Rauchalarm in Dinkelsbühl
: Feuerwehr rettet 92-Jährige mit Fluchthaube

In einem Mehrfamilienhaus in der Langen Gasse in Dinkelsbühl ist es am Donnerstagabend wegen starker Rauchentwicklung zu einem Feuerwehreinsatz gekommen.
Von
swp
Dinkelsbühl
Jetzt in der App anhören
Feuerweh: ARCHIV - 24.03.2023, Niedersachsen, Bad Zwischenahn: Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr (zu dpa: «Brand in Altenheim - Bewohner evakuiert») Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Den Sachschaden durch Rauch und Löschmittel schätzt die Polizei auf rund 50.000 Euro.

Hauke-Christian Dittrich/dpa (Symbolbild)
  • Dinkelsbühl: Rauch in Mehrfamilienhaus in der Langen Gasse am Donnerstagabend
  • 92-Jährige rief um Hilfe; Feuerwehr rettete sie mit Fluchthaube durchs Treppenhaus
  • Verdacht auf leichte Rauchgasvergiftung; zwei Zeugen medizinisch untersucht
  • Brandherd war defekter Wäschetrockner im Erdgeschoss; Feuer gelöscht
  • Sachschaden ca. 50.000 Euro; 30 Einsatzkräfte, mehrere Löschfahrzeuge, Drehleiter; kein Fremdverschulden

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine 92-jährige Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Langen Gasse in Dinkelsbühl hat am Donnerstag gegen 19.50 Uhr eine starke Rauchentwicklung an ihrem Wäschetrockner im Erdgeschoss bemerkt. Die Seniorin ging daraufhin ins Obergeschoss und rief am offenen Fenster lautstark um Hilfe. Zeugen verständigten dann die Einsatzkräfte.

Die Feuerwehr Dinkelsbühl rettete die 92-Jährige unter Nutzung einer sogenannten Fluchthaube durch das verrauchte Treppenhaus, heißt es im Polizeibericht. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde sie mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus Dinkelsbühl eingeliefert. Zwei Zeugen, die das Haus kurzzeitig betraten, wurden ebenfalls medizinisch untersucht, eine Person erlitt leichte Lungenschmerzen.

Die Feuerwehr lokalisierte schließlich den Brandherd – einen defekten Trockner – und löschte diesen ab. Den Sachschaden durch Rauch und Löschmittel schätzt die Polizei auf rund 50.000 Euro. Die Feuerwehr Dinkelsbühl war mit 30 Kräften und mehreren Löschfahrzeugen beziehungsweise einer Drehleiter im Einsatz, zudem der Rettungsdienst.

Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor. Die Polizei geht von einem technischen Defekt aus.