Alleinerziehend und krank: Größter Wunsch der Mutter ist ein Ausflug mit den Kindern ins Allgäu

So gerne würde die zu schwerbehinderte Alleinerziehende einmal mit ihren Kindern ins Allgäu fahren.
Barbara Hinzpeter- Alina T., alleinerziehend und schwerbehindert, kämpft mit finanziellen und gesundheitlichen Problemen.
- Trotz Vollzeitjob und Nebenjob bleibt wenig Geld für Unternehmungen mit ihren Kindern.
- Sie leidet unter Migräne, Bandscheibenvorfällen und Herzrhythmusstörungen.
- Ihr größter Wunsch ist ein Ausflug ins Allgäu mit ihren Kindern.
- Spenden können auf drei Konten unter dem Verwendungszweck „Alina T.“ gemacht werden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Wir Mütter leisten unglaublich viel. Doch das wird nicht gesehen und nicht geachtet“, sagt Alina T. (Name geändert). Der tägliche Kampf, Erwerbsarbeit, Kinder und Haushalt unter einen Hut zu bringen und allen Ansprüchen gerecht zu werden, zermürbt die Alleinerziehende.
Nach vielen Operationen schwerbehindert
Am meisten schmerzt sie das Gefühl, der vierjährigen Tochter und dem elf Jahre alten Sohn nicht gerecht zu werden. „Da bleibt so viel auf der Strecke“, unterstreicht die 34-jährige gelernte Rechtsanwaltsgehilfin. Sie leidet seit zehn Jahren an heftigen Migräne-Attacken, hat bereits acht Bandscheibenvorfälle und vier Operationen an der Lendenwirbelsäule hinter sich und wird immer wieder von Herz- Rhythmus-Störungen heimgesucht. „Das meiste davon ist stressbedingt“, meint die Mutter, die deswegen zu 50 Prozent schwerbehindert ist.
Sie steht morgens kurz nach 5 Uhr auf, damit die Kinder rechtzeitig frühstücken und bereit sind für Kindergarten und Schule. Sie selbst arbeitet bis zehn vor vier, holt dann die Kleine von der Kita ab und schaut je nach Wochentag, dass die Vierjährige und der große Bruder zum Kinderturnen und Fußballtraining kommen. „Deshalb sehen wir uns an zwei Tagen erst abends um 19 Uhr – eine Stunde, bevor die Kinder ins Bett gehen. Man kann sich leicht vorstellen, was da zu kurz kommt.“
Das Wochenende geht großenteils für den Haushalt drauf, für Unternehmungen fehlen nicht nur Zeit und Energie, sondern in erster Linie das Geld. Sie spüre, dass „alles teurer wurde und auch die Kosten fürs Schul-Essen deutlich gestiegen sind“. Um zwei Kinder mit dem Nötigsten an Winterkleidung auszustatten, „bist du schnell 200 Euro los“, rechnet Alina T. vor und fügt hinzu: „Das ist viel Geld für uns.“
Trotz vieler Einschränkungen zwei Arbeitsstellen
Trotz ihrer vielen Einschränkungen bessert sie mit einer zusätzlichen geringfügigen Beschäftigung die Haushaltskasse auf und engagiert sich sozial. Diese Tätigkeit wolle sie nicht missen. Aber sie hat mit zur Folge, „dass ich für alle staatlichen Leistungen wie zum Beispiel Wohngeld oder Kinderzuschlag etwas zu viel Einkommen habe, wir aber jeden Cent zweimal umdrehen müssen“. Andererseits falle es ihr schwer, um Hilfe zu bitten. „Ich wollte es immer alleine schaffen“, betont sie.
Durch zwei Umzüge in jüngster Zeit haben sich Schulden angehäuft. Ein niedriger vierstelliger Betrag zwar, doch für Alina T. stellt er eine riesige Belastung dar. Grund für die Wohnungswechsel war die Trennung von ihrem Partner. Sie war zunächst mit ihm zusammengezogen, hatte die alte Wohnung aufgegeben. Doch der Mann sei ihren Kindern gegenüber handgreiflich geworden, weshalb sich die Wege wieder trennten.
Sorgen macht sich die Mutter auch um ihre eigene Gesundheit. Das ständige „Funktionieren müssen“ und Abhetzen lasse sie fürchten, dass es gesundheitlich immer weiter bergab geht. Bereits einmal sei sie durch eine Phase schwerer Depression gegangen, „und ich fühle mich momentan nicht weit davon entfernt“.
Sie sehnt sich danach, einmal durchatmen zu können – wie vor zwei Jahren in der Mutter-Kind- Kur auf Rügen. Diese habe sie sehr genossen – endlich einmal hatte sie Zeit für die Kinder und dafür, das zu tun, „wonach sich das Herz sehnt“. Sie malte, arbeitete mit Ton und hörte Vorträge über Erziehung und andere Themen. Ihr größter Wunsch ist daher ein Urlaub mit Tochter und Sohn – oder auch nur ein Ausflug ins Allgäu. „Mal die Berge aus der Nähe zu sehen, wäre wunderbar.“"
Direkte Hilfe für Alina T. und ihre Kinder
Wer Alina T. finanziell unter die Arme greifen möchte, vermerkt auf seiner Überweisung unter Verwendungszweck „Alina T.“
Die Spendenkonten sind:
Bei der Volksbank Ulm-Biberach: IBAN DE79 6309 0100 0002 3640 18
Bei der Sparkasse Ulm: DE47 6305 0000 0000 1000 03
Bei der BW-Bank: DE05 6005 0101 7439 5013 93

