Böllerei in Tübingen: Silvesterrakete fliegt durch Balkontür

Frühstart: Eine Silvesterrakete landete am Freitagabend in einer Tübinger Wohnung im „Breiten Weg“.
Soeren Stache/dpa/Archiv- In Tübingen flog eine Silvesterrakete durch eine geöffnete Balkontür in eine Wohnung.
- Drei etwa 12-jährige Kinder zündeten die Rakete im „Breiten Weg“ und flüchteten unerkannt.
- Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend gegen 21.45 Uhr – die Polizei ermittelt.
- Teile der Inneneinrichtung wurden beschädigt, laut Polizeiangaben.
- F2-Feuerwerk ist außer an Silvester und Neujahr verboten; Verkauf an Unter-18-Jährige ist untersagt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zwei Monate vor Silvester haben drei Kinder in Tübingen schonmal die Böller aus der Schublade geholt. Am Freitagabend zündeten sie gegen 21.45 Uhr im „Breiten Weg“ eine Silvesterrakete. Statt in den Himmel flog diese jedoch durch eine geöffnete Balkontür in eine Wohnung. Deren Inneneinrichtung wurde teilweise in Mitleidenschaft gezogen, berichtet die Polizei.
Das Trio flüchtete unerkannt
Das Polizeirevier Tübingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen waren es drei Kinder im Alter von etwa 12 Jahren, die die Rakete abgeschossen haben. Das Trio flüchtete allerdings unerkannt.
Böllern und das Zünden von Silvesterraketen (Kategorie F2) ist bis auf wenige Ausnahmen nur an Silvester und am Neujahrstag erlaubt. In der Tübinger Altstadt gilt zudem auch an diesen beiden Tagen ein generelles Böllerverbot, um Brände durch verirrte Silvesterraketen zu verhindern. Der Verkauf und das Überlassen von F2-Feuerwerk an Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren) ist verboten.

