Weinfest Rangendingen: Mönchsgrabenhexen feiern Besucherrekord

Groß war der Andrang, prächtig die Stimmung beim fünften Weinfest der Rangendinger Mönchsgrabenhexen.
Klaus Stifel- Weinfest Rangendingen meldet Besucherrekord – Stimmung war an beiden Tagen sehr gut.
- Fest fand „Am Rosenrain“ statt, mehr Platz und Logistik wurden laut Verein nötig.
- 2100 Flaschen vom Winzerverein Reichenau, 13 Sorten, Grauburgunder besonders beliebt.
- Musikprogramm: Duo „Z’samm“, Alleinunterhalter Siggi, MV Bietenhausen und Böhmische Schwaben.
- Vereinswechsel: Schröder ist neuer 1. Vorsitzender und betont den starken Zusammenhalt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Werbung braucht dieses Weinfest kaum noch. Es gilt längst als Selbstläufer – getragen von der Begeisterung der Besucher und dem unermüdlichen Einsatz der Mönchsgrabenhexen. Die fünfte Auflage hat wiederum eindrucksvoll gezeigt: Die Tendenz zeigt klar nach oben.
Der Auftakt hat alle baff gemacht
Am Samstagabend und den ganzen Sonntag über strömten wahre Besuchermassen auf das neugestaltete Rangendinger Festplatzgelände. So viele Besucher wie nie zuvor, wie es aus den Reihen der Mönchsgrabenhexen als Gastgeber hieß. Die 80 Aktiven dieser starken Hexengruppe hatten erneut alles perfekt vorbereitet, sodass das Fest zu einem überwältigenden Erfolg wurde. Vor allem der Andrang am Samstagabend übertraf alle Erwartungen. „Es war ein Auftakt, der uns baff gemacht hat“, sagte André Schneider von den „Mönchis“.
Neues Festgelände bewährt sich
Zum zweiten Mal fand das Rangendinger Weinfest, zu dem immer am letzten August-Wochenende eingeladen wird, „Am Rosenrain“ statt. Die Fläche ist größer als die frühere Dorfmitte, denn diese zusätzliche Weite wird dringend gebraucht. „Wir benötigen künftig viel mehr Platz und auch die enorme Logistik, die dahintersteckt“, sagte André Schneider.
2100 Flaschen Wein von der Reichenau
Und die Zahlen sprechen für sich: 2100 Flaschen Wein vom Winzerverein Reichenau wurden geordert, was als neuer Spitzenwert gilt. Von Anfang an bezieht der Gastgeber den Wein von der Bodensee-Insel, und jedes Jahr müsse die Bestellmenge um etwa zehn Prozent erhöht werden. „Jetzt haben wir die 2000er-Marke geknackt“, erklärte Schneider. Aus 13 edlen Sorten konnten die Gäste ihren Lieblingstropfen auswählen.
Grauburgunder besonders beliebt
Besonders beliebt beim Rangendinger Weinfest ist der Grauburgunder. Für das fünfte Weinfest kreierte der Gastgeber ein eigenes Etikett, das auf den Flaschen des Spätburgunder Weißherbst prangerte. Dass auch der Winzerverein Reichenau dieses Jahr ein Jubiläum hat, sah man auf den Weinflaschen. 130 Jahre besteht er bereits. Vertreter des Winzervereins und Gäste aus der Bodenseeregion waren eigens nach Rangendingen gekommen. „Unser Weinfest spricht sich weit herum“, freute sich Schneider über die weit angereisten Besucher.
Der Festplatz hat sich in ein kleines Weindorf verwandelt: Am Eingang türmten sich Strohballen. Weinlauben wurden von der Gemeinde Empfingen ausgeliehen, und für die Kinder gab es eine Hüpfburg – neu angeschafft von den „Mönchis“. Ein Großteil der 75 Aktiven war nahezu im Einsatz und kümmerte sich um das Wohl der Gäste. Bier spielte nur eine Nebenrolle.
Handgemachte alpenländische Volksmusik
Und auch für die musikalische Unterhaltung war bestens gesorgt: Am Samstagabend trat das Duo „Z’samm“ aus Bodelshausen auf. Susie und Mathias Guischard boten handgemachte alpenländische Volksmusik mit vier steirischen Harmonikas, Hackbrett und Kontrabass. Singend und spielend mischte sich das Duo unter die Besucher – ein Erlebnis, das das Publikum hautnah mitriss. Später übernahm Alleinunterhalter Siggi aus Gruol, der seit dem ersten Weinfest ein treuer Begleiter der Veranstaltung ist.
Freundschaft mit MV Bietenhausen gefestigt
Am Sonntag zum Frühschoppen und über die Mittagszeit unterhielt der Musikverein Bietenhausen, mit dem die Mönchsgrabenhexen eng befreundet sind. „Wir wollen die Freundschaft weiterbehalten und festigen“, betonte Schröder, der das Amt des 1. Vorsitzender erst vor zwei Monaten von André Schneider übernommen hat. Am Nachmittag sorgten die Böhmischen Schwaben für Stimmung. Besonders lobt Schröder den Zusammenhalt im Verein. „Sonst wäre das Weinfest in diesem Umfang nicht machbar. Den Umzug auf den Festplatz haben wir nicht bereut, so Schröder.
