Nächtliche Kontrolle: Polizei stoppt aufgemotzte Autos in Ulm und Blaustein

Einige Autofahrer müssen nach Kontrollen in Ulm und Blaustein Mängel an ihren getunten Fahrzeugen beheben.
Archiv- Polizei kontrolliert am 24. Juli in Ulm und Blaustein 14 Fahrzeuge der Tuning-Szene.
- Drei Autos mit technischen Mängeln, zwei Fahrer müssen Defekte umgehend beheben.
- Getunter BMW mit gravierenden Schäden wird durch Gutachter untersucht, Fahrer darf nicht weiterfahren.
- Verfolgungsjagden und Fluchten bei Kontrollen der Szene keine Seltenheit.
- Polizei nimmt Hinweise zu auffälligen Fahrzeugen per E-Mail oder Telefon entgegen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Tiefergelegtes Auto, knallender Auspuff, Vollgas aus dem Stand, Tempolimit egal – die Szene der Tuner, Poser und Raser stellt ihre Begeisterung für Motorisiertes am liebsten in aller Öffentlichkeit zur Schau. Dass der Spaß manchmal zu weit geht und bittere Konsequenzen haben kann, zeigt die Bilanz einer Kontrolle der Polizei im Ulmer Stadtgebiet und in Blaustein.
Am Donnerstagabend (24. Juli) ab 18 Uhr bis etwa 1 Uhr am Freitag wurden laut einer Mitteilung 14 Fahrzeuge überprüft, die der Szene angehörten. Bei drei Autos stellten die Beamten technische Mängel fest. Zwei der Fahrer erhielten sogenannte Mängelberichte und müssen die festgestellten Defekte umgehend beheben.
Getunter BMW in Ulm wird von Gutachter untersucht
Für einen BMW-Fahrer, der um 19.10 Uhr in der Neuen Straße in Ulm angehalten wurde, kommt es dicker: Der 40-Jährige durfte nicht mehr weiterfahren. Neben einer Vielzahl an Umbauten – unter anderem im Motorraum – schleiften laut Polizeibericht die Reifen derart, dass der Lack bereits bis zum Metall abgerieben war und dadurch auch an den Reifen Schäden sichtbar waren. Ein Gutachter soll das Fahrzeug jetzt näher unter die Lupe nehmen und auch prüfen, ob Umbauten zulässig sind und ob die Fahrzeugleistung durch diese gesteigert wurde.
Polizeikontrollen arten in Verfolgungsjagd aus
Kontrollen dieser Art gibt es immer wieder, oft sind Bußgelder oder gar Fahrverbote die Folge. Doch nicht immer lassen sich die Autofahrer überhaupt stoppen. So flüchtete etwa im Juni ein Fahrer mit bis zu 170 Stundenkilometern vor Polizisten. Filmreif war auch die Verfolgungsjagd eines 22-Jährigen, der nach Drifts in Ulm-Lehr mit 150 km/h vor der Polizei davonraste.
Polizei nimmt Hinweise zur Szene entgegen
Wer auffällige Autos melden möchte, soll folgende Infos per E-Mail an die Polizei Ulm schicken: Tag, Uhrzeit, Ort, Kennzeichen, Farbe und Typ des Fahrzeugs sowie eine Beschreibung des auffälligen Verhaltens. Hinweise sind auch telefonisch unter 0731 1880 oder persönlich möglich und vor allem in dringenden Fällen empfohlen.


