Der Tag in der Region
: Live-Blog | Tübinger Inzidenz steigt · Weniger Intensivpatienten im Land

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Tübingen

Aus dem Kirchentellinsfurter Real-Supermarkt wird im Januar ein Kaufland. Das Lebensmittelangebot wird dann größer.

Manfred Grohe

Reserve-Beatmungsgeräte für die Corona-Intensivstation am Uniklinikum Tübingen (UKT).

Ulrich Metz

Triumphe jenseits des Popcorn-Kinos

19.24 Uhr: Die anrührende Exilgeschichte „Sous le ciel d‘ Alice“ begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer bei den Französischen Filmtagen in Tübingen: Der Debütfilm holte bei der 38. Festival-Ausgabe den Tübinger Publikumspreis.

Seniorin in Gechingen getötet

18.33 Uhr: Wie Staatsanwaltschaft Tübingen und die Polizei in Pforzheim am Mittwoch mitteilten, wurde die 75 Jahre alte Frau bereits Ende Oktober in ihrer Wohnung in der Gemeinde Gechingen tot gefunden. „Bisher haben wir uns aus ermittlungstaktischen Gründen zurückgehalten„, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage.

Palmer schreibt an Habeck

18.07 Uhr: In einem Brief an den Bundesvorsitzenden der Grünen Robert Habeck hat der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer für die laufenden Koalitionsverhandlungen eine Gesetzesänderung für eine bessere Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern angeregt. Seine Forderung nach einem „Spurwechsel“ ist nicht neu, sondern von 2016 und steht ähnlich auch schon im Sondierungspapier der Ampel-Parteien. Doch der Oberbürgermeister macht auf einen Haken in der Praxis aufmerksam.

Kein Anruf mehr vom Gesundheitsamt

17.50 Uhr: Viele wundern sich, dass sie keinen Anruf mehr vom Gesundheitsamt bekommen, wenn sie mit dem Coronavirus infiziert sind oder Kontakt mit einem Infizierten hatten. Die Kontaktnachverfolgung konzentriere sich nun nur noch auf größere Ausbrüche, etwa wie unlängst beim Tübinger Bachchor oder dort, wo Risikogruppen geschützt werden müssen, in Altenheimen beispielsweise, in Krankenhäusern sowie Kitas und Schulen, teilt das Tübinger Landratsamt mit.

Weniger Intensivpatienten im Land

17.22 Uhr: Das Stuttgarter Landesgesundheitsamt hat die aktuellen Corona-Zahlen für den heutigen Mittwoch mitgeteilt. Demnach gab es im Kreis Tübingen 119 Neuinfektionen, im Kreis Reutlingen 176 – wodurch die 7-Tage-Inzidenz in Tübingen steigt und in Reutlingen sinkt. Es werden auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg acht Patienten weniger als noch am Dienstag behandelt, insgesamt 348. Steigt diese Zahl an zwei Werktagen in Folge auf 390 oder darüber, wird in Baden-Württemberg die Alarmstufe ausgerufen.

Kreis Tübingen

  • Neuinfektionen: 119
  • Gesamtfälle: 12.345
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 214,9 (+14,4)
  • Todesfälle: 192
  • Patienten am Klinikum (davon intensiv): 20 (12), Dienstag 18 (10)

Kreis Reutlingen

  • Neuinfektionen: 176
  • Gesamtfälle: 18.916
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 308,2 (-26,1)
  • Todesfälle: 290
  • Patienten am Klinikum (davon intensiv): jüngste Zahl von Freitag: 37 (4)

Baden-Württemberg

  • Hospitalisierungsinzidenz: 4,9 (-0,2)
  • Corona-Patienten auf Intensivstationen: 348 (-8)
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 316 (+19,1)

Corona-TÜ-RT

Infogram

In den Schacht gestürzt

17.07 Uhr: Mit schweren Verletzungen, die er sich auf einer Baustelle in der Bästenhardter Eschenstraße zugezogen hatte, ist ein Arbeiter am Mittwochmorgen mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht worden. Der provisorische Holzboden unter ihm hatte nachgegeben.

Mähringer Ortsdurchfahrt wieder frei

16.53 Uhr: Nach über einem Jahr Bauzeit wird am kommenden Samstag, 13. November, die Ortsdurchfahrt Mähringen, also die Raihingstraße, wieder freigegeben. Das teilte das Landratsamt Tübingen am Mittwoch mit.

