Vesperkirche in Ebingen
: Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele

Zum dritten Mal gibt es vom 16. bis 25. Februar die Vesperkirche in Ebingen. Neben einer warmen Mahlzeit gibt es täglich Gespräche, Hilfen, Musik und vor allem ein schönes Miteinander.
Von
Vera Bender
Albstadt
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Die Gäste lassen sich das Mittagessen im Rahmen der Vesperkirche in Ebingen schmecken.

Die Gäste lassen sich das Mittagessen im Rahmen der Vesperkirche in Ebingen schmecken.

Vera Bender
  • Vesperkirche Ebingen vom 16. bis 25. Februar im katholischen Marienheim.
  • Täglich ab 11.30 Uhr warmes Mittagessen auf Spendenbasis, vegetarische Optionen verfügbar.
  • Eröffnung mit ökumenischem Gottesdienst am 16. Februar um 10.30 Uhr in der evangelischen Martinskirche.
  • Informationsabend für Helfer am 21. Januar um 19.30 Uhr im Marienheim.
  • Anmeldung zur Mithilfe bei Katharina Holst unter (07431) 7018461.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eigentlich war im letzten Jahr schon klar, dass es eine neue Auflage der Vesperkirche in Ebingen geben soll. Schließlich wurde sie sehr gut angenommen und das Organisationsteam ist beim dritten Mal nun schon bestens eingespielt. Zudem hat Albstadts Oberbürgermeister Roland Tralmer seine Schirmherrschaft zugesagt. Also auch von kommunaler Seite wird das Projekt unterstützt. Von kirchlicher Seite hat die Vesperkirche ohnehin ihren Segen, weshalb sie auch am Sonntag, 16. Februar, mit einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Martinskirche um 10.30 Uhr eröffnet wird, wie die Organisatoren bekanntgeben.

Alle an einem Tisch

Mit von der Partie sind vor allem wieder die beiden großen christlichen Kirchen mit ihren sozialen Einrichtungen. Wer neben einem vollen Magen auch etwas Wärmendes für die Seele braucht, kann sich mit den erfahrenen Beraterinnen und Beratern von Caritas und Diakonie im Marienheim in ein Zimmer zurückziehen und sich den Ballast von der Seele reden oder sich konkret Hilfe geben lassen. Davon abgesehen sind schlichtweg alle in den zehn Tagen vom 16. bis 25. Februar im katholischen Marienheim in der August-Sauter-Straße 21 in Ebingen willkommen. Egal ob arm oder reich, jung oder alt, Christ oder nicht. Das ist für die Organisatoren besonders wichtig.

Pfarrer Uwe Stier, Diakonie-Geschäftsführer Micha Haasis, Kirchengemeinderätin Doris Burgmann, Dekanatsreferent Achim Wicker, Kaufwaschcafé-Leiterin Patricia Seibert-Klöck, Kirchengemeinderatsvorsitzende Dr. Petra Graf,  Caritas-Mitarbeiter Elvira Di Valentino und Volker Reinauer sowie Diakon Michael Weimer (von links) organisieren in Ebingen die Vesperkirche.

Pfarrer Uwe Stier, Diakonie-Geschäftsführer Micha Haasis, Kirchengemeinderätin Doris Burgmann, Dekanatsreferent Achim Wicker, Kaufwaschcafé-Leiterin Patricia Seibert-Klöck, Kirchengemeinderatsvorsitzende Dr. Petra Graf, Caritas-Mitarbeiter Elvira Di Valentino und Volker Reinauer sowie Diakon Michael Weimer (von links) organisieren in Ebingen die Vesperkirche.

Katholische Kirchengemeinde St. Josef

Und deshalb gibt es auch keinen festgesetzten Preis für das Mittagessen. Stattdessen stehen auf den Tischen Spendengläser, in die man gerne einen Obolus werfen kann. Wem es finanziell gut geht, kann etwas mehr einlegen. Wer knapp bei Kasse ist, ist quasi zum Essen eingeladen. So entsteht eine schöne Solidargemeinschaft. Und genau das ist ja auch Sinn und Zweck des Ganzen, wie Diakon Michael Weimer verdeutlicht. Nicht nur er ist wieder Teil des Organisationsteams. Mit dazu gehören auch: der katholische Pfarrer Uwe Stier, der katholische Dekanatsreferent Achim Wicker, Dr. Petra Graf, die Kirchengemeinderatsvorsitzende von St. Josef, Elvira Di Valtentino und Volker Reinauer von der Caritas Schwarzwald-Alb-Donau, Micha Haasis, der Geschäftsführer der Diakonischen Bezirksstelle Balingen, Doris Burgmann, Kirchengemeinderätin der Evangelischen Kirchengemeinde Ebingen, und Patricia Seibert-Klöck von der Diakonischen Bezirksstelle Balingen.

