Rosa Überraschung: Flamingo in Elchingen gesichtet und beim Schlafen erwischt

Der Flamingo ist wieder da. Er wurde bei Elchingen gesichtet.
Tobias Balkheimer- Ein Chile-Flamingo wurde erneut bei Elchingen an der Donau gesichtet – er schlief kurz.
- Zuvor tauchte er u. a. in Ermingen und am Neu-Ulmer Ufer vor der Münsterkulisse auf.
- Fachleute geben Entwarnung: Der Vogel findet genug Nahrung und ist an die Kälte angepasst.
- Er gilt als „Gefangenschaftsflüchtling“, hält sich teils mit anderen Wasservögeln auf.
- Empfehlung der Experten: Nicht füttern und nicht stören, Fotos sind erlaubt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Flamingo, der bereits in den vergangenen Monaten entlang der Donau gesichtet wurde, ist zurück. Am Donnerstagabend wurde der auffällige Vogel wieder bei Elchingen beobachtet – und begeistert einmal mehr Spaziergänger und Naturfreunde. Ein Augenzeuge berichtet, der Chile-Flamingo habe geschlafen, dann aber immer wieder aufgeschaut.
Bereits vor einigen Wochen hatte der exotische Besucher für Schlagzeilen gesorgt. Erstmals war er unter anderem in Ermingen entdeckt worden, wo ein Autofahrer im dichten Nebel einen „leuchtenden Farbfleck“ bemerkte und kurzerhand Polizei und Feuerwehr verständigte. Schnell stellte sich heraus: Der Flamingo ist kein hilfsbedürftiger Ausreißer, sondern offenbar bestens in der Lage, sich auch in der ungewohnten Umgebung durchzuschlagen.
Von dort aus zog es den rosa Vogel weiter an die Donau. Unter anderem wurde er am Neu-Ulmer Ufer vor der Münsterkulisse gesichtet – ein spektakulärer Anblick. Ornithologen und Vogelschützer konnten damals schnell Entwarnung geben: Dem Tier gehe es gut. Es finde ausreichend Nahrung in den Gewässern der Region und sei an die Bedingungen angepasst.
Flamingo kein Neuling an der Donau
Tatsächlich ist der Flamingo in der Gegend kein völliger Neuling. Experten berichteten der SÜDWEST PRESSE, dass vermutlich derselbe Vogel bereits seit mehreren Jahren immer wieder zwischen Ulm, Günzburg und den Donau-Auen unterwegs ist. Er gelte als „Gefangenschaftsflüchtling“, also als Tier, das ursprünglich aus einem Zoo oder einer privaten Haltung stammt. Dennoch kommt er offenbar gut alleine zurecht – auch wenn Flamingos eigentlich gesellige Tiere sind.
Die vor Kurzem noch winterlichen Temperaturen stellen für den Wasservogel wohl kein großes Problem dar. Seine Anatomie schützt ihn Experten zufolge gut vor Kälte, und offene Gewässer bieten ausreichend Möglichkeiten zur Nahrungssuche. Beobachter berichten zudem, dass sich der Flamingo immer wieder in Gesellschaft anderer Wasservögel aufhält.
Fachleute raten weiterhin dazu, den Vogel nicht zu füttern und ihn möglichst nicht zu stören. Am besten lässt man ihn einfach in Ruhe – dann stehen die Chancen gut, dass er auch künftig immer wieder an der Donau auftaucht.
Fotos natürlich erlaubt
Wer Glück hat und den Flamingo vor die Linse bekommt, kann uns die Fotos und Videos gerne per E-Mail an online-redaktion@swp.de schicken. Wir freuen uns!