Kinderporno-Prozess: Mehrjährige Haftstrafe gefordert

16.20 Uhr: Im Prozess vor dem Tübinger Landgericht gegen einen Rottenburger, der tausende kinderpornographische Bilder und Videos gesammelt und verbreitet hatte, fordert die Staatsanwaltschaft vier Jahre und zehn Monate Haft. Der 35-Jährige hatte über seinen Anwalt die meisten Anklagepunkte gestanden.

Tübingen bewirbt sich als „Host town“

15.43 Uhr: Bei den Special Olympics World Games, die im Juni 2023 in Berlin stattfinden, treten Athletinnen und Athleten mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung an. Zuvor besuchen die Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Welt vier Tage lang 170 Kommunen in Deutschland. Die Stadt Tübingen möchte, wie sie mitteilt, eine der gastgebenden Städte für die Special-Olympics-Delegationen sein und hat zusammen mit Kooperationspartnern eine Bewerbung als „Host town“ eingereicht. Zuvor hatte sich bereits Rottenburg beworben.

Reutlingen: Impfung ohne Voranmeldung

14.17 Uhr: In Reutlingen gibt es weitere Impfaktionen. Zur Auswahl stehen die Impfstoffe von Biontech, Moderna und Johnson&Johnson. Ein mobiles Impfteam (MIT) verabreicht die Vakzine, unterstützt durch ehrenamtliches Personal der Feuerwehr Reutlingen. Wer sich impfen lassen möchte, benötigt seinen Personalausweis. Ein Impfausweis ist von Vorteil, aber nicht zwingend, da vor Ort eine Impfbescheinigung ausgestellt werden kann.

Impfberechtigt für Biontech und Moderna sind Personen ab zwölf Jahren. Jugendliche zwischen zwölf und 15 Jahren benötigen eine schriftliche Einwilligung beider Sorgeberechtigten. Mit Johnson&Johnson können sich Personen ab 18 Jahren impfen lassen.

Das sind die Impftermine in Reutlingen:

  • Donnerstag, 11.11.2021 von 10:00 - 14:00 Uhr: Impfaktion der Vesperkirche vor der Nikolaikirche (Wilhelmstraße)
  • Montag, 15.11.2021 von 11:00 - 15:30 Uhr: Impfen im Spitalhofsaal
  • Dienstag, 16.11.2021 von 11:00 - 15:30 Uhr: Impfen im Spitalhofsaal
  • Freitag, 26.11.2021 von 18:00 - 22:00 Uhr: Impfaktion im Spitalhofsaal im Rahmen der langen Einkaufsnacht
  • Samstag, 27.11.2021 von 18:00 - 22:00 Uhr: Impfaktion im Foyer des Ratsgebäudes im Rahmen der langen Einkaufsnacht
  • Samstag, 27.11.2021 von 15:00 - 19:00 Uhr: Impfen beim Weihnachtsmarkt in Gönningen
  • Dienstag, 14.12.2021 von 10:00 - 14:00 Uhr: Impfaktion der Vesperkirche vor der Nikolaikirche (Wilhelmstraße)

Streit um Kontrollen der Corona-Regeln in der Gastronomie

14.04 Uhr: Die Coronalage spitzt sich weiter zu. Doch diesmal bleiben Hotels und Restaurants offen. Über die Überprüfung der Regeln ist eine Diskussion entbrannt: Die für Donnerstag und Freitag geplanten Kontrollen auf Einhaltung der Corona-Regeln in der Gastronomie durch die Ordnungsämter stoßen auf Kritik.

Polizei warnt vor jetzt laufenden Betrugsanrufen im Kreis Reutlingen

13.55 Uhr: Die Polizei Reutlingen warnt: Zur Stunde rollt eine Welle von betrügerischen Telefonanrufen über Reutlingen und die umliegenden Gemeinden hinweg. Die Kriminellen geben sich als Polizeibeamte oder andere Amtspersonen aus, erkundigen sich nach Geld und Wertsachen: Die seien angeblich weder zu Hause noch auf der Bank sicher. Dann drängen sie die Angerufenen dazu, ihr Vermögen zur Verwahrung an die Polizei zu übergeben.

Die Polizei rät: Schützen Sie sich, indem Sie sofort auflegen, wenn Sie einen Anruf dieser Art von einem vermeintlichen Polizeibeamten erhalten! Gehen Sie nicht auf das Gespräch ein. Es handelt sich um einen Anruf von Kriminellen! Die echte Polizei fragt Sie niemals nach Geld oder Wertsachen und würde diese auch niemals in Verwahrung nehmen.

