Zwei Schüler aus dem Landkreis Ravensburg wollten die Maskenpflicht im Unterricht kippen. Aus ihrer Sicht ist es unklar, ob es an Schulen ein hohes Infektionsrisiko gibt. Zudem sei nicht nachgewiesen, dass ein einfacher Mund-Nasen-Schutz die Ausbreitung des Coronavirus wirksam bekämpfe. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) hat den entsprechenden Eilantrag dagegen abgelehnt.
Die Richter sahen es anders als die beiden Schüler: Die Maskenpflicht sei ein geeignetes Mittel im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Es sei nicht zu beanstanden, diese Maskenpflicht an Schulen in ganz Baden-Württemberg verhängen. Auch wenn im Landkreis Ravensburg derzeit weniger Menschen als im Landesdurchschnitt infiziert sind: Dies könne sich jederzeit schnell ändern. Landkreisgrenzen würden von Schülern und Lehrern „in vielen Fällen täglich überschritten“, teilte der VGH in Mannheim am Freitag mit. [Link auf https://verwaltungsgerichtshof-baden-wuerttemberg.justiz-bw.de/pb/,Lde/7358932/?LISTPAGE=1213200]