten und die Folgen für den Verkehr in der Doppelstadt.
Volkmar Könneke- In Ulm startet Ende November der Rückbau der Wallstraßenbrücke – Sperrung der B10 für 4 Jahre.
- Großprojekt umfasst Neubau der Wallstraßenbrücke und Bau eines 200 m langen Tunnels am Blaubeurer Tor.
- Umleitungen für 86.000 Fahrzeuge täglich – Pendler und Anwohner müssen mit Verzögerungen rechnen.
- Stadt Ulm organisiert „Brückbaufest“ mit Infos, Foodtrucks, Kinderprogramm und Livemusik.
- Zeitplan: Fertigstellung der Wallstraßenbrücke bis Sommer 2029, Bauarbeiten in mehreren Phasen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist ein weiteres Mammut-Projekt für die Stadt Ulm, ganz ähnlich wie der Bau der Neuen Mitte und die Umgestaltung des Hauptbahnhofs. Doch dieses Mal ist eine wichtige Lebensader im Verkehrsnetz der Stadt betroffen, die nicht nur innerstädtisch von Belang ist, sondern auch überregional von Bedeutung ist: die B10.
In den kommenden vier Jahren wird im Westen der Stadt die Nord-Süd-Route saniert, die Wallstraßenbrücke wird neu gebaut und die Blaubeurer Tor-Brücke durch einen rund 200 Meter langen Tunnel ersetzt. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, bietet die SÜDWEST PRESSE einen Newsletter. Einmal in der Woche, immer dienstags, informieren wir, was sich auf der Baustelle getan hat, wie Ulmerinnen und Ulmer das Großbauprojekt erleben, wir sprechen mit Verantwortlichen und halten unsere Leserinnen und Leser in Text und Bild über den Baufortschritt auf dem Laufenden. Den kostenlosen Newsletter können Sie hier abonnieren:
Bis zum Sommer 2029 wird die viel befahrene B0 in Richtung Süden gesperrt sein. Die Bauarbeiten haben Ende November begonnen.
Die Mammut-Baustelle hat Auswirkungen auf viele Menschen. Zum einen, weil Pendler und Reisende auf dieser wichtigen Verbindung von der A8 im Norden zur B28/A7 im Süden mehr Zeit einplanen müssen. Aber auch, weil die Umleitungsstrecken die rund 86.000 Fahrzeuge pro Tag erst einmal verkraften müssen. Die erste Zwischenbilanz war gut, die Stadt bekam Lob für ihre Vorbereitungen. Doch sie kündigte auch bereits erste Nachbesserungen an.
B10-Sperrung: Pendlerinnen und Pendler
Wir haben sieben Pendlerinnen und Pendler getroffen und gefragt, wie sie mit der B10-Sperrung umgehen. Wir werden die Bewohner aus Dornstadt, Beimerstetten und Co. in den kommenden Monaten begleiten und hören, wie es ihnen und ihren Familien in der neuen Situation ab Freitag ergeht.
- Sophie Kletke: „Ich suche mir eine Wohnung auf der richtigen Seite“
- Martin Kahl-Schatz: „Die meisten Ausweichstrecken kommen für mich nicht infrage“
- Lea Lanthaler-Polzer: „Ich weiß echt nicht, ob die Umleitungen den Verkehr bewältigen“
- Arthur Plattner: „Ich probiere alle möglichen Umleitungen aus“
- Pascal Lehner: „Wenn Prüfungen sind, schlaf' ich wahrscheinlich in Ulm“
- Jochen Rudolf: „Die Strecke mit dem Fahrrad traue ich mir zu“
- Angela Mutschler: „Die Baustelle ist unbequem, aber sinnvoll“
- Leitartikel zur B10-Erneuerung
Und natürlich ist der Abriss der gut 50 Jahre alten Brücke, der Neubau sowie die Freilegung des Blaubeurer Tors auch spektakulär. Die Baustelle ist Arbeitsplatz für Hunderte Arbeiter, großes Gerät kommt dabei zum Einsatz. Die Wallstraßenbrücke überspannt ein Netz an Bahnschienen, die zum Ulmer Hauptbahnhof führen – Konflikte mit dem Zugverkehr sind programmiert.
Zeitplan für den B10-Umbau
So sieht der Zeitplan für den B10-Umbau aus:
- Anfang 2026: Abbruch und Neubau der westlichen Wallstraßenbrückenhälfte (das Brückenteil auf der Seite von IKEA)
- 2028: Abbruch und Neubau der östlichen Hälfte der Wallstraßenbrücke (das zur Innenstadt hin gelegene Brückenteil)
- Sommer 2029: Verkehrsfreigabe der kompletten Wallstraßenbrücke
Großbaustelle B10 in Ulm
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Vier Jahre Sperrung, vier Jahre Umwege und trotzdem Zuversicht. Ulm nimmt die B10-Erneuerung nicht als Zumutung, sondern als Investition in die eigene Zukunft. Bemerkenswert, meint Alexander Kern.