Kurioser Unfall auf der A7
: Verkehrsrüpel lässt sich von eigener Beifahrerin filmen

Der 56-jährige Fahrer eines Kleintransporters provoziert auf der A 7 bei Rothenburg einen Auffahrunfall und wird dabei gefilmt. Der Polizei nutzt das Video beim Ermitteln des Unfallhergangs.
Von
swp
Rothenburg
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Polizei im Einsatz

Ein 56-jähriger Fahrer eines Kleintransporters verursacht auf der A 7 einen Auffahrunfall und wird dabei gefilmt.

Symbolbild/Carsten Rehder/dpa
  • 56-jähriger Kleintransporterfahrer provoziert Unfall auf der A7 bei Rothenburg.
  • Gefährliche Manöver: Hupe und Lichthupe im Baustellenbereich.
  • Absichtliche Vollbremsung führt zu Auffahrunfall mit 39-jährigem Lkw-Fahrer.
  • Beifahrerin des Unfallverursachers filmt den Vorfall.
  • Strafverfahren wegen Nötigung und Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie die Polizeiinspektion Rothenburg mitteilt, hat am Mittwoch gegen 18 Uhr ein 56-jähriger Mann aus Unterfranken gefährliche Manöver auf der Autobahn veranstaltet. Er war mit seinem Kleintransporter auf der linken Spur bei Rothenburg in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs.

Im Baustellenbereich betätigte er wiederholt sowohl die Hupe als auch die Lichthupe um einen ordnungsgemäß auf der rechten Spur fahrenden Lkw zu überholen. Beim anschließenden Überholvorgang touchierte der aufdringliche Kleintransporterfahrer mit seinem rechten Außenspiegel die Plane des überholten Lkw. Dadurch beschädigte er aber lediglich seinen eigenen Spiegel.

Grundlose Vollbremsung führt zum Unfall

Als der Überholvorgang fast beendet war, zog der 56-Jährige absichtlich nach rechts und zwang den Lkw-Fahrer zum Bremsen. Ein Zusammenstoß konnte gerade noch verhindert werden. Und um dem Ganzen noch eins draufzusetzen, legte der Kleintransporterfahrer schließlich noch eine grundlose Vollbremsung hin. Damit konnte der 39-jährige Lkw-Fahrer nicht rechnen und ist trotz Vollbremsung auf den Kleintransporter aufgefahren, so die Polizei weiter.

Eigene Beifahrerin filmt den Vorgang

Die Beamten der Polizeiinspektion Rothenburg konnten den Vorfall beziehungsweise den Unfallhergang deshalb so genau beschreiben, weil die Beifahrerin des 56-jährigen Verkehrsrowdys den Vorfall filmte. Deshalb „konnte der provozierte Verkehrsunfall eindeutig erkannt werden“, schreiben sie in ihrem Bericht. Sie hatte sich wohl anderes dabei gedacht.

Verletzt wurde bei dem Unfall zum Glück niemand. Gegen den Unfallverursacher ist ein Strafverfahren wegen Nötigung und Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.