Die SWP-Redaktion empfiehlt
: Wie eine gelungene Kindheit aussehen kann – und andere Geschichten der Woche

Selbst die besten Geschichten gehen im Nachrichtenstrom manchmal unter. Die Redaktion hat lesenswerte Texte der Woche als „Best of“ zusammengestellt. Ein Artikel ist als Leseprobe für Sie freigeschaltet.
Von
Leonie Maschke
Ulm
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Um Kinder und darum, ob und wann es ihnen gut geht, geht es in zwei unserer drei Leseempfehlungen.

© StasySin/adobe.stock.com

Erst mit 71 Jahren in den Ruhestand, davor noch schnell die letzte Dienstreise antreten – für viele unvorstellbar. Doch für Professor Klaus-Michael Debatin war sein Job seine Passion. Nach knapp 30 Jahren verlässt er seinen Posten als Ärztlicher Direktor der Kinderklinik der Uni Ulm. „Ich habe einen Traumjob“, sagt der renommierte Forscher, der in den 70er Jahren studiert und promoviert hat und in den 80er Jahren geforscht hat. Er war unter anderem an der Entdeckung beteiligt, wie Zellen sterben – und wie man so bei Krebs den programmierten Zelltod auslösen kann.

Bevor Debatin in den Ruhestand geht – auch wenn er der Kinderheilkunde in Ulm erhalten bleiben wird – hat er mit uns noch ausführlich gesprochen: was ihn in all den Jahren angetrieben hat, welche Patientinnen und Patienten ihm besonders in Erinnerung geblieben sind und welche Redewedung von ihm besonders häufig zitiert wird.

Kinderärzte sind immer optimistisch, sagt Professor Klaus-Michael Debatin. Das schaue man sich von den Kindern ab. Dennoch wissen auch sie: Nicht alle ihrer kleinen Patientinnen und Patienten überstehen ihre Krankheiten.

Volkmar Könneke

Dass es dem eigenen Kind gut geht, ist wohl der Wunsch der meisten Eltern. Und auch, wenn man vermeintlich alles richtig macht, ist bei vielen die Verunsicherung da: mache ich nicht vielleicht doch etwas falsch? Verhunze ich womöglich die Kindheit meines Sprösslings? „Ich erlebe die Elterngeneration (...) als eher unsicher, nach dem Motto: Entschuldigung, dass du mit uns als Eltern geschlagen bist, wie können wir das wiedergutmachen?!“, sagt Erziehungs-Expertin Elke Schicke. Viele Eltern fürchteten, dass sie ihren Kindern ein Trauma andoktern und gingen Konflikten aus dem Weg. Dabei seien Streit und Auseinandersetzungen auch wichtig und normal, sagt Schicke. Der Grundton miteinander sei viel wichtiger als ein paar schiefe Noten zwischendurch und auch die Frage: Leben wir unseren Kindern eigentlich ein erstrebenswertes Erwachsenenleben vor? Unsere Kollegin Dominique Leibbrand hat mit Schick über diese und weitere Themen gesprochen. Diesen Text haben wir als kostenlose Leseprobe für Sie freigeschaltet!

Ob man eine schöne oder schlechte Kindheit hatte, entscheidet sich mehrfach im Leben, meint Erziehungs-Expertin Elke Schick. (Symbolbild)

Christin Klose/dpa

Sterne wird man in der kommenden Woche nicht nur am Nachthimmel sehen – sondern auch beim „Guide Michelin“, der am Dienstag in Hamburg verliehen wird. Der Restaurantführer stellt dabei auch neue Lokale vor und vergibt zudem grüne Sterne für umweltfreundliche Restaurants. In der Region Ulm und darüber hinaus können einige Lokalitäten auf die beliebte Auszeichnung hoffen oder wollen ihren Titel verteidigen. Bei anderen hingegen wird um dem Preis gebangt.

Alina Meissner-Bebrout und ihr Team haben im vergangenen Jahr ihren ersten Michelin-Stern erhalten. Ihre Titel wollen sie in jedem Fall verteidigen.

Matthias Kessler