Polizeieinsatz verläuft friedlich: Unangemeldete Gegendemonstration bei AfD-Stand in Reutlingen

In der Reutlinger Innenstadt kam es am Samstagmorgen zu einem Polizeieinsatz. (Symbolbild)
Daniel Karmann/dpa- Reutlingen: Polizeieinsatz am Samstagmorgen an AfD-Infostand in der Wilhelmstraße
- Unangemeldete Gegendemonstration mit Banner, Fahnen, Megafon; Parolen skandiert
- Polizei trennte Gruppen mit Barriere; Wochenmarkt lief ohne größere Einschränkungen
- Rund drei Dutzend Teilnehmende; ein Platzverweis erteilt und befolgt
- Versammlung löste sich gegen 12 Uhr auf; keine Straftaten, Verstöße werden geprüft
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Umfeld eines angemeldeten Infostandes der AfD in der Wilhelmstraße vor dem Spitalhof kam es am Samstagmorgen, 31. Januar, zu einem Polizeieinsatz. Nach Angaben der Polizei konnten durch entsprechende Einsatzmaßnahmen mögliche Störungen verhindert werden.
Gegen 10.40 Uhr versammelten sich am Reutlinger Bahnhof mehrere Personen, die sich anschließend mit einem Banner, Fahnen und einem Megaphon in Richtung des Infostandes bewegten. Dabei wurden laut Polizei Parolen skandiert. Die Gruppe stellte eine nicht angemeldete Versammlung dar. Um eine räumliche Trennung zwischen den Beteiligten sicherzustellen, errichteten die Einsatzkräfte eine physische Barriere. Auf diese Weise konnten direkte Begegnungen verhindert werden. Der Betrieb des Wochenmarktes sei dabei ohne größere Einschränkungen aufrechterhalten worden.
An der Gegendemonstration beteiligten sich insgesamt rund drei Dutzend Personen. Einer Person wurde im weiteren Verlauf ein Platzverweis ausgesprochen, nachdem sie unmittelbar vor dem Infostand mit einer Fahne aufgefallen war. Der Platzverweis wurde befolgt. Gegen 12 Uhr entfernten sich die Teilnehmenden der Versammlung nach und nach. Zu Straftaten kam es nicht. Mögliche Verstöße gegen das Versammlungsgesetz werden derzeit geprüft.
