Unfall auf Geislinger Steige
: Mit 3,5-Tonner auf B10 gegen Böschung gekracht

Ein Fahrer ist mit seinem Transporter auf der Geislinger Steige in den Gegenverkehr geraten. Wie es zum Unfall kam, wie es dem Mann geht und was der Schaden ist.
Von
gz
Geislingen
Jetzt in der App anhören

Auf der Geislinger Steige ist ein Fahrer eines Klein-Lkw bei regennasser Fahrbahn in den Gegenverkehr gekommen.

Rainer Lauschke

Ein 33-Jähriger hat am Mittwochabend gegen 23 Uhr auf der Geislinger Steige in Richtung Amstetten die Kontrolle über seinen Sprinter und stieß frontal in eine Böschung. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet, war der Mann in seinem 3,5 Tonner wohl zu schnell unterwegs und kam deshalb in einer Kurve auf Höhe Freidhof ins Schleudern. Dadurch geriet der Klein-Lkw auf die Gegenfahrbahn und es kam zu dem Zusammenstoß. Der Sprinter drehte sich und kippte auf die rechte Fahrzeugseite. Anschließend kam das Fahrzeug entgegen der Fahrtrichtung auf den Rädern zum Stehen.

Was ist dem Fahrer passiert?

Der Rettungsdienst brachte den 33-Jährigen vorsorglich in eine Klinik. Die Polizei Geislingen ermittelt nun die genaue Ursache des Unfalls. Sie schätzt den Schaden an dem total beschädigten Sprinter auf rund 5000 Euro. Die Höhe des Schadens an der Flur ist noch unklar. Ein Unternehmen schleppte den nicht mehr fahrbereiten Lkw ab.

Das ist bei nasser Fahrbahn zu beachten

Die Polizei erklärt, dass Regen die Bodenhaftung der Reifen mindert. Somit werde der Bremsweg länger und die Schleudergefahr größer. „Wenn sich ein Wasserfilm auf der Straße gebildet hat und die Geschwindigkeit zu hoch ist, besteht die Gefahr von Aquaplaning“, so die Beamten. Dann fehle dem Reifen die Bodenhaftung komplett. Die einzige Möglichkeit, diese Gefahr zu mindern, sei langsamer zu fahren. „Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird“, so die Mitteilung. In der Straßenverkehrsordnung stehe: „Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen.“