Corona BW aktuell
: Neuinfektionen, Genesene, Todesfälle: Die Fallzahlen am Mittwoch in Baden-Württemberg

Nach wie vor verzeichnet das RKI eine hohe Zahl an Neuinfektionen. Auch in Baden-Württemberg bleibt die Situation angespannt.
Von
Steffen Wolff
Ulm
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Proben für Corona-Tests werden für die weitere Untersuchung vorbereitet. In Baden-Württemberg haben sich weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert.

Hendrik Schmidt, dpa

Am Mittwoch meldete das Robert Koch-Institut für Deutschland mehr als 18.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Laut RKI sei eine Trendwende bei den Neuinfektionen noch nicht zu erwarten. Bis sich die Wirkung des seit Montag greifenden Teil-Lockdowns mit Schließungen etlicher Einrichtungen im November bei den Infektionszahlen zeigt, dauert es wegen der Spannen von der Ansteckung zu Symptomen, Test und Erfassung nach RKI-Angaben zwei bis drei Wochen.

Die aktuellen Corona-Zahlen für BW am 11.11.2020

Stand 11.11.2020, 16 Uhr, laut Landesgesundheitsamt

  • Nachgewiesene Corona-Fälle insgesamt: 107.646
  • Zahl der Neuinfektionen: 2944
  • Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus insgesamt: 2188
  • Das sind 22 Corona-Tote mehr als am Vortrag
  • Als genesen gelten 67.311 Menschen
  • Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 134,4 (Dienstag: 132,2)
  • 347 schwer Erkrankte befanden sich zuletzt in intensivmedizinischer Behandlung
  • 203 von ihnen wurden den Angaben zufolge invasiv - also etwa über einen Schlauch - beatmet
  • 2291 von 3036 Intensivbetten seien belegt, eine Auslastung von 75 Prozent

Noch keine Trendwende bei Neuinfektionen sichtbar

Die Bundesregierung sieht bei der Corona-Infektionslage erste positive Veränderungen, hält diese aber für nicht ausreichend. Die Dynamik habe sich in den vergangenen Tagen „deutlich reduziert“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei RTL und n-tv. „Das ist erstmal ermutigend, aber es reicht noch nicht.“ Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer sagte in Berlin, es sei zu früh, um die Wirksamkeit des Teil-Lockdowns zu bewerten.

Frühere Weihnachtsferien in Baden-Württemberg?

Unterdessen hat Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) die Schulen im Land aufgerufen, die Weihnachtsferien dieses Jahr durch bewegliche Ferientage um zwei Tage nach vorne zu verlängern.

„Das ist sicher ein kluges Vorgehen, für das vieles spricht“, sagte Eisenmann unserer Redaktion. Die Entscheidung müssten aber die Schulen vor Ort treffen, und das Vorgehen müsse örtlich einheitlich geregelt werden.