Diebstahl-Serie in Dinkelsbühl
: Jetzt auch in Feuchtwangen: Diebe räumen reihenweise Autos aus

Elf weitere Fälle: Zwei Nächte nach der Diebstahl-Serie aus parkenden Autos in Dinkelsbühl, waren in der Nacht auf Freitag Diebe in Feuchtwangen unterwegs. Die Polizei warnt eindringlich.
Von
res
Feuchtwangen/Dinkelsbühl
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Die Zahl der Autodiebstähle in Cottbus steigt entgegen dem bundesweiten Trend weiter an.

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Nach Dinkelsbühl ist Feuchtwangen der Tatort: Die Polizei hat es mit einer ungewöhnlichen Serie von Diebstählen aus Autos zu tun.

Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
  • Serie von Autoaufbrüchen in Dinkelsbühl und jetzt auch Feuchtwangen
  • Dinkelsbühl: Nacht 10./11. März – mindestens 15 Autos, Geld/Wertgegenstände gestohlen
  • Feuchtwangen: Nacht 13. März – elf geparkte Fahrzeuge betroffen, teils gewaltsam geöffnet
  • Polizei fand in Dinkelsbühl DNA-Spuren/Fingerabdrücke; Auswertung braucht Zeit
  • Polizei warnt: keine Wertsachen im Auto lassen; Hinweise an 0911/2112-3333

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie berichtet, waren in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (10./11. März) in der Nachbarstadt Dinkelsbühl Serientäter am Werk. Unbekannte entwendeten aus mindestens 15 geparkten Fahrzeugen Geld und andere Wertgegenstände. Jetzt haben Räuber auch in Feuchtwangen zugeschlagen.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (13. März) gingen Unbekannte auch in Feuchtwangen insgesamt elf geparkte Fahrzeuge an. Die Täter gelangten in einigen Fällen gewaltsam in das Fahrzeuginnere, teilweise blieb es auch bei einem Versuch. In einem Fall wurden gleich zwei Geldbeutel aus dem Handschuhfach entwendet. In beiden Städten haben die Diebe damit 26 Straftaten begangen.

DNA-Spuren und Fingerabdrücke gefunden

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte vor Ort Spurensicherungsmaßnahmen durch. Die weiteren Ermittlungen hat zwischenzeitlich das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Ansbach übernommen. Gegenstand der Ermittlungen ist unter anderem, ob ein Zusammenhang zwischen den Fällen in Dinkelsbühl und Feuchtwangen besteht.

Nach der Untersuchung aller Fahrzeuge in Dinkelsbühl hat die Polizei DNA-Spuren und Fingerabdrücke gefunden. Deren Auswertung brauche Zeit, sagte der dortige Polizeichef Roland Schürrle. Dabei gehe es auch um die mitunter schwierige Frage, wie vermischte Spuren eindeutig getrennt und konkreten Personen zugewiesen werden können.

Durchreisende Bande oder lokale Täter?

Zudem warf er die Frage auf, dass zu beobachten bleibe, ob die Diebe an anderen Orten oder in den angrenzenden baden-württembergischen Landkreisen ebenfalls zuschlagen würden. Dies könne auf eine überregional agierende Bande schließen lassen.

Jetzt also erst mal Feuchtwangen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise nennen können oder verdächtige Wahrnehmungen festgestellt haben, mögen sich bitte unter der Rufnummer 0911/2112- 3333 mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken in Verbindung setzen.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei nochmals ausdrücklich vor der Vorgehensweise der Täter und rät zu erhöhter Vorsicht:
· Lassen Sie keine Wertgegenstände in geparkten Fahrzeugen liegen.
· Auch Anreize für die Täter, wie zum Beispiel Taschen oder Münzgeld, die von außen sichtbar sind, sollten nicht im Auto verbleiben.
· Überprüfen Sie, ob Ihr Fahrzeug verschlossen ist.
· Auch der Kofferraum bietet keinen ausreichenden Schutz.