Viele helfende Hände

Mit der Organisation allein ist es aber nicht getan. Es gilt, an zehn Tagen eine warme Mahlzeit mit Suppe sowie eine vegetarische Variante, Getränke, Kaffee und Kuchen auf den Tisch zu bringen. Und auch das Eindecken, Ausgeben, Bedienen, Abräumen und Spülen will erledigt sein. Im letzten Jahr hat es wie am Schnürchen geklappt, weil man genügend Helfer hatte. Neben einem festen Team an Ehrenamtlichen gibt es laut Achim Wicker auch immer wieder Kuchenbäckerinnen und Kuchenbäcker. Sogar Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Ebingen haben sich wieder bereit erklärt, an einzelnen Tagen mitzuhelfen. Nur im Miteinander kann ein solches Projekt gelingen.

Und das ist das nächste Stichwort. Das Miteinander steht bei der Vesperkirche im Mittelpunkt, betont Diakon Weimer. Die Gäste sollen eben in der Gemeinschaft essen können, sich unterhalten, austauschen und einige gesellige Stunden erleben. Wer bei den letzten beiden Malen dabei war, weiß, dass sich sehr schnell an den einzelnen Tischen die unterschiedlichsten Gesprächsthemen finden. Obwohl oder gerade weil die Menschen bunt zusammengewürfelt beieinander sitzen. Da werden aus Fremden schnell Zufallsbekannte, die manchmal ähnliche Lebenserfahrungen haben.

Einladendes Ambiente

Wenn an manchen Tagen die Sitzplätze ausgegangen sind, haben Gäste schnell mit angepackt und spontan für eine Erweiterung der Tafel gesorgt. Das Miteinander und Füreinander war herzerwärmend. Und so soll es auch in diesem Jahr wieder sein. Das Essen wird an den Wochentagen von der Firma Mey aus Lautlingen geliefert, die schon jede Menge Erfahrung damit hat. Am Wochenende sorgt das Zollernalb Klinikum für die Mahlzeiten. Das Ambiente im Marienheim, wo es um 11.30 Uhr Essen gibt, ist ebenfalls äußerst einladend. Von der Tischdeko über die Schürzen der Helferinnen und Helfer bis hin zu den Platzsets. Und außerdem gibt es immer gegen 12.30 Uhr einen Tagesimpuls, der abwechselnd von den Vertretern der beiden Kirchen übernommen wird.

Helfende Hände sind natürlich immer willkommen. Deshalb lädt das Organisationsteam der Ökumenischen Vesperkirche alle Interessierten zu einem Informationsabend am Dienstag, 21. Januar, um 19.30 Uhr ins Marienheim nach Ebingen ein. Wer allerdings jetzt schon genau weiß, dass er oder sie mit von der Partie sein will, kann sich laut Diakon Michael Weimer schon jetzt beim katholischen Pfarramt unter der Telefonnummer (07431) 7018461 bei Sekretärin Katharina Holst melden.

Kulturabend für alle Gäste

In diesem Jahr soll zur Unterhaltung der Gäste auch die Vinz-Drehorgel zum Einsatz kommen. Außerdem gibt es für die Kleinen eine Kinderspielecke, damit die Mamas und Papas auch in Ruhe essen können. „Herzlichkeit, Miteinander, Füreinander, Begegnung und vieles mehr soll diese Tage ganz besonders prägen und am Donnerstag, 20. Februar, um 19 Uhr mit einem Kulturabend mit der Band Finn Mc Cool unterstrichen werden, wozu wiederum alle Essensgäste und Musikliebhaber von ganzem Herzen ins Marienheim Ebingen eingeladen sind. Der Eintritt ist frei“, freut sich Diakon Michael Weimer auf die Vesperkirche mit ihren vielen Facetten.

Die Vesperkirche Ebingen im Jahr 2025

Vom 16. bis 25. Februar wird täglich ins katholische Marienheim in der August-Sauter-Straße 21 in Ebingen eingeladen. Die Eröffnung findet am 16. Februar um 10.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Martinskirche statt. Täglich ab 11.30 Uhr wird ein warmes Mittagessen samt Suppe auf Spendenbasis angeboten. Es gibt auch eine vegetarische Variante. Dazu Getränke und später Kaffee und Kuchen.

Ein Informationsabend für ehrenamtliche Helfer findet am Dienstag, 21. Januar, um 19.30 Uhr im Marienheim statt. Für die Mithilfe kann man sich aber auch schon ab sofort im katholischen Pfarramt unter der Telefonnummer (07431) 7018461 bei Sekretärin Katharina Holst melden.