Erdbeben in Göppingen
: Direkt unter dem Schulzentrum bebt am Vormittag die Erde

Der Landeserdbebendienst registriert die dritte Erschütterung in diesem Jahr im Kreis Göppingen.
Von
Dirk Hülser
Göppingen
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Direkt unter dem Schulzentrum Öde bebt am Mittwoch, 5. November, die Erde.

Giacinto Carlucci
  • Unter dem Schulzentrum Öde in Göppingen bebte am 5. November um 10.22 Uhr die Erde.
  • Die Magnitude lag bei 1,0 – der Landeserdbebendienst spricht von einem sehr schwachen Beben.
  • Wahrnehmbar war es wohl nicht, da solche Beben erst ab 2,5 spürbar sind.
  • Es ist das dritte Beben dieses Jahr im Kreis; zuvor wurden 1,6 und 0,8 gemessen.
  • 2023 registrierte der Erdbebendienst im Kreis die meisten Beben mit sechs Ereignissen.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Zum dritten Mal in diesem Jahr hat im Kreis die Erde gebebt: Direkt unter dem Schulzentrum Öde in  Göppingen rumpelte es am Donnerstag, 5. November, um genau 10.22 Uhr. Dass die Schüler und Lehrer davon etwas mitbekommen haben, ist aber eher unwahrscheinlich. Die Seismografen registrierten ein Erdbeben in sechs Kilometern Tiefe, berichtet der Landeserdbebendienst.

„Sehr schwaches Erdbeben“

Laut der veröffentlichten Daten hatte der Erdstoß eine Magnitude von 1,0 auf der Richter‑Skala, somit wurde das Ereignis in die Kategorie „sehr schwaches Erdbeben“ eingeordnet. Das ist für Menschen nicht wahrnehmbar. In der Regel werden Erdstöße von Menschen erst ab einer Magnitude von 2,5 auf der Richterskala wahrgenommen. Das Beben war noch schwächer, als das bislang letzte Beben, das sich im Landkreis ereignet hat.

Am 23. September 2026 um 8.06 Uhr registrierten die Seismografen eine Erdschütterung in neun Kilometern Tiefe, berichtete seinerzeit der Landeserdbebendienst. Der Herd des Bebens lag ziemlich genau unter dem Flugplatz Bezgenriet. Lediglich eine Magnitude von 1,6 auf der Richterskala  registrierten die Messgeräte, auch das reichte nur für die Kategorie „sehr schwaches Erdbeben“.

Das erste Erdbeben im Landkreis in diesem Jahr war zugleich das schwächste. Es wurde am Dienstag, 26. Mai, um 19.41 Uhr registriert: Der Erdbebenherd (das Hypozentrum) lag unter der B10 in sieben Kilometern Tiefe auf Süßener Gemarkung, das Epizentrum ziemlich genau in der Mitte zwischen den Anschlussstellen Salach und Süßen-Süd. Die Seismologen vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau bescheinigten dem Mini-Beben nur eine Magnitude von 0,8 auf der Richterskala.

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Die meisten Beben im Kreis registrierte der Erdbebendienst im Jahr 2023, damals waren es sechs, sie waren rund um Salach sowie in Jebenhausen und Bezgenriet aufgetreten.