Trockenheit in Albstadt/Bitz
: Albstadtwerke appellieren – „Jeder eingesparte Liter Trinkwasser hilft“

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Trockenheit appellieren die Albstadtwerke und die EWB Bitz an Bürger und Vereine, Trinkwasser zu sparen. Verzichtet werden sollte auf das Befüllen von Pools oder das Bewässern von Rasen.
Von
red/ber
Albstadt/Bitz
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Bewässerung im Lustgarten: 11.04.2025, Brandenburg, Potsdam: Ein Rasensprenger dreht sich auf einer Wiese in der Potsdamer Innenstadt im Lustgarten. Foto: Soeren Stache/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Albstadtwerke und die Energie- und Wasserversorgung Bitz appellieren, auf das Bewässern von Rasenflächen mit Trinkwasser zu verzichten.

Soeren Stache/dpa
  • Albstadtwerke und EWB Bitz rufen wegen Trockenheit zum Trinkwassersparen auf.
  • Quellausschüttungen sind ungewöhnlich niedrig – Versorgung bleibt dennoch gesichert.
  • Bewässerung von Rasen und Gärten möglichst vermeiden, besser Regenwasser nutzen.
  • Wenn nötig, nur morgens oder abends wässern, gezielt und möglichst per Hand.
  • Pools, Sport- und Freizeitflächen sowie Autowäsche sollten kein Trinkwasser verbrauchen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die anhaltende Hitze- und Trockenperiode stellt die Wasserversorgung in vielen Regionen vor Herausforderungen. Auch die Quellausschüttungen innerhalb des Versorgungsgebiets der Albstadtwerke sowie der Energie- und Wasserversorgung Bitz (EWB) befinden sich aktuell auf einem ungewöhnlich niedrigen Niveau. Darüber informieren die Energie- und Wasserversorger in einer Pressemitteilung.

Trinkwasserversorgung ist sichergestellt

Trotz der jüngsten Entwicklung sei die Trinkwasserversorgung in Albstadt und Bitz dank der Eigenwasservorkommen aus den Quellen beim Wasserwerk Ehestetten, der Bodenseewasserversorgung (BWV) sowie aus Bezugsrechten des ZVW Zollernalb weiterhin sichergestellt. Dennoch bitten die Albstadtwerke und die Energie- und Wasserversorgung Bitz aufgrund der anhaltenden Wetterprognose mit Hitze und Trockenheit alle Bürgerinnen und Bürger um einen verantwortungsvollen Umgang mit der wertvollen Ressource Trinkwasser.

Die Albstadtwerke und die EWB appellieren zudem, möglichst auf die Bewässerung privater Gärten, Rasenflächen und Grünanlagen mit Trinkwasser zu verzichten. Wenn eine Bewässerung unbedingt nötig sei, dann solle diese ausschließlich in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden erfolgen – „gezielt, wassersparend und möglichst per Hand“, heißt es in der Mitteilung weiter. Besser sei es, für diese Zwecke auf gespeichertes Regenwasser zurückzugreifen.

Pools, Sportanlagen und Autowäsche betroffen

Die Energie- und Wasserversorger wenden sich in der Mitteilung zudem an die örtlichen Vereine. Von einer Bewässerung von Sport-, Tennis- und Reitanlagen sowie sonstigen Freizeitflächen mit Trinkwasser sollte abgesehen werden.

Gleiches gilt für private Pools, Schwimmbecken und Whirlpools: Auch diese sollen nicht mit Trinkwasser befüllt werden. Und weiter: „Decken Sie vorhandene Becken nach Möglichkeit ab und halten Sie das Wasser sauber, um häufiges Nachfüllen zu vermeiden.“

Verzichtet werden sollte möglichst auch auf die Reinigung von Fahrzeugen, Hofeinfahrten, Terrassen und Fassaden mit Trinkwasser sowie auf das private Waschen von Fahrzeugen. „Jeder eingesparte Liter trägt dazu bei, die verfügbaren Wasserressourcen zu schonen.“

Trockenperioden zunehmend eine Herausforderung

Die Auswirkungen lang anhaltender Trockenperioden werden für Wasserversorger zunehmend zu einer Herausforderung. Deshalb könne die Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser auch künftig nur gemeinsam durch einen verantwortungsvollen Umgang sichergestellt werden, schreiben die Albstadtwerke und die EWB abschließend.

Bereits vergangene Woche hatte unsere Redaktion berichtet, dass die Stadtverwaltung die örtlichen Vereine in einer E-Mail zu einem achtsamen Umgang mit Trinkwasser aufgerufen hat. Es solle nur so viel bewässert werden, dass keine dauerhaften Schäden an den Sportanlagen eintreten. Nach dem gleichen Prinzip handele die Stadt hinsichtlich der Bewässerung städtischer Grünanlagen.