Nach Tod dreier Arbeiter
: Ermittler: Gondelseil könnte sich in anderen Seilen verfangen haben

Polizei und Staatsanwaltschaft haben erste Anhaltspunkte darüber, wie es zu dem Unfall an der Horber Hochbrücke gekommen ist.
Von
NC
Horb am Neckar
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Hier gut zu sehen: An den Drahtseilen hinter dem gerissenen Seil ist ebenfalls eine Beschädigung zu erkennen.

Hier gut zu sehen: An den Drahtseilen hinter dem gerissenen Seil ist ebenfalls eine Beschädigung zu erkennen.

Moritz Hagemann
  • Ursache des tödlichen Unfalls in Horb: Stahlseil verfing sich und riss.
  • Polizei und Staatsanwaltschaft veröffentlichten erste Hinweise.
  • Beschädigungen an weiteren Seilen im Baustellen-Bereich festgestellt.
  • Staatsanwaltschaft Rottweil informiert Öffentlichkeit bei gesicherten Ergebnissen.
  • Weitere Ermittlungen laufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Jetzt gibt es erste Anhaltspunkte, weshalb es zu dem tödlichen Unfall in Horb am Dienstag gekommen ist. Am Donnerstagnachmittag veröffentlichten Polizei und Staatsanwaltschaft eine Erklärung: „Nach dem Stand der bisherigen Ermittlungen, liegen erste Anhaltspunkte dafür vor, dass sich das Stahlseil der Transportgondel während der Beförderung der Bauarbeiter nach oben an querlaufenden Drahtseilen verfing und im weiteren Verlauf riss.“ Das würde auch erklären, weshalb ein weiteres Seil im Baustellen-Bereich einen Schaden aufgewiesen hatte

Markus Wagner, Sprecher der Staatsanwaltschaft Rottweil, weiß um das öffentliche Interesse an dem Fall, ist in diesen Tagen ein gefragter Gesprächspartner: „Wenn wir was mitteilen können, was nicht aus der Luft gegriffen ist, werden wir auch was mitteilen“, sagte er am Donnerstagmittag der SÜDWEST PRESSE. Kurze Zeit später trudelte dann die Mitteilung ein. „Sobald gesicherte Ergebnisse der weiteren Ermittlungen vorliegen, wird nachberichtet“, heißt es darin.