Vorfall auf der A7: Unfall – desorientierte Frau hinterlässt keine Spuren

Beamte der Polizeiinspektion Rothenburg haben nach einem Unfall einer Frau geholfen und einen Rettungswagen gerufen.
Hendrik Schmidt/dpa- A7 zwischen Wörnitz und Rothenburg: medizinischer Vorfall endet ohne Verletzte.
- Am Mittwoch gegen 12.45 Uhr fand eine Streife einen beschädigten Pkw in Ohrenbach Ost.
- Die 57-Jährige wirkte desorientiert, daher alarmierten die Beamten den Rettungsdienst.
- Nach Erstuntersuchung kein weiterer Bedarf an Behandlung – die Frau blieb vor Ort.
- Sie schilderte einen Aufprall auf die Leitplanke; Polizei fand vorerst keine Spuren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Erst mal tief durchatmen, den Schreck verdauen und dankbar darüber nachdenken, dass nichts Schlimmes passiert ist. Das kommt einem in den Sinn, wenn man den aktuellen Bericht der Polizeiinspektion Rothenburg liest. Darin teilen die Beamten mit, was am Mittwoch (8. Juli) auf der A7 zwischen Wörnitz und Rothenburg passiert ist.
Am Mittwochmittag gegen 12.45 Uhr ist eine Streifenbesatzung auf einen geparkten Pkw mit einem frischen Unfallschaden an der Beifahrerseite aufmerksam geworden, der auf der Tank- und Rastanlage Ohrenbach Ost stand.
Rettungsdienst wurde verständigt
Bei der anschließenden Kontrolle, machte die 57-jährige Fahrzeugführerin aus Sachsen-Anhalt auf die eingesetzten Beamten einen desorientierten Eindruck. Da die Kommunikation wegen ihres Gesundheitszustandes nur eingeschränkt möglich war, riefen die Polizisten vorsorglich den Rettungsdienst. Die Sanitäter stellten nach einer medizinischen Erstuntersuchung fest, dass keine Notwendigkeit für eine weitere Behandlung bestand.
Streckenabschnitt ohne sichtbare Schäden
Im weiteren Verlauf der Gespräche gab die Fahrzeugführerin an, dass ihr während der Fahrt auf der A 7 zwischen den Anschlussstellen Wörnitz und Rothenburg ob der Tauber nach einer Baustelle auf Höhe Diebach plötzlich schwarz vor Augen geworden sei. In der Folge sei sie mit der rechten Fahrzeugseite gegen die Schutzplanke geprallt. Danach habe sie eine Parkanlage aufgesucht.
Eine Überprüfung des genannten Streckenabschnitts nach sichtbaren Schäden durch die Polizei verlief ergebnislos. Die zuständige Autobahnmeisterei wurde informiert und führt eine eigenständige Kontrolle des Streckenabschnitts hinsichtlich möglicher Beschädigungen an den Leitplanken durch. Der am Pkw entstandene Sachschaden beträgt rund 10.000 Euro.
