Zugunglück bei Riedlingen
: Bahnstrecke bleibt gesperrt – Änderung beim Ersatzverkehr

Fahrgäste auf der Strecke zwischen Ulm und Sigmaringen müssen sich weiterhin auf längere Fahrzeiten einstellen.
Von
Julia Deresko
Ehingen
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Nach dem Zugunglück in Oberschwaben

Nach dem Zugunglück bei Riedlingen ist die Bahnstrecke aktuell bis auf unbestimmte Zeit gesperrt.

Thomas Warnack/dpa
  • Bahnstrecke Ulm–Sigmaringen nach Zugunglück bei Riedlingen weiter gesperrt.
  • Ersatzverkehr bis 14. September angepasst: Busse zwischen Munderkingen und Riedlingen.
  • Prognose zur Wiederaufnahme des Zugverkehrs bislang unklar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem Zugunglück bei Riedlingen müssen sich Fahrgäste auf der Strecke zwischen Ulm und Sigmaringen weiterhin auf Einschränkungen und längere Fahrzeiten einstellen. Seit fast zwei Wochen ist die Strecke zwischen Munderkingen und Herbertingen gesperrt. Wann die Strecke wieder befahrbar sein wird, ist weiter unklar. „Eine genaue Prognose zur Wiederaufnahme des Zugverkehrs kann noch nicht gegeben werden“, teilt eine Sprecherin der Deutschen Bahn mit. Ein Ersatzverkehr ist zunächst bis zum Ende der Sommerferien eingerichtet.

Von Montag, 11. August, bis Sonntag, 14. September, gibt es eine Änderung im Konzept für den Ersatzverkehr. Die Ersatzbusse verkehren von Montag an zwischen Munderkingen und Riedlingen. Die Änderungen sind von 8. August an in der digitalen Reiseauskunft zu finden. Zwischen Riedlingen, Herbertingen und Sigmaringen fahren die Züge der DB Regio Baden-Württemberg.

Züge zwischen Ulm und Munderkingen

Im Abschnitt von Ulm bis Munderkingen gibt es keine Anpassungen: „Zwischen Ulm Hbf und Munderkingen verkehren die Züge der SWEG-Linie RS 3 sowie stündlich Züge der DB-Regio-Linie RE 55, in Tagesrandlagen abweichend“, teilt die Bahn mit.

Noch bis Sonntag, 10. August, behält das bisherige Schienenersatzverkehr-Konzept seine Gültigkeit: Zwischen Munderkingen und Herbertingen müssen die Fahrgäste dabei aktuell auf einen Bus umsteigen.

Bei dem Zugunglück, das sich am 27. Juli ereignet hatte, kamen drei Menschen ums Leben, 36 wurden teils schwer verletzt. Vermutet wird, dass ein durch Starkregen ausgelöster Erdrutsch auf die Gleise den Unfall verursacht hat.