Mehr und längere Züge auf der Ammertalbahn

12 Uhr: Im Zeitraum vom 13. November bis 3. Dezember kommt es aufgrund von Bauarbeiten zu einer Vollsperrung der Bahnlinie Tübingen – Reutlingen. Damit wird die Fahrt von Tübingen aus über Herrenberg zum schnellsten Weg von und nach Stuttgart. Um den zu erwartenden Mehrverkehr auf der Ammertalbahn bewältigen zu können, hat sich das Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg in einem Modellversuch dazu entschlossen, auf der Ammertalbahn zusätzliche Züge und zusätzliche Wagen zu bestellen, um die Auswirkungen von Baustellen für die Fahrgäste erträglicher zu machen, teilt der Zweckverband ÖPNV im Ammertal mit.

Es wird daher auf der Ammertalbahn an allen Tagen, auch am Wochenende, einen durchgehenden Halbstundentakt geben. Zusätzlich verkehren an allen Werktagen zusätzliche Entlastungszüge zwischen Tübingen und Entringen. In Entringen fahren die Züge um 7.09 Uhr, 7.39 Uhr, 8.09 Uhr und 8.39 Uhr mit allen Halten nach Tübingen, von Tübingen fahren sie um 12.37 Uhr, 13.07 Uhr, 15.37 Uhr, 16.07 Uhr, 16.37 Uhr, 17.07 Uhr und 17.37 Uhr mit allen Halten nach Entringen.

Neben der Zuganzahl wird auch die Kapazität erhöht. Alle Züge Tübingen – Herrenberg und zurück verkehren mit vier Wagen, alle Züge Tübingen – Entringen und zurück verkehren mit drei Wagen.

Da es keine Durchfahrten von und nach Reutlingen gibt, verkehrt die Ammertalbahn in Tübingen im genannten Zeitraum in der Regel auf Gleis 13. „Ein vom Zweckverband Ammertalbahn nicht zu beeinflussendes Problem bleiben die verspäteten Ankünfte der S-Bahn in Herrenberg von Stuttgart. Im Rahmen des Möglichen sind dieZüge angehalten auf die S-Bahn zu warten, dies wirkt sich jedoch vor Inbetriebnahme der Doppelspurinsel Entringen – Altingen direkt auf den Gegenzug aus und ist daher nur begrenzt möglich“, so der Zweckverband.

Ausführliche Fahrplaninformationen gibt es unter unter ammertalbahn.de und bahn.de.

 

 

Landratsamt wieder erreichbar

11.55 Uhr: Wegen einer technischen Störung war das Tübinger Landratsamt heute Vormittag telefonisch nicht erreichbar. Die Störung ist nun behoben.

Statistiker: Regierung macht unprofessionelle Corona-Politik

10.45 Uhr: Wenige Tage vor den erwarteten weiteren Einschränkungen für ungeimpfte Menschen wirft der Freiburger Medizinstatistiker Gerd Antes der Landesregierung einen „unprofessionellen“ Umgang mit der Corona-Situation vor. Die hohen Infektionszahlen seien zu erwarten gewesen, sagte der ehemalige Direktor des Deutschen Cochrane-Zentrums, das medizinische Studien wissenschaftlich prüft und auswertet, dem SWR. Es gebe dennoch keine sinnvollen Maßstäbe für die Corona-Politik.

Impfzentren bleiben geschlossen: Land setzt auf Impfteams und Ärzte

9.30 Uhr: Die Impfquote in der Bevölkerung hochzutreiben und besonders gefährdete Personengruppen ein drittes Mal mit der sogenannten Booster-Impfung zu versorgen, darum geht es derzeit bei der Impfkampagne. Mobile Impfteams und niedergelassene Ärzte sollen das Tempo der Immunisierung vorantreiben. Warum die Impfzentren geschlossen bleiben.

Trotz Corona: Großes Angebot auf dem Tübinger Martinimarkt

9.08 Uhr: Je mehr die Sonne dem Nebel am Dienstagvormittag trotzte, desto mehr Leute waren auf dem Martinimarkt unterwegs. Waren es vergangenes Jahr coronabedingt nur 30 Stände statt der üblichen 100, so verteilen sich dieses Jahr 50 Stände auf dem Marktgelände in der Tübinger Altstadt.

Sicherer Liferant für Kurzwaren und Feuerwurst: Der Tübinger Martinimarkt.

