Q-Fieber Zollernalbkreis: Jetzt sind schon 15 Menschen erkrankt

Sieben der bislang an Q-Fieber erkrankten Menschen im Zollernalbkreis mussten ins Krankenhaus. Sie litten an Lungenentzündung (Symbolbild).
Marijan Murat/dpa- Q-Fieber im Zollernalbkreis: 15 Erkrankte, sieben im Krankenhaus mit Lungenentzündung.
- Schwerpunkt ist Rangendingen mit zwölf Fällen, dazu Hechingen zwei und Meßstetten ein Fall.
- Infektionsquelle bleibt unklar – Veterinäramt prüft vor allem Rangendingen und Hechingen.
- Übertragung erfolgt meist über Tiere und Staub, Mensch-zu-Mensch kaum relevant.
- Fälle waren mit Antibiotika gut behandelbar, weitere Proben laufen und bleiben nötig.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das durch ein Bakterium übertragene Q-Fieber muss nicht unbedingt heftige Folgen haben. Es kann aber der Fall sein. Stand Freitagmittag sind dem Landratsamt Zollernalbkreis insgesamt 15 Erkrankte bekannt. Sieben von ihnen mussten ins Krankenhaus. Sie litten an Lungenentzündung und hohem Fieber, hatten schwere Kopf- und Gliederschmerzen. Aber die Kreisbehörde gibt Entwarnung: „Mit Antibiotika war die Erkrankung gut behandelbar.“
Die Q-Fieber-Nummer-1 ist am 18. September gemeldet worden, und zwar in Rangendingen. Die Starzelgemeinde ist eindeutig der Schwerpunkt im Landkreis: Zwölf Fälle sind registriert. Hinzu kommen zwei Erkrankte in Hechingen und ein Fall in Meßstetten.
Quelle für Q-Fieber-Ausbruch wird gesucht
Menschen können sich mit dem Bakterium, das den Transport über Staub wählt, praktisch nicht gegenseitig infizieren. Verwandtschaftliche Beziehungen, so erklärt das Landratsamt, spielen eine untergeordnete Rolle. Sonderfälle sind Kontakt bei Geburten, Blut- oder Knochenmarktransfusionen.
Der Kontakt über Tiere ist die Hauptursache. Neben Hufträgern sollen auch Hund und Katze infrage kommen. Das Gesundheitsamt forscht bei den Betroffenen nach, wo und wie sie sich infiziert haben könnten. Möglich ist vieles, allgemein der „Aufenthalt in der Nähe des Ausbruchsgeschehens“.
Q-Fieber: Tierhaltung in Meßstetten wird untersucht
Dieses ist auch zwei Wochen nach der ersten Meldung nicht lokalisiert. Die Untersuchungen des Veterinäramtes konzentrieren sich wegen der Häufung der Krankheitsfälle auf den Raum Rangendingen und Hechingen. Die Ergebnisse sind bisher negativ. Es werden weitere Proben genommen. Untersucht wird laut Landratsamt zudem eine Tierhaltung in Meßstetten.