Ulrich Metz

Was bei privaten Wall-Boxen für E-Autos gilt

8.55 Uhr: Elf Parteien wohnen in dem Mehrfamilienhaus. Stefan Müller hat sich vor knapp zwei Jahren eine der Wohnungen in dem 15 Jahre alten Haus gekauft. Jetzt wollen Müller und sieben weitere Miteigentümer in der hauseigenen Tiefgarage Ladepunkte für E-Autos installieren lassen. „Was zunächst einfach klingt, ist nicht so leicht in die Tat umzusetzen„, sagt er. Denn der bisherige Hausanschluss verfügt über nicht genügend Leistung, um den Strombedarf für die Ladevorgänge zu gewährleisten. Worauf Eigentümer und Mieter achten müssen, das hat die Wirtschaftsredaktion der „Südwest Presse“ zusammengestellt.

 

 

Wo Corona wütet – die Situation in Europa

8.18 Uhr: Nicht nur in Deutschland sind die Corona-Infektionszahlen zuletzt gestiegen. Die Menschen in Europa stehen erneut vor einem harten Winter. Die Weltgesundheitsorganisation warnt bereits: „Europa ist zurück im Epizentrum“. Ein Überblick.

Hoeckle-Gebiet: Weiter mit dem Siegerentwurf

8 Uhr: Als zukunftsweisendes Baugebiet beschreibt Baubürgermeister Martin Gönner das Hoeckle-Projekt: Auf dem ehemaligen Fabrikgelände an der Karl-Jaggy-Straße soll in den kommenden Jahren ein modernes Wohnquartier entstehen mit Platz für rund 700 Menschen in drei bis viergeschossigen Häusern Die Stadt Mössingen und der Investor BPD planen mit dem Entwurf eines Tübinger Büros.

So läuft die Mössinger Jugendarbeit in der Pandemie

7.41 Uhr: „Jugend lässt sich einfach nicht verschieben“, sagt Tanja Vo-Van, Leiterin des Mössinger Jugendreferats. Für Jugendliche sei die Zeit mit vielen Beschränkungen und Verzicht sehr einschneidend gewesen. Vieles von dem, was sie versäumt haben, lasse sich nicht nachholen. Anstatt junge Menschen unter Druck zu setzen nach dem Motto „Aufholen nach Corona“, meint das Jugendreferat, müsse wieder mehr Raum für Freizeitaktivitäten und Zeit zur Erholung ermöglicht werden – nach dem Motto: Abholen nach Corona.Das Mössinger Jugendreferat blickt auf eine harte Zeit zurück, sieht sich aber auf einem guten Weg.

Interview: Teresa Enke über Depressionen und ihren Weg zurück zum Glück

7.16 Uhr: Zwölf Jahre nach dem Tod ihres Mannes Robert spricht die frühere Spielerfrau über den Suizid des ehemaligen Nationaltorhüters, die Macht von Depressionen, die Herausforderung für Angehörige und ihren eigenen Weg zurück zum Glück.

„Die Gesellschaft ist sensibler geworden, auch für die psychischen Folgen der Corona-Pandemie“, sagt Teresa Enke.

Moritz Frankenberg

Prozess um Anabolika im Knast: 2000 Pillen als Eigenbedarf?

7 Uhr: Ein JVA-Beamter soll Drogen und Dopingmittel in den Rottenburger Knast geschmuggelt haben. Die Polizei stellte rund 2000 Anabolika-Tabletten bei ihm sicher. Im Prozess erklärt er: Die beschlagnahmten Steroide waren für ihn selbst.

Gedenken an Pogromnacht: Der Antisemitismus wächst

6.50 Uhr: Die wachsende Zahl antisemitischer Übergriffe in Deutschland besorgt in Tübingen ganz offensichtlich viele Bürger. Über 100 Menschen, so viele wie schon lange nicht mehr, versammelten sich gestern Abend am Synagogenplatz in der Gartenstraße, um an die Plünderung und Zerstörung des jüdischen Gotteshauses vor 83 Jahren zu erinnern. Die Redner forderten mehr Einsatz gegen den Antisemitismus.

So viele Menschen kamen schon lange nicht mehr zur Gedenkfeier am 9. November.

Ulrich Metz

Lucha: Bund darf mit Rettung von Kliniken nicht mehr warten

6.49 Uhr: Die Kliniken stehen zunehmend unter dem Druck der vierten Corona-Welle. Operationen müssen wieder verschoben werden, finanzielle Verluste sind so gut wie sicher. Bund und Länder wollen helfen. Gesundheitsminister Lucha dauert das Verfahren zu lange.

Situation auf der Intensivstation: Notfälle kommen nach Tübingen

6.31 Uhr: Zwölf Corona-Patienten wurden gestern auf der Intensivstation am Uniklinikum Tübingen (UKT) beatmet, hinzu kamen sechs Erkrankte auf der Infektstation. „Alles Ungeimpfte“, sagt Helene Häberle. Die Leitende Oberärztin berichtet von der Situation auf der Corona-Intensivstation.

Rottenburger Jeckel-Areal: Vertrag ist unterschrieben

6.26 Uhr: Jetzt ist es amtlich. Nach schier endlosen Verhandlungen und Nachjustierungen wurden gestern beim Notartermin die Unterschriften unter den Kaufvertrag gesetzt: Die Stadt Rottenburg erwirbt das Jeckel-Areal zwischen Marktplatz und Oberer Gasse von der Erbengemeinschaft Jeckel.

 

 

Neue Impftermine in Tübingen heiß begehrt

6.21 Uhr: Kaum stand der Bericht über den neuen „Pop-up-Impf-Ort“ in der alten Uniapotheke im TAGBLATT, schon waren am Dienstagvormittag alle Termine bis zum 28. November ausgebucht. Sofort stellte der ärztliche Leiter der mobilen Impfteams in der Region, Martin Holderried, erneut 170 Termine täglich bis einschließlich 19. Dezember zur Buchung ein. Am gestrigen Nachmittag waren dann nur noch Impftermine ab 4. Dezember unter www.bit.ly/impf-ort zu bekommen.

Das Tübinger Uniklinikum, das zusammen mit dem DRK für das neue De-facto-Impfzentrum zuständig ist, bekam gestern „erste positive Signale aus dem Sozialministerium“, berichtete Holderried. So soll die ersehnte Ausrüstung für neue Impfteams bald kommen. Und in der alten Uniapotheke am Röntgenweg dürfte noch bis Jahresende geimpft werden – mindestens.

Corona: Die Hälfte des Chors ist infiziert

6.16 Uhr: Auf der Website des Tübinger Bachchors steht nur: „Aufgrund einiger Krankheitsfälle muss der Bachchor Tübingen sein Konzert leider verschieben.“ In der Stadt macht es aber schon die Runde: Etwa die Hälfte der Sänger und Sängerinnen hat sich mit Corona infiziert.

 

 

Gespräche übers Angebot in Kirchentellinsfurt: Aus Real wird Kaufland

6.10 Uhr: Im Januar öffnet der Kirchentellinsfurter Einkaufsmarkt unter neuem Namen. Derzeit laufen Gespräche über das Warenangebot. Es gibt wohl mehr Lebensmittel, dafür weniger Non-Food.

Sicherer Hafen am Rottenburger Neckar

6.06 Uhr: Rottenburg will Geflüchtete, die zwischen Belarus und der östlichen EU-Grenze in Polen festsitzen, aufnehmen. Damit unterstützt die Stadt, die sich 2019 zum Sicheren Hafen erklärt hat, ausdrücklich eine Aktion der zivilgesellschaftlichen Organisationen Seebrücke, Leave No One behind, Wir Packen es an und Cadus Kontext.

Tübinger und Reutlinger 7-Tage-Inzidenzen steigen weiter an

6.01 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion. Wir starten in den Mittwochmorgen mit dem gewohnten Blick auf die Coronazahlen.

Kreis Tübingen

  • Neuinfektionen: 98
  • Gesamtfälle: 12.226
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 200,5 (+36,1)
  • Todesfälle: 192
  • Patienten am Klinikum (davon intensiv): 18 (10), Montag 17 (10)

Kreis Reutlingen

  • Neuinfektionen: 115
  • Gesamtfälle: 18.740
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 334,3 (+11,5)
  • Todesfälle: 290 (+3)
  • Patienten am Klinikum (davon intensiv): jüngste Zahl von Freitag: 37 (4)

Baden-Württemberg

  • Hospitalisierungsinzidenz: 5,1 (+0,2)
  • Corona-Patienten auf Intensivstationen: 356 (+9)
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 296,9 (+40,1)



Das Wichtigste vom Tag

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Wir haben ihn nun thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region direkt auf www.tagblatt.